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7 kirjaa tekijältä Elisabeth Mayr

Medikalisierung im 19. Jahrhundert

Medikalisierung im 19. Jahrhundert

Elisabeth Mayr

Grin Publishing
2009
pokkari
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Note: Gut, Leopold-Franzens-Universitat Innsbruck (Institut fur Wirtschafts- und Sozialgeschichte), Veranstaltung: PS Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Das 19. Jahrhundert stand im Zeichen des Fortschritts, wie das 18. im Zeichen der Aufklarung gestanden hatte. In diesen 200 Jahren wurden die eigentlichen Grundfeste unserer Gesellschaft festgeschrieben: Demokratie, Menschenrechte, personliche Freiheit und soziale Gleichheit. Der Schlachtruf der franzosischen Revolution klingt uns auch heute noch in den Ohren. Es war eine Zeit des Aufbruchs, die Menschen wurden vom Sog der Moderne uberschwemmt und mitgerissen, alles war in Bewegung. Langsame Umstrukturierungen waren mittelalterlich geworden, jetzt herrschte der Geist der Neuzeit, welcher in alle Bereiche des Seins, ja sogar in das Bewusstsein hinein stromte. Die soziale Dimension des Wandels im 19. Jahrhunderts wird mein Leitfaden sein, auf dem ich eigentlich aber erst im letzten Kapitel, bei der Behandlung der Tuberkulose, zu sprechen kommen werde. In diesem Sinne ist es auch naturlich, dass sich der Grundtenor dieser Arbeit vor allem an Michel Foucault orientieren wird. Seine Idee der Medikalisierung als einen sozialen Prozess, einer "Sozialdisziplinierung," deren Ursprung im 18. Jahrhundert liegt und die eng mit der Entwicklung der groen Medizin zusammenhangt, ja sie vielleicht sogar bedingt, war mir ein Leitgedanke. Beginnen werde ich mit einer Darstellung des 19. Jahrhunderts, wobei aber auch die Bewegung der Aufklarung im 18. Jahrhunderts zur Sprache kommen wird. Bevor ich dann auf die wesentlichen Anderungen im medizinischen Bereich zu sprechen komme, sollen auch noch kurz die alten Ideen und Methoden Erwahnung finden. Danach wird kurz auf die wichtigsten Krankheiten Bezug genommen, bevor ich mich dann, wie bereits erwahnte, der Tuberkulose zuwenden werde. Ich werde zeigen, dass sie eine sozia
Rudolf I von Habsburg und Premysl Otakar II von Böhmen
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: Sehr Gut, Leopold-Franzens-Universitat Innsbruck (Institut fur Geschichte), Veranstaltung: Osterreichische Geschichte: Diskurse, Mythen und Heroen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die 2. Halfte des 13. Jahrhunderts bildete den Schauplatz fur das Wirken zweier groer Herrscher. Einerseits Přemysl Otakar II von Bohmen, der schon in jungen Jahren durch kluges Agieren eine riesige Landermasse unter sich vereinte. Andererseits Rudolf I, Graf von Habsburg, der aufgrund von den deutschen Fursten in relativ hohem Alter plotzlich romisch deutschen Konigs wurde und dies zu seinen Gunsten nutzten konnte. Otakar dachte nicht daran, sich diesem Emporkommling zu beugen, was einen Konflikt vorprogrammierte, der schlielich in der legendaren Schlacht von Durnkrut 1278 ausgetragen wurde und mit dem Tod Otakars endete. Viel wurde danach daruber geschrieben und gesprochen, ein Diskurs hat sich gebildet, der uber Jahrhunderte getragen, aufgebaut, und verandert wurde. Ich will mich in dieser Arbeit damit beschaftigen, warum es zu dieser "Aufbauschung" und mythenhaften Heroenverehrung kam. Worin liegen die Ursachen? Welches waren die ausschlaggebenden Momente in der historischen Tatigkeit beider, welche sie so einzigartig machte? Warum ist ihre letzte entscheidende Schlacht eines der groen Ereignisse des Mittelalters geworden? Diese Fragen werden mich durch die Arbeit begleiten. Beginnen werde ich aber mit den Begriffen Mythos, Diskurs und Hero, weil sie die drei Schlagworter unserer Lehrveranstaltung waren und die Basis fur diese Untersuchung bilden. Der geschichtliche Hintergrund, der daraufhin folgt, ist mit Absicht kurz gehalten, ist er doch in diesem Zusammenhang nicht von wesentlicher Bedeutung. Aus dem gleichen Grunde wurden auch die jeweiligen Herrscherbiographien weggelassen. Zuerst wird jeder Herrscher fur sich alleine behandelt. Bei Rudolf wird vor allem seine Funkt
Schrift und Schriftlichkeit im Rahmen mittelalterlicher Bildung
"Vox audita perit, littera scripta manet."Das gesprochene Wort verweht, das Geschriebene besteht, sagteschon Horaz, einer der bedeutensten r mischen Dichter im ersten nachchristlichen Jahrhundert. F r Horaz und seine Zeitgenossen war lesen und schreiben Bestandteil ihres t glichen Lebens. ...] Mit dem Ende des r mischen Reiches kam es auch zu einem Ende der Schriftlichkeitund erfolgte im selben Schritt ein bergang zu einer berwiegend oral-tradierten Welt, die bis zum Ende des Mittelalters Bestand haben sollte. Bildung im Mittelalter ging haupts chlich ohne Schrift und "Schreiben k nnen" vonstatten und war auch kein Bestandteil des t glichen Lebens. F r unsere heutige Zeit ist dies v llig undenkbar, da die Beherrschung von Schrift zur Grundvoraussetzung zum Funktionieren unserer Gesellschaft geh rt und ein Analphabet als minder begabt stigmatisiert ist und in Folge dessen oft ausgegrenzt wird. In der Welt des Mittelalters hingegen waren beinahe alle Teile der Bev lkerung Analphabeten und es war kein Manko. F r ein besseres Verst ndnis des mittelalterlichenBildungsgedanken, ist es n tig, sich von unserem humanistischen oderauch "Humboldtschen" Bildundsideal zu entfernen. Das Wort Bildung, oder besser "pildunga," wie es im Althochdeutschem hie, bedeuteteim Mittelalter Bildnis oder auch Sch pfung und es gab keine direktelateinische Entsprechung daf r, es war vielmehr eine ganze reihe vonW rtern, die die mittelalterliche Bildungswelt umschrieb: ...]Diese vorliegende Arbeit wird sich nun mit den obig erw hnten Aspektenbefassen und Fragen nach Wissensvermittlung und Unterricht anhandder "Hauptbildungstr ger" Klerus, Adel, Frauen und Stadtb rgerzu kl ren versuchen. Dabei werden einzelne Epochen oder Personen, die eine wesentliche Rolle f r die Bildung spielten, hervorgehobenund auch Fragen, wie etwa die Glaubensvermittlung ohne Schrift funktionierte, behandelt. Ziel ist es, die Gesamtsituation im Mittelalter aufzuzeigen, vor allem hinsichtlich darauf, dass