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37 kirjaa tekijältä Adelhard Winzer
Ein Schicksalsberg ist der Watzmann - so sagt man. Ein Berg, den man bezwingen muss. Damit gleicht er dem Leben. Adelhard Winzer hat sich mit Stift und Notizbuch aufgemacht, die Anforderungen des Lebens zu bew ltigen. In Wirtsstuben, auf der Stra e, unterwegs in der Natur sammelt er Gedanken, Beobachtungen und W rter. Er lauscht auf Stille, L rm, Gel chter, sinnt nach ber Vergangenheit und Zukunft, bem ht sich beharrlich, die Essenz des Daseins zu ergr nden.
Aufzeichnungen eines Querdenkers. Eigenwillig, melancholisch, naiv. Geschichten, die das Altern zum Mittelpunkt haben.
Adelhard Winzers Skizzen ben tigen nur wenige S tze und Zeilen, um eine besondere Atmosph re einzufangen, ber ein Empfinden Auskunft zu geben, ein Erlebnis zu schildern oder einer fr heren Kr nkung nachzusp ren. Die Reflexionen aus einem an Erfahrungen berreichen Leben schwingen zwischen den Themen Sprachlosigkeit und Geschw tzigkeit, Einsamkeit und Geselligkeit, Zweifel und Gewissheit. Zudem erweist sich Winzer als genauer Beobachter menschlicher Schw chen, der eigenen genauso wie denen der anderen. ber allem weht ein Hauch von Melancholie, vermischt mit italienischer Leichtigkeit. - Isa Schikorsky
Krethi und Plethi - Dramolett - Ein St ck, das die Sprache zum Mittelpunkt hat. Befangenheit und Vorurteile der Menschen. Layla (schwarzhaarig) und Sabrina (blond), einheitlich gekleidet, sitzen R cken an R cken auf einer Bank, reden ber eine fremde Person, stehen auf, gehen im Kreis, deuten mit den H nden, vermeiden es, sich dabei anzuschauen. Ort des Geschehens ist ein Kirchenplatz. B hnenlicht, das, w hrend sie sprechen, allm hlich schw cher wird und den Schatten des Kirchturms n her bringt. Bewegungen und Gesten sollen nicht bertrieben wirken. Freier Redefluss. Dazwischen kurze und l ngere Pausen. Keine strenge Regieanweisung, die Inszenierung liegt in der Hand des Regisseurs. Layla und Sabrina telefonieren in den Pausen, nehmen Anrufe entgegen, die sie mit Ja oder Nein oder Sowieso beantworten, oder sie schreiben Kurznachrichten auf ihren Handys, murmeln Unverst ndliches dabei, schminken sich oder bl ttern in Illustrierten, g hnen, schauen neugierig um sich, manchmal auch ver ngstigt. Beide treten sehr selbstsicher auf, aber nicht berheblich. Das Korkenspiel - Drama - Alf und Bianca haben ihre Stadtwohnung aufgegeben und versuchen in einem abgelegenen Bauernhof auf dem Land sesshaft zu werden. Eines Tages bekommen sie Besuch von Gitte und Ernst, einem befreundeten Paar aus der Stadt. Sie machen es sich bei Kaffee, Kuchen und Wein im Garten bequem, erz hlen von ihren Reisen nach Asien, sterreich, Italien, Mexiko und New York. W hrend Alf und Bianca sich gegenseitig die Beweggr nde ihres Neuanfangs zu erkl ren versuchen, schw rmen Ernst und Gitte von der l ndlichen Umgebung. Dabei stellt sich heraus, dass Alf und Bianca von ihrem neuen Nachbarn dominiert werden, die angebliche Idylle nur t uscht, alle vier sich im Grunde nichts zu sagen haben. Ein harmlos erscheinender Nachmittag auf dem Bauernhof, bei dem es am Abend zur Katastrophe kommt.
Wie lebt und liebt man in unseren unsicheren Zeiten, in denen nichts mehr gewiss ist? Wie wird man gelassen und weise? Wie geht man mit ngsten und Sehns chten um? Adelhard Winzer misstraut einfachen Antworten. Seine eigensinnigen Gedichte fordern zum achtsamen Lesen, zum Mit- und Nachdenken auf und lassen dabei eine v llig neue Sichtweise auf allzu Gewohntes und Vertrautes entstehen.
Diese Regentag-Haikus verweigern sich den Vorgaben. Bis auf das Motto - das sich an die klassische Form des Dreizeilers und an das Silbenschema (f nf Silben in der ersten, sieben in der zweiten, f nf in der dritten Zeile) anlehnt, variieren die Verse das Muster fern jeder Doktrin mit gro er Freiheit, unbeschwert von Satzzeichen. Das gilt auch f r den Inhalt. Nicht die Beobachtung der Natur steht im Mittelpunkt, vielmehr geht es um Menschen, Situationen und Gef hle. Ganz bed chtig tropfen die Regentag-Haikus ins Bewusstsein des Lesers und der Leserin, sprechen von Sein und Schein und immer wieder auch von der Vergeblichkeit, Gewissheit im Ungewissen zu finden.
Die Kunst des Drachent tens handelt von Stimmen in der Nacht, von Phantasien und Traumsequenzen, teilweise surreal anmutend, mystisch, absurd. Assoziative, vielsinnige Gedankenketten, die in eigenwilligem Rhythmus auf hintergr ndige, kaum greifbare Weise die Ungewissheiten, Unw gbarkeiten und Fragen umkreisen, vor die das Leben uns t glich stellt.
Ein Soldat kommt von einem Einsatz zur ck, der ihn die beste Zeit des Lebens gekostet hat. Er besucht das Oktoberfest. Trifft sein zweites Ich. Begegnet unerwartet einem Freund, der ihm ein Gesch ft vorschl gt. Findet sich in einem Separee wieder. Besucht seine Schwester. Kehrt endg ltig nach Hause zur ck.
Ein Mann und eine Frau treffen sich nach jahrzehntelanger Trennung wieder, sie erz hlen davon, wie und wo sie ihre Zeit ohneeinander verbracht haben, was sie gesehen, erlebt und empfunden haben dabei. Sie vertrauen sich Geheimnisse an, gehen gemeinsam zum Essen, betrachten alte Fotoalben, erz hlen von den unwiederbringlichen Zeiten, aber auch vom Heute, das ihnen leer und zukunftslos erscheint. Ein Traumspiel von Liebe, Freundschaft, Sehnsucht und Tod
Die Tochter besucht ihren Vater, den sie seit ihrer Kindheit nicht mehr gesehen hat. Sie redet mit ihm, als w re er nur ein Bekannter, bestenfalls ein Freund, nicht ihr leiblicher Vater, der sie und ihre Mutter von heute auf morgen verlassen hat. Der Vater, ein mehr oder weniger erfolgreicher K nstler, gibt seine Beweggr nde nicht preis, spricht nicht dar ber, auch nicht mit der Tochter. Keine gegenseitigen Vorw rfe, kein Streit, kein offener Schlagabtausch. ber alles M gliche wird gesprochen, blo nicht ber die Trennung. Dennoch spiegeln sich in ihrer Mimik und Gestik Unsicherheit und Bedr ngnis wider. Im Laufe des Nachmittags, den sie im B ro des Vaters, am Chiemsee und auf der Terrasse eines Restaurants verbringen, entwickeln sie nach und nach freundschaftliche Gef hle f reinander, sodass sich die Spannungen am Ende ins Positive wenden.