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7 kirjaa tekijältä Adam Rafinski
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1, Staatliche Hochschule f r Gestaltung Karlsruhe (Philosophie und sthetik), Veranstaltung: Der Begriff Leben, Sprache: Deutsch, Abstract: "Unser Leben ist sehr kurz, und unser Lebensraum jeweils sehr begrenzt. Im wesentlichen leben wir an einem winzigen Punkt irgendwo, aber alles ist unendlich in allen Richtungen. Man muss sich ein paar Gedanken dar ber machen. Ich glaube, die Leute denken dar ber nicht gen gend nach." Donald Judd, 1989 Dieses Zitat von Donald Judd greift, mit dem orthodoxen, transzendentalen Moment seiner spezifischen sthetik, in der vom Seminar geforderten Konfrontation mit dem Begriff des Lebens in einen Punkt hinein, der dem ihn gegen berstehenden Leben eine gezielt tautologische Funktionalit t hinsichtlich einer toten Sterilit t, wie auch einer semiotisch, mimetisch-potenziellen Darstellung des Denkens als solches inh rent werden l sst. Donald Judds Bedeutung in der Kunstgeschichte ist unumstritten gefestigt und darin bereits nachgiebig reflektiert. Im Rahmen eines philosophisch visierten Seminars verbietet sich jedoch eine blo e werkanalytische Diskursivit t. In diesem Sinne stellt sich diese Seminararbeit zur Aufgabe, den theoretischen Unterbau von Donald Judds spezifischen Objekten hinsichtlich seiner Bedeutung f r den Begriff des Lebens zu hinterfragen. Zun chst erscheint es unumg nglich seine Theorie der unmittelbaren sthetik in Hinblick auf den Fokus des Lebens zu beleuchten, was anhand seiner ber hmten Schrift "Spezifische Objekte" erfolgen wird. Im Darauffolgenden wird das von mir kuratierte Interpretationssystem dem Leben in seinem grundlegenden Ambivalenzpotenzial im Extremen gerecht: die unmittelbare Erfahrung der Evidenz findet seine perspektivische Auspr gung im Totenkult der Grabgestaltung ebenso, wie in der Darstellung und Impulssetzung des Denkens als solches. Der Anspruch auf "absolute Pr senz" des spezifischen Objektes erschlie t sich i
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1, Staatliche Hochschule f r Gestaltung Karlsruhe (Kunstwissenschaft und Medientheorie), Veranstaltung: K nstlerschriften und Kunsttheorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Besch ftigt man sich mit dem kunsttheoretischen Unterbau der "Happening" und "Fluxus" Bewegungen, welche als die wichtigsten Initialz ndungen der Aktionsk nste in den 60er und 70er Jahren anzusehen sind, f llt besonders ihr avantgardistisches Bestreben hinsichtlich einer absoluten Einheit von Kunst und Leben auf. In deren Entwicklung nehmen die darstellenden K nste Einzug in die Geschichte der bildenden Kunst - mit der Begrifflichkeit der "Performance." Hierbei st tzen sich die neo-avantgardistischen Str mungen, Happening und Fluxus, auf die europ ische, klassische Avantgarde des Futurismus, Dadaismus und Surrealismus. Diese schienen die Trennung von Kunst und Leben zu berwinden, indem sie lebensnotwendige Realit tsgegebenheiten in ihrer Unmittelbarkeit f r die Kunst erschlossen - im Sinne einer funktionalen und subversiven Integration ins Leben. Die Futuristen wollten Kunst und Leben vers hnen, indem sie ihre k nstlerischen Aktivit ten auf au erk nstlerische Ziele richteten, um vor allem die k nstlerische R ckst ndigkeit Italiens auf radikale Weise zu ver ndern. Die Dadaisten haben erkannt, dass Kunst immer durch gesellschaftliche Provokation ihre Relevanz beweist, da sie nicht b rgerlich, sondern originell und ohne gesellschaftliche Zw nge funktioniert. Die Surrealisten wollten als Surrealisten leben, nicht aber als Surrealisten K nstler sein, was in seiner subjektiven Weise ebenfalls einen Bruch in der Differenzierung von Kunst und Leben darstellt. Diese Hausarbeit stellt sich zur Aufgabe, die theoretische K nstlerschrift zur Einheit von Kunst und Leben in den performativen Str mungen, welche hier schwerpunktm ig auf Happening und Fluxus zentriert sind, auf ihre Konzeption, sowie ihrer letztendlichen Bede
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, sthetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 2, Staatliche Hochschule f r Gestaltung Karlsruhe (Philosophie und sthetik), Veranstaltung: Nietzsche, Also sprach Zarathustra, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Name Friedrich Nietzsche steht f r eine au erordentliche, extravagante Position innerhalb der Philosophie- und Kulturgeschichte. Seine radikale Relevanz und sein einschneidendes Wirken hat selbst in einer von ihm als Vision r massiv mitgepr gten Zukunft wie unserer poststrukturaler Gegenwart nichts von seiner ungemein kraftvollen Faszination einb en m ssen, auch wenn sein radikal-provokatives Potenzial verblasst und gegenw rtig in unserer Kultur aufgegangen erscheint. Die Editionsgeschichte seiner Schriften berlagert eine stark polarisierende Tendenz und so erf hrt jede Generation Nietzsche auf ihre Art und Weise. Immer wieder wird in seinen teilweise sehr paradox, kryptisch wirkenden Aphorismen neues Potenzial zur zeitgem en Interpretation und weitere historische Gewichtigkeit seiner Person herausdestilliert. Beginnt man sich mit Nietzsches Werk intensiver zu befassen, so kommt man nicht um die Erkenntnis umhin, es hier mit einem Philosophen zu tun zu haben, der eine ungew hnliche musikalisch-theoretische Doppelnatur darstellt. Seine Talente stellen keine Ansammlung von nebeneinanderbestehenden F higkeiten dar, denn in jeder Faser seines Schaffens war er Dichter als Philosoph, Musiker als Schriftsteller und Produzent als Theoretiker, mental einem K nstler weitaus n her als dem Philologen, welcher er biographisch bekanntlich gewesen war. Nietzsche im Licht des K nstlers zu verstehen, w re ein ungemein reizvolles Unterfangen, welches ich mir so im Kontext einer philosophischen Analyse selbstverst ndlich nicht erlauben kann. Jedoch macht die Erkenntnis, es hier mit einem u erst pr zise gebildeten, scharfsinnig kritischen Denker zu tun zu haben, es einen in diesem Fall nicht gera