Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. L nder - Mittelalter, Fr he Neuzeit, Note: 1,0, Technische Universit t Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Historisches Seminar), Veranstaltung: K nig und Papst im Konflikt. Der Investiturstreit, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 23. September 1122 fand mit dem 'Wormser Konkordat' der fast ein halbes Jahrhundert w hrende Streit zwischen 'sacerdotium' und 'regnum' ein Ende. Der Investiturstreit, der sp ter den Namen f r diese Epoche pr gen sollte, ersch tterte den traditionellen Einheitsgedanken von K nigtum und Papsttum. Eine L sung konnte nur in einem Dualismus der Gewalten erwirkt werden, zu sehr waren kirchliche Institutionen mit weltlichen Gewalten verwoben, traditionelle Hoheitsrechte verankert und Territorialanspr che geltend gemacht. Gerade Paschalis II. hatte die Problematik des Verh ltnisses zwischen der weltlichen und geistlichen Einflusssph re deutlich erkannt. Zur L sung des Investiturproblems beabsichtigte er 1111 in seinem Privileg vom 12. Februar die wohl radikalste und konsequenteste Form der Gewaltenteilung bzw. des reformerischen Entweltlichungsbestrebens der Kirche: die R ckgabe der in kirchlichen Besitz befindlichen Regalien an das Reich im Austausch mit dem Investiturverzichts Heinrich V. Trotz des Scheiterns der Verhandlungen von 1111 haben die daraus hervorgegangenen Erkenntnisse wesentlich den Weg geebnet, den Investiturstreit zu einer L sung zu f hren. Zwar hatte schon Ivo von Chartres zu einer begrifflichen Scheidung von Spiritualien und Temporalien beigetragen, aber erst im Privileg Paschalis' II. mit Zusammenwirkung des von k niglicher Seite verfassten 'Tractatus de investitura episcoporum' findet der Gedankengang seine Entsprechung durch eine lehnsrechtliche Interpretation des Verh ltnisses zwischen Bischof und K nig. Die damit zusammenh ngenden Besitz-anspr che werden geltend gemacht und somit kann auch ein Investituranspruch des K