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9 kirjaa tekijältä Friedrich Kabermann

Lichte Schatten

Lichte Schatten

Friedrich Kabermann

Books on Demand
2014
pokkari
Wo Licht ist, ist auch Schatten. Der Titel soll zum Ausdruck bringen, dass die Welt ein Mixtum compositum ist, ein sich Durchdringen von Hell und Dunkel, das aus unendlichen berg ngen besteht. Manche dieser Interferenzen spiegeln sich in den Essays wider, so dass es scheint, als w ren auch sie aus Licht und Schatten gewebt. Das Buch ist Georg Picht gewidmet - neben Heidegger der andere gro e Denker der Zeit. Bei Picht geht es nicht mehr um das ewige Sein, dem Fundament der Metaphysik, sondern um die Erkenntnis: "Die Zeit ist selbst das Sein". Das bedeutet ein berdenken unseres gesamten Welthorizonts, auch des Grundes, auf dem die Wissenschaft steht. Durch die Bem hung, hierzu einen Beitrag zu leisten, ergab sich im Lauf der Jahre jene N he zu Picht, die zu den Voraussetzungen der Essays geh rt. Das gilt vor allem vom letzten, dem Versuch ber das Gl ck, der aber keinen Abschluss darstellt. Vielmehr soll er den Denkweg zu einem vorl ufigen Ende f hren, so dass die Bewegung, die ihn ausmacht, unter dem Lebensbaum zur Ruhe kommt. Wo Schatten ist, ist auch Licht.
Abend in Violett

Abend in Violett

Friedrich Kabermann

Books on Demand
2015
pokkari
Der Maler Achim von Winterfeldt wird kurz vor der Verleihung eines renommierten Kunstpreises tot aufgefunden - Unfall, Selbstmord, Mord? Sein Jugendfreund, der Verleger und M zen Joseph Wetzel, steht vor einem R tsel, nicht anders als die Polizei. Sollte es sich um einen jener F lle handeln, die es eigentlich nicht gibt, den perfekten Mord? Wetzel will dem Fall auf den Grund gehen, ist dies doch der letzte Dienst, den er dem Freund noch erweisen kann. Eigentlich hatte er sich zur Ruhe setzen wollen, seit Jahren ist er mit seiner Einsamkeit allein. Wartete nicht schon der Tod auf ihn? Doch der "Fall Winterfeldt" beginnt Kreise zu ziehen, selbst Wetzels junge Assistentin ger t in Lebensgefahr. Als es gelingt, Licht in das Dunkel zu bringen, sch pft Wetzel neue Hoffnung. Gibt es nicht auch f r ihn noch Zukunft? Immer wieder war er aufgefordert worden, seine Memoiren zu schreiben, galt doch sein Leben als "Jahrhundertexistenz". Aber wozu? Nichts in der Welt konnte r ckg ngig oder ungeschehen gemacht werden. War nicht das einzig Gewisse der Tod? F r Wetzel ist er ein Freund, der alles, was lebt, unsterblich macht. Er glaubt, dass er wie am Anfang des Lebens auch am Ende das Licht der Welt erblicken wird.
Engelsspur

Engelsspur

Friedrich Kabermann

Books on Demand
2021
pokkari
Die Weihnachtsgeschichte neu erz hlt, als Geschichte der Adoption: Ein Kind ist uns geboren und wartet darauf, dass wir ihm Heimat geben. Aber wie? Indem wir ihm Raum und Zeit gew hren und es eintreten lassen in unseren Lebensraum. Gelingt das, geschieht Weihnachten immer wieder neu und wir erfahren das Dasein als Wunder, das uns in seinen Anspruch nimmt. Im Fall von Marie und Johannes begann das Wunder mit dem Engel, der zu ihnen kam, als sie noch Kinder waren. Seitdem hat er sie durchs Leben begleitet - eine einzige R tselspur. Nach Jahren des Alleinseins haben sie die sechsj hrige Dorothea adoptiert, die nun am Vorweihnachtsabend f r immer zu ihnen gekommen ist. Sie wollen ihrer Tochter nicht nur ein Dach ber dem Kopf geben, sondern ein Zuhause, eine Lebensheimat. Das geschieht dadurch, dass sie abwechselnd erz hlen, wie sie sich als Kinder kennen lernten und dann als Erwachsene den Lebensweg gemeinsam fortsetzten. Dorothea erlebt die Erz hlung der Eltern so intensiv mit, dass es ihr vorkommt, als geh rte sie non Anbeginn zu der Geschichte dazu. Dorch Marie und John berichten aus unterschiedlichen Perspektiven, so dass es sscheint, als verirrte sie sich in diesem Zeitlabyrinth. Aber Dorothea folgt unbeirrt der Spur des Engels und nimmt ihre Eltern so an wie diese sie, als Geschenk. Das entspricht ihrem Namen: Dorothea, das Gottesgeschenk.
Im toten Winkel

Im toten Winkel

Friedrich Kabermann

Books on Demand
2021
pokkari
Am 29. M rz 2002 kommt der Journalist Martin H bner nach Tunesien, um Urlaub zu machen. Dort lernt er die junge Erfurter Lehrerin Cornelia P lert kennen - eine Begegnung, die beider Leben ver ndert. Nachhause zur ckgekerht, schreibt Cornelia ihm von ihrer Jugend in der DDR, der Ehe mit dem Pal stinenser Yamir und von Sylvia, der f nfj hrigen Tochter. Cornelia hatte ihren Mann nach der Wende in Paris kennengelernt, die Ehe dauerte jedoch nur wenige Jahre. Bei einem gemeinsamen Besuch in London wurde Yamir auf offener Stra e ermordet - "von einem der nah stlichen Geheimdiesnste", wie es im Polizieibericht hei t. Am Freitag, 26. April, kehrt auch H bner nach Deutschland zur ck und f hrt weiter nach Erfurt, um mit Cornelia ber die gemeinsame Zukunft zu sprechen. Unterwegs h rt er aus der Redaktion vom Massenmord am Gutenberg-Gymnasium und erh lt den Auftrag, dort anhand eines der 16 Opfer ber die Katastrophe zu berichten. Der Name des Opfers: Cornelia P lert. H bners Zusammenbruch ist vollkommen: Ist die Welt dem Wahnsinn verfallen, leben wir im Tollhaus, in einer Irrenanstalt? Anstatt den Auftrag auszuf hren, k ndigt er seine Stellung, um k nftig fern der Sensationsindustrie f r sich allein als freier Autor zu arbeiten. Das traumatische Erlebnis von Erfurt vermag er nur dadurch zu berwinden, dass er die Begegnung mit Cornelia auf der Suche nach dem Sinn als inneren Dialog weiterf rht. Dabei hofft er, auch die eigene Sprache zu finden, ohne die es keine Autorschaft gibt. Das Ergebnis ist der Text "Im toten Winkel". In ihm bem ht sich der Verfasser, aus dem Schatten der Vergangenheit herauszutreten in der Hoffnung, dass sich der Sinn des Geschehens vom Ende her erschlie t - "im Gegenlicht". Ob der Versuch gelungen ist, bleibt offfen. Die Vorbemerkung gibt lediglich Auskunft ber das Schicksal des Manuskripts, w hrend die Frage, wer der Autor ist, unbeantwortet bleibt. Bekannt war er nur, so hei t es, "dem Nahmen nach".
Nicht Werther und nicht Lotte

Nicht Werther und nicht Lotte

Friedrich Kabermann

Books on Demand
2021
pokkari
Nicht Werther und nicht Lotte", so Johannes Brahms ber seine Liebe zu Clara Schumann. Er spielte damit auf Goethes Werher-Roman an, den ersten Weltbestseller der deutschen Literatur. Die erdichteten "Leiden des jungen Werther" enden mit Selbstmord, die durchlittenen Leiden des jungen Brahms verwandelten sich in Leben, in die Liebe zu Clara und die Hingabe ans eigene Werk. Das Thema ist nicht neu, doch wurde es bisher nur vom Film aufgegriffen, nicht von der Literatur. Der Versuch, sich ihm ber erdachte Briefe zu n hern, hnelt einer Skizze: Der Leser muss mitdenken, da manches zwischen den Zeilen steht.
Letzter Vorhang

Letzter Vorhang

Friedrich Kabermann

Books on Demand
2021
pokkari
Nachdem Aline Bussmann den Brief gelesen hatte, legte sie ihn beiseite. Er war vom 24. Oktober 1967 datiert und enthielt die Frage einer jungen Historikerin nach Lebenszeugnissen von Gorch Fock. Seit dessen 50. Todestag wurde Aline immer wieder mit derartigen Anliegen konfrontiert., als w re sie Gorch Focks Nachlassverwalterin. Sie war als junges M dchen mit dem Dichter befreundet gewesen, vier reiche Jahre, die zugleich auch Schatten ber ihr Leben geworfen hatten. Inzwischen ist ein halbes Jahr vergangen, und der Brief liegt noch immer unbeantwortet auf dem Schreibtisch. Aline Bussmann ist beinahe achtzig und blickt auf ein bewegtes Leben zur ck. Lange war sie am Hamburger Ohnsorg-Theater die beliebteste Schauspielerin gewesen und als Grande Dame der hanseatischen Kulturszene eine Institution. Begonnen hatte ihre Karriere vor f nfundf nfzig Jahren, in jener Zeit war sie auch Jan Kinau zum ersten Mal begegnet, alias Gorch Fock. Dessen Roman "Seefahrt ist not" war gerade erschienen und hatte seinen Verfasser ber Nacht ber hmt gemacht. Mit ihm konnte sie ber ihre Tr ume sprechen, so ber den wichtigsten vom "Jahrhundert der Frau". In den letzten Jahren hatte sie sich fter gefragt, ob sie nicht Gorch Focks Briefe publizieren sollte. Die meisten davon waren Liebesbriefe - geh rten auch sie der ffentlichkeit? Aline Bussmann entschlie t sich, der jungen Historikerein endlich zu antworten, und zwar so, dass sie nicht nur ber Gorch Fock berichtet, sondern ber ihr Leben insgesamt. Doch aus der Niederschrift wird unversehens ein "Nachruf f r Jan", der Aline Bussmann berrascht. Sie steht am Ende ihres Lebens - reicht ihre Kraft f r den Briefband noch aus? Gern h tte sie dem Freund das Kompliment zur ckgegeben, das er ihr einst in seinem ersten Brief gemacht hatte: "Da steht ein Mensch". Was aber ist ein Mensch? "Manche werden posthum geboren, andere sterben ihr Leben lang", so der Anfang des Berichts und, wie es scheint, auch der Schluss. Doch der Schein tr gt. Hatt
"Mut, Mut, ihr Deutschen!"

"Mut, Mut, ihr Deutschen!"

Friedrich Kabermann

Books on Demand
2021
pokkari
"Mut, Mut, ihr Deutschen Wir wollen mit Gottes Hilfe unser Vaterland befreien " lautet das vollst ndige Zitat, das dem vorliegenden Buch als Titel dient. Der Ausspruch stammt von Ulrich von Hutten, dem humanistisch gebildeten Zeitgenossen Martin Luthers, und steht am Anfang des ber dreihundertj hrigen Ringens zwischen alter und neuer Staatsform der Deutschen: dem Heiligen R mischen Reich des Mittelalters und der demokratisch b rgerlichen Nation der Neuzeit. Das Buch erz hlt anhand der Quellen die Emanzipationsgeschichte der Nation vom Reich, die 1841 ihren literarischen Ausdruck in Hoffmann von Fallerslebens "Lied der Deutschen" fand, dann aber mit dem Scheitern der Revolution1848/49 abbricht. Was folgt, geh rt nicht mehr zur Geschichte der Entstehung, sondern der Zerst rung der Nation, die hier nicht Thema war. Die Absicht des Buches ist, Geschichte nicht wissenschafltich als Lehre darzustellen, sondern als unmittelbaren Lebensvollzug. Dazu geh ren die zeitgen ssischen Lieder und Gedichte, ohne die die berlieferung unvollkommen w re. So entsteht eine "erlesene" Historie, die Geschichte so erz hlt, wie sie geschieht - "als w r's ein St ck von mir".
Angela Nova

Angela Nova

Friedrich Kabermann

Books on Demand
2022
pokkari
Eine Frau, ein Mann, die Malerin und der Dichter - gleichaltrig, miteinander befreundet und mehr als das: Paula Modersohn-Becker und Rainer Maria Rilke, eine einzigartige Konstellation. Worpswede - Berlin - Paris: Es findet nicht nur ein reger geistiger Austausch statt, sondern beide K nstler widmen dem anderen jeweils ein Werk, das zum g ltigen Bestand der modernen Kunst geh rt: Die Malerin das Portrait Rilkes von 1906, der Dichter das "Requiem" auf den fr hen Tod der Freundin 1908. Rilke lebte zwanzig Jahre l nger als die "blonde Malerin", vier Wochen vor seinem Tod am 29.12.1926 legt er anhand dieser f r ihn entscheidend gewordenen Begegnung Rechenschaft ber sein Leben ab. Beide waren in ihren Ehen nicht gl cklich, deshalb klingen neben den k nstlerinschen Themen auch jene Fragen zwischen den Geschlechtern an, die bis heute ungel st sind. War mehr als Freundschaft im Spiel? Unter der Post findet Rilke einen Brief der Freundin, der zwanzig Jahre verschollen war. Er wurde in ihren letzten beiden Lebenstagen geschrieben und kommt nun auf den Dichter aus jener Zukunft zu, die auch er vor Augen hat: Den Tod. Der Brief l st einen Erinnerungssturz aus, den Rilke zu Papier bringen muss, wenn er ihm standhalten soll. War nicht schon immer das Schreiben jene Form gewesen, in der er Antwort suchte auf die Fragen des Lebens? Rilke setzt an, bricht ab, er zitiert sich selbst, auch die Freundin, er rechtfertigt die Opfer, die das Werk gefordert hat. Eine neue Art "Stunden-Buch" entsteht in dieser Nacht, der letzten, die Rilke in der geliebten Einsamkeit verbringt. Die Sprache hnelt der der Elegien, der Brief der Freundin bildet dazu den Kontrapunkt. Beide Stimmen variieren die gleichen Themen, sie bewegen sich oft gegenl ufig, doch gleichsam innerhalb derselben Partitur. Die Schmerzen, die die t dliche Krankheit bereitet, lassen Rilke f hlen, dass es zu Ende geht. Er ist allein - die letzte Nacht im Turm von Muzot, der durch ihn zum Mythos geworden ist. Nur der Engel i