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2 kirjaa tekijältä Friedrich Albrecht

Streiflichter

Streiflichter

Friedrich Albrecht

Peter Lang AG
2014
nidottu
In den hier zusammengestellten 17 Aufsatzen zu Literatur und Publizistik spiegeln sich die kritischen Phasen deutscher Geschichte im 20. Jahrhundert auf vielfaltige Weise: der Grossmachtchauvinismus des deutschen Kaiserreichs und speziell Wilhelms II., die vier Jahre Voelkermord im 1. Weltkrieg, die verratene Revolution von 1918/19, die dem Untergang zutreibende Weimarer Republik, die barbarischen Zustande im Dritten Reich Hitlers und schliesslich die Spannungen nach 1945 im Kalten Krieg. Dargestellt werden diese Probleme anhand des Schaffens hoch begabter deutscher Dichter und Publizisten, die heute kaum noch bekannt sind. Wer erinnert sich noch an den genialen, mit 24 Jahren verstorbenen Dichter Georg Heym, wer an die streitbaren Publizisten Maximilian Harden und Wilhelm Herzog, wer an den mit 25 Jahren im Rhein ertrunkenen Romancier Rudolf Braune, wer an Willi Bredel, dessen Roman uber sein Martyrium im KZ Fuhlsbuttel seinerzeit in 17 Sprachen ubersetzt wurde? Neue Arbeiten uber Anna Seghers beschliessen den Band. Die letzte von ihnen ist ein Essay, der unter dem Titel "Anschreiben gegen das Vergessen" ein Grundmotiv ihres gesamten Schaffens verfolgt.
Klaus Mann Der Mittler

Klaus Mann Der Mittler

Friedrich Albrecht

Peter Lang AG
2009
nidottu
Dieser Band enthalt 13 zwischen 1969 und 2008 entstandene Essays, Aufsatze und Werkanalysen zum Schaffen und zur Biographie Klaus Manns. Er wird gewurdigt als Erzahler, Essayist und Publizist, als Verfasser dreier Autobiographien und eines umfangreichen Briefwerkes. Ein Teil dieser Arbeiten ist vor 1990 entstanden und diente, die Editionen des Aufbau-Verlags, Berlin (Ost), begleitend, dem Ziel, dem Leser in der DDR Klaus Manns Werk zu erschliessen. In einer gesonderten Studie werden, gestutzt auf bisher noch nicht ausgewertete Archivmaterialien, die besonderen Bedingungen fur die Rezeption Klaus Manns in der DDR dargelegt. Ein Schwerpunkt des Bandes sind die antifaschistischen Aktivitaten Manns im Exil, die unter Verwendung bislang unbekannter Briefe u.a. an Johannes R. Becher, die Redaktion der Moskauer Literaturzeitschrift "Das Wort" und Fritz H. Landshoff in einem neuen Licht erscheinen. Hier und in einem speziellen Essay wird sein Mittlertum in den politischen und literarischen Kontroversen der Zeit wie auch in seinem persoenlichen Umfeld als markante Eigenschaft hervorgehoben. Mehrere Studien sind der Situation Klaus Manns nach dem 2. Weltkrieg gewidmet. Sie nehmen Stellung zu der Streitfrage, ob er als "Opfer der Zeit" (Thomas Mann) starb und am Kalten Krieg (Hans Mayer) zugrunde ging oder lediglich im Kalten Krieg (Marcel Reich-Ranicki). In diese Eroerterungen einbezogen werden seine spate Essayistik, vor allem "Die Heimsuchung des europaischen Geistes", sein Romanfragment "The Last Day" und gescheiterte Projekte wie die Herausgabe der internationalen Zeitschrift "Synthesis" oder einer Anthologie der Exilliteratur.