Die vorliegende Studie benennt und evaluiert kommunale Abwehrma nahmen gegen Aufgabenverlagerungen. Das Ziel dieser Ma nahmen ist der Schutz der Kommunen vor ungewollter Aufgaben- und damit Lastenverschiebung. Denn seit Jahren werden den Kommunen gegen ihren Willen Aufgaben von der Bundes- bzw. Landesebene bertragen, ohne dass die f r eine ordnungsgem e Aufgabenerf llung erforderlichen Mittel gew hrt werden. Die Kommunen sind daher gezwungen, die Aufgabenerf llung aus eigenen Mitteln zu gew hrleisten. Angesichts ihrer ohnehin schon bestehenden Finanzprobleme gibt es heftigen Widerstand gegen diese Vorgehensweise der h heren Ebenen. Zwar hat sich die Politik dieses Themas bereits angenommen, allerdings beschr nkt sich die Diskussion auf die Frage nach einer besseren Finanzierungsgrundlage der Kommunen. Das Kernproblem, n mlich der Schutz der kommunalen Ebene vor einer ungewollten Aufgabenverschiebung, bleibt hingegen unber hrt. Die vorliegende Studie widmet sich daher der Frage nach m glichen Abwehrma nahmen der Kommunen. Zu diesem Zweck werden im ersten Schritt m gliche Ma nahmen benannt. Da die Kommunen in der Weimarer Republik vor einer hnlichen Problematik gestanden haben, erfolgt zudem nach einem Vergleich der damaligen und heutigen Rahmenbedingungen eine Einbeziehung der seinerzeit diskutierten Ma nahmen unter Ber cksichtigung der eventuell gemachten Erfahrungen. Anschlie end werden die f r eine Evaluation der Abwehrma nahmen denkbaren Kriterien ermittelt und auf ihre Eignung f r die vorliegende Fragestellung gepr ft. Der sich auf diese Weise ergebende Kriterienkatalog dient als Grundlage bei der sich anschlie enden Evaluation. Die erzielten Ergebnisse erlauben einen direkten Vergleich der einzelnen Ma nahmen miteinander und geben Aufschluss, auf welche Weise sich die Kommunen am besten gegen Aufgabenverlagerungen sch tzen k nnen.