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Welt, Ich Und Zeit: Nach Unveroffentlichten Manuskripten
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Welt, Ich und Zeit

Welt, Ich und Zeit

Gerd Brand

Springer
1955
nidottu
In "Krisis der europaischen Wissenschaften und die transzen dentale Phanomenologie," dem zuletzt vom Husserl-Archiv in Lowen veroffentlichten Werk Husserls erscheint deutlich, welche Stellung und welche Aufgabe fur ihn seine Phanomenologie in der Geschichte hat. "Menschentum uberhaupt ist wesensmassig Menschsein in ge nerativ und sozial verbundenen Menschheiten, und ist der Mensch Vernunftwesen (animal rationale), so ist er es nur, sofern seine ganze Menschheit Vernunftmenschheit ist -latent auf Ver nunft ausgerichtet oder offen ausgerichtet auf die zu sich selbst gekommene, fur sich selbst offenbar gewordene und nunmehr in Wesensnotwendigkeit das menschheitliche Werden bewusst lei t end e Entelechie. Philosophie, Wissenschaft ware demnach die historische Bewegung der Offenbarung der universalen, dem Menschentum als solchem 'ein geborenen' Vern unft." 1 Das Wesentliche des Menschen ist fur Husserl im europa ischen Menschentum zum Durchbruch gekommen. Es ist das ihm mit der Geburt der griechischen Philosophie zugewachsene Telos, Mensch aus Vernunft sein zu wollen und nur als solcher sein zu konnen, " . . . in der unendlichen Bewegung von latenter zu offenbarer Vernunft und im unendlichen Bestreben der Selbst normierung durch diese seine menschheitliche Wahrheit und 2 Echtheit." Im vorlaufigen Scheitern dieser Bewegung liegt fur Husserl der Grund der sich in unzahligen Symptomen aussernden "Krisis 3 des europaischen Daseins." Mit dieser Erkenntnis aber ist diese Krisis kein dunkles Schicksal, kein undurchdringliches Verhalt nis mehr, sondern wird verstandlich und durchschaubar."