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4 kirjaa tekijältä Florens Deuchler

Quintilian

Quintilian

Florens Deuchler

Peter Lang AG, Internationaler Verlag der Wissenschaften
2017
nidottu
Quintilians Ruhm - im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung aufgebaut -, sein Ruf als Lehrer, Denker und Gelehrter sind nie verblasst; seine Institutio oratoria verharrte als sichtbarer Meilenstein und Zeuge in der memoria der Rhetorik, und der Verfasser fand als Kenner der Materie selbst noch am Hofe des Sonnenkoenigs in Versailles hohe Beachtung und wurdiges Lob. Friedrich der Grosse rief im 18. Jahrhundert eindringlich zum Studium der Institutio an hoeheren Schulen auf. Die bildungsgeschichtliche Leistung Quintilians ist beachtlich, und sie ist trotzdem kaum bekannt, denn die Institutio wird ausserhalb von Fachzirkeln der Redekunst selten zu Rate gezogen. Neuere Kunst- oder Kunstlergeschichten gingen mit staunenswerter Achtlosigkeit an ihr vorbei - und so entgingen der Forschung moegliche Quellen und Anregungen sowie grundlegende Impulse fur weitergehende Einsichten. Den Auswirkungen Quintilians wird vor allem im Libro dell'Arte des Cennino Cennini (um 1400) nachgegangen. Der aus der Toskana stammende Maler ubernahm aus der spatantiken Quelle vor allem die Wegweisungen zu einem gesunden, geordneten und moralisch einwandfreien Lebenswandel.
Strukturen und Schauplätze der Gestik

Strukturen und Schauplätze der Gestik

Florens Deuchler

De Gruyter
2014
sidottu
Zum Überleben sind Sterbliche gezwungen, sich zu bewegen und tätig zu werden. Um diesen Willen samt dahinter verborgenen Absichten den Mitmenschen, Gottheiten und Tieren - seit der Antike - kund zu tun und verständlich zu machen, bedienen sie sich neben Worten ebenso vieler Zeichen und Körperrhythmen. Die Notate zu den Grundlagen und den Strukturen der Gestik untersuchen den kulturgeschichtlichen Zusammenhang und gehen dabei von spätmittelalterlichen Darstellungen zwischenmenschlicher Gestik und ihrer Schauplätze aus; als historische Gelenk- und Anlegestellen dienen der Ingeborgpsalter (um 1200), der Codex Manesse (um 1300) und die Wandmalereien in der Torre Aquila zu Trient (um 1400).
Beute und Triumph

Beute und Triumph

Florens Deuchler

De Gruyter
2015
sidottu
Die Geschichte der vornapoleonischen Kriegsbeute ist noch nie umfassend dargestellt worden; so konnten auch keine Konstanten, Sonderformen oder Nach- und Nebenwirkungen gefunden werden. Dieser Band untersucht durch zeitgen ssische Texte berlieferte Beuten und ihre Verwendung, etwa f r zus tzlichen Sold, gegen den Hunger oder f r kollektive Erinnerungsbauten (Tempel, Theater, Triumphbogen, S ulen), und verortet sie in ihren historischen Kontexten. Dies r ckt herk mmliche, und zum Teil irrt mliche, Troph envorstellungen in ein neues Licht. Es stellt sich heraus, dass die schnell verg ngliche Tagesbeute konomisch eine Nebenrolle spielt. Die wichtigste Beute stellen die Gefangenen dar, oft ganze V lkerschaften, die sofort oder mittelfristig als Sklaven verkauft werden k nnen. Ein weiterer Aspekt der Gier nach Beute liegt darin, den Hunger der Truppen zu meistern. Die Jagd nach Vorr ten hatte besonders bei Caesar, Alexander und w hrend der Kreuzz ge eine dominante logistische sowie strategische Bedeutung, die hier in ganz neuen Zusammenh ngen gesehen wird. Als besonders bemerkenswerten clash of civilization stellt die Publikation die Burgunderbeute von 1476 in ihren gesamteurop ischen Kontext.