Erich Preiser (1900 - 1967), wie Ludwig Erhard Sch ler von Franz Oppenheimer und Wilhelm Rieger, z hlt zweifellos zu den wichtigsten deutschen Vertretern der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Als Mitglied des "Wissenschaftlichen Beirats beim Bundeswirtschaftsministerium" hinterlie Preiser aber auch in der wissenschaftlichen Politikberatung markante Spuren. Dabei l t sich seine wirtschaftspolitische Position als prononciert sozial-liberal charakterisieren mit eindeutiger Betonung auf "sozial", was ihn u.a. zu einem vehementen Verfechter einer "gerechten" Einkommensverteilung bzw. breiteren Verm gensstreuung - etwa im Sinne von Alfred M ller-Armacks "zweiter Phase der sozialen Marktwirtschaft" - werden lie . Auf der Grundlage des akademischen Werdegangs, des wissenschaftlichen Werkes und gest tzt auf bislang weitgehend unver ffentlichtes Archivmaterial arbeitet die vorliegende Schrift das wirtschaftspolitische Oeuvre Preisers auf.