Kirjahaku
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23 kirjaa tekijältä Gabriele Ebert
Die Biografie ber Sarada Devi (1853-1920) berichtet vom Leben der Gemahlin Ramakrishnas. Sie f hrte das einfache Leben einer hinduistischen Hausfrau, lebte mit den Mitgliedern ihrer Familie und bernahm f r sie die Verantwortung. Nach Ramakrishnas Tod f hrte sie seine Arbeit fort, indem sie Sch ler hatte, die sie ins spirituelle Leben einweihte. Doch ihre Hauptrolle war die der Mutter. Auch die M nche des Ramakrishna-Ordens betrachteten sie als die Mutter des Ordens und folgten ihrem Rat. Sarada Devis Leben verlief u erlich unspektakul r, war aber von einer besonderen spirituellen Tiefe gepr gt. Deshalb wird sie heute als die "Heilige Mutter" verehrt, und ihr wird der gleiche Stellenwert wie Ramakrishna zugesprochen.
Ramakrishna (1836-1886) gilt als einer der bedeutendsten Heiligen Indiens im 19. Jahrhundert. Auf ihn geht die Ramakrishna-Bewegung zur ck, die inzwischen weltweit verbreitet ist. Er verbrachte die meiste Zeit im ber hmten Tempel von Dakshineswar bei Kalkutta, wo er nach vielen Jahren intensiver spiritueller bungen die G ltigkeit aller Religionen erkannte und erfuhr, dass sie alle zur Erkenntnis Gottes f hren. In seinen letzten Lebensjahren stellten sich zunehmend Sch ler ein, Verheiratete und nichtverheiratete junge M nner, die sp ter den M nchsorden bildeten. Ramakrishna war ein Hindu unter Hindus. F r ihn waren die Mutter Kali und andere G tter eine greifbare Wirklichkeit, in der er ganz selbstverst ndlich lebte. Doch er erkannte auch den nicht-manifesten Aspekt (Gott ohne Gestalt) an. Seine Sichtweise war sehr breit gef chert. Seine Ausstrahlung, sein L cheln und sein sanftes Wesen waren sehr einnehmend. Zudem besa er die F higkeit, die Spiritualit t seiner Sch ler zu erwecken und sie zu leiten, wobei er in seiner Lehre viele Gleichnisse, Alltagsgeschichten und Erz hlungen aus der indischen Mythologie verwandte. Dies ist der erste Band einer Reihe. Geplant sind weitere B nde ber Ramakrishnas Lehre in Gleichnissen, die Biografien ber seine Frau Sarada Devi (die Heilige Mutter), Swami Vivekananda, die anderen M nchssch ler und die verheirateten Sch ler.
Bruder Rafael (1911-1938) ist hierzulande wenig bekannt, obwohl er 1992 von Papst Johannes Paul II. selig und 2009 von Papst Benedikt XVI. heiliggesprochen wurde. Der junge Spanier war K nstler, folgte jedoch dem Ruf, ins Trappistenkloster San Isidro de Due as bei Palencia einzutreten. Schon bald erkrankte er an einer schweren Diabetes mellitus. Dreimal musste er, meist aus gesundheitlichen Gr nden, das Kloster wieder verlassen, kehrte aber immer wieder zur ck. Er verfasste viele kleine Schriften und zahreiche Briefe, die von seiner geistlichen Entwicklung und tiefen Fr mmigkeit zeugen und mit Therese von Lisieuxs "Geschichte einer Seele" vergleichbar sind. Er starb mit erst 27 Jahren. Dieses reich bebilderte B chlein f hrt in das Leben des Heiligen, Mystikers und K nstlers ein.
Dieser dritte Band von Ramana Maharshi und seinen Sch lern widmet sich 28 weiteren westlichen Sch lern und Besuchern: W.Y. Evans-Wentz, Maud A. Piggott, Ethel Merston, Ella Maillart, Suzanne Sen (Sunjata), Thelma Rappold, Eleanor Noye, Mouni Sadhu, Louis Hartz, Henri Hartung, Pascaline Mallett, Lewis Thompson, Blanca Schlamm (Atmananda), Krishnaprem, Alfred Emmanuel Sorensen (Sunyata), Peer Wertin (Ramanagiri), Mercedes de Acosta, William Somerset Maugham, Wanda Dynowska (Uma Devi), Prynce Hopkins, Frank Clune, Hans-Hasso von Veltheim-Ostrau, Margret Sanger, Eliot Candee Clarke, Duncan Greenlees, Oliver Lacombe, Eliot Elisofon und Henri Cartier Bresson. Die Charaktere sind sehr vielschichtig. Es sind Autoren, K nstler, Wissenschaftler, M nner von Welt, Weltreisende, selbstbewusste Frauen, bekannte und weniger bekannte spirituelle Pers nlichkeiten und auch ganz "allt gliche" Leute, die auf der spirituellen Suche waren, die sie nach Indien f hrte. Viele h rten durch Paul Bruntons Buch "A Search in Secret India", das bereits 1934 erschienen ist, zum ersten Mal von Ramana Maharshi. Viele von ihnen kannten sich und waren miteinander befreundet. So verschieden die Charaktere auch sind, so hneln sich ihre Erfahrungen mit dem Weisen vom Berg Arunachala doch sehr. Manche wurden mehr von ihm beeinflusst, manche weniger. Immer wieder wird auch die Rolle, die andere indische Gurus und spirituelle Str mungen in dieser Zeit spielten, deutlich, vor allem die der Theosophen mit ihrer Hauptniederlassung in Adyar (Chennai, damals Madras) mit ihrem proklamierten Weltenlehrer Jiddu Krishnamurti, der sich aber sp ter von ihnen trennte. Da waren zudem Aurobindo in Pondicherry, Krishnaprem und Yashoda Ma im Mirtola-Ashram in der N he von Almora, Ramdas im Anandashram, Atmananda Krishna Menon, Anandamayi Ma und die Ramakrishna-Bewegung.
Swami Ramdas (1884-1963) spielte im spirituellen Bereich im Indien des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle. Er widmete sein Leben der Hingabe an seine Gottheit Rama, deren Namen er st ndig wiederholte (Japa), pilgerte als Wanderm nch durch ganz Indien und errichtete schlie lich den Anandashram in Kasaragod und danach in Kanhangad in Kerala. Eine Weltreise f hrte ihn in den 50er Jahren auch nach Deutschland. Swami Ramdas Liebe zu allen Lebewesen erinnert an den christlichen Heiligen Franz von Assisi. Seine Botschaft war die der universellen Liebe und des Dienstes, da Gott sich in allen Lebewesen manifestiert. Er sch tzte alle Religionen gleicherma en und betonte ihre gemeinsame Essenz.
Einführung in die Lehre Ramana Maharshis in seinen eigenen Worten
Gabriele Ebert
BoD - Books on Demand
2024
pokkari
Eine Einf hrung in die Lehre Ramana Maharshis (1879-1950), des Weisen vom Berg Arunachala, der vorwiegend die Selbstergr ndung (atma vichara) lehrte, bei der der Ich-Gedanke bis zu seiner Quelle zur ckverfolgt wird, aber auch die Gottesliebe (bhakti) und andere Wege. Als Quellen dienen v.a. die vielen Gespr che, die er mit seinen Sch lern und Verehrern f hrte. Ramana Maharshi war ein authentischer Lehrer, denn was er lehrte, entstammte seiner eigenen Erfahrung. Sein Weg ist klar verst ndlich und nachvollziehbar. Jeder kann darin eine Anleitung nach seinen Bed rfnissen finden.
Der Pole Maurice Frydman (1894 oder 1901-1976) war eine bedeutende Pers nlichkeit, obwohl ber ihn nicht viel bekannt ist. Er war ein enger Sch ler von Ramana Maharshi und Nisargadatta Maharaj. Als Elektroingenieur kam er in den 1930er Jahren nach Indien, wo er in Bangalore eine Fabrik f r Transformatoren aufbaute und an den Wochenenden ein regelm iger Gast im Ashram von Ramana war. Bei Swami Ramdas legte er das M nchsgel bde ab und erhielt den Namen Swami Bharatananda. Mit Krishnamurti, mit dem er viel diskutierte und in dessen Organisationen er zeitweise arbeitete, verband ihn eine enge Freundschaft. Er war wesentlich am Aundh-Experiment des kleinen F rstenstaates Aundh beteiligt und verhalf ihm zur Demokratisierung. F r Gandhi entwickelte er ein Spinnrad, half bei der Planung der Flucht des Dalai Lama nach Indien und k mmerte sich darum, dass die geflohenen Tibeter Land zur Ansiedlung erhielten. Zudem stellte er die Gespr che des Maharshi in "Maharshi's Gospel" zusammen und bersetzte die Gespr che von Nisargadatta Maharaj aus dem Marathi ins Englische, woraufhin das bekannte Buch "I Am That" entstand.
Sai Baba von Shirdi (ca. 1841-1918) wird in ganz Indien als gro er Heiliger verehrt, ist im Westen jedoch nahezu unbekannt. Er lebte als muslimischer Fakir in einer bauf lligen Moschee im Dorf Shirdi nahe Bombay (Mumbai) und verband den Hinduismus mit dem Islam. Sein Verhalten war manchmal schroff, manchmal liebensw rdig und immer unvorhersehbar. Er bat stets um Geld, nicht um sich zu bereichern, sondern um es wieder zu verteilen. Wie viele andere Dinge besa es f r ihn eine symbolische Bedeutung. Bekannt wurde er v.a. durch die vielen Wunder, die er in aller Selbstverst ndlichkeit wirkte, aber stets Gott zuschrieb. Er wurde als Guru betrachtet und verehrt. Er lehrte auf sehr praktische Weise Gottesliebe und Selbstergr ndung und gab Rat in weltlichen und spirituellen Angelegenheiten.
The Pole Maurice Frydman (1894 or 1901-1976) was an important personality, although not much is known about him. He was a close disciple of Ramana Maharshi and Nisargadatta Maharaj. It is to him that we owe the compilation of Ramana's talks in "Maharshi's Gospel" as well as the well-known book "I Am That", the translation of Nisargadatta Maharaj's talks from Marathi into English, which made Nisargadatta famous. As an electrical engineer, he came to India in the 1930s, where he set up a transformer factory in Bangalore and was a regular visitor to Ramana's ashram at weekends. As he wanted to lead the life of a sannyasin (mendicant monk), he went to Swami Ramdas, who gave him the name "Swami Bharatananda". He had a close friendship with Krishnamurti and worked in his organizations for a time. His activities also extended to Indian politics, as he was significantly involved in the so-called "Aundh experiment" of the small princely state of Aundh and helped it to democratize. He also helped plan the Dalai Lama's escape to India in 1959 and ensured that the Tibetans who had fled were given land to settle on.
Nisargadatta (1897-1981) war ein bekannter advaitischer Weiser aus Indien. Er lebte mit seiner Familie in Bombay und besa ein Zigarettengesch ft. Nachdem er seinen Guru Siddharameshwar Maharaj getroffen hatte, verwirklichte er das Selbst, indem er sich dem "Ich bin" widmete, wie sein Meister ihn lehrte. Daraufhin besuchten ihn viele Suchende. Mit Maurice Frydmans Buch "Ich bin das" wurde er auch im Westen bekannt. ber sein fr hes Leben sind nicht viele biografische Details bekannt, da Nisargadatta nur selten dar ber sprach. Was jedoch bekannt ist, wurde in dieser Biografie zusammengefasst. Das Buch bietet auch eine Einf hrung in seine Lehren, die inhaltlich denen von Ramana Maharshi hnlich sind. Seine Art zu lehren unterschied sich jedoch erheblich, da er seine Sch ler im Dialog herausforderte, um sie seiner Erfahrung n herzubringen.
Nisargadatta (1897-1981) was a well-known advaitic sage of India. He lived with his family in Bombay and owned a cigarette shop. After meeting his guru Siddharameshwar Maharaj, he realised the Self by devoting himself to the "I Am," as his teacher taught him. After that, many seekers visited him. With Maurice Frydman's book "I Am That", he also became known in the West. Not many biographical details are known about his early life, as Nisargadatta rarely spoke of it. What is known has been summarised in this biography. The book also provides an introduction to his teachings, which are similar in content to those of Ramana Maharshi. However, his way of teaching differed significantly, as he challenged his disciples in dialogue to bring them closer to his experience.
Ramana Maharshi war ein spiritueller Meister ersten Ranges (Sat-Guru). Obwohl er nie behauptete, ein spiritueller Meister zu sein, erlebten und erleben seine Schüler damals wie heute seine lebendige und intensive Führung. Er lehrte die Ergründung des Selbst (Atma Vichara). Es wurde eine Auswahl von 13 Schülern aus Ost und West getroffen, deren Begegnung mit Ramana Maharshi nachgezeichnet wird: Ganapati Muni, Muruganar, Kunju Swami, Echammal, Frank Humphreys, Paul Brunton, Alan Chadwick, Arthur Osborne, Balarama Reddy, Henri le Saux (Abhishiktananda), Arunachala Bhakta Bhagawat, Lucy Cornelssen (Satyamayi) und Miles Wright. Ein 2. Band ist in Planung, der sich weiteren Schülern des Maharshi widmen wird.