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21 kirjaa tekijältä Hartmut Walravens

Neue Ruckschau auf ein arbeitsreiches Leben Hartmut Walravens zum 75sten
In der Einleitung blickt der Autor auf sein Leben und seine Arbeiten zur ck. Das Schriftenverzeichnis ist nach Themen angeordnet: 16 Kapitel f hren von Bibliographie und Bibliotheken ber Ostasien zu China, Japan nach Zentralasien und Ru land - insgesamt etwa 1300 Eintragungen. Das letzte Kapitel verzeichnet Beitr ge, die sich im Druck befinden oder in Arbeit sind. Zahlreiche Aufnahmen sind erl utert oder kommentiert und einige auch illustriert. Register erschliessen den Inhalt. Gegen ber dem fr heren, rein chronologisch angeordneten Verzeichnis sind in den letzten Jahren 300 Eintragungen hinzugekommen; die sachliche Ordnung macht ebenso wie Anmerkungen die Information besser auffindbar. Der Autor war als Bibliothekar t tig, zuletzt als Ltd. Bibliotheksdirektor an der Staatsbibliothek zu Berlin, Privatdozent an der Freien Universit t, Lehrbeauftragter an der Humboldtuniversit t, Direktor der Internationalen ISBN Agentur und der Internationalen ISMN Agentur. Beruflich hat er sich f r den Ausbau der Zeitschriftendatenbank und die Erfassung der verstreuten umfangreichen Zeitungsbest nde eingesetzt. Jahrelang war bei der IFLA Vorsitzender des Runden Tisches f r Zeitungen und f r zahlreiche internationale Zeitungskonferenzen verantwortlich, deren Ergebnisse er in zehn Sammelb nden ver ffentlicht hat. Im Bereich der Standardnumerierung hat er durch die Verbreitung der ISO-Standards f r B cher und f r Noten wesentlich zur Rationalisierung des Buch- und Musikhandels beigetragen. Weitere Schwerpunkte sind Ostasien und ostasiatische B chersammlungen, die Orientalisten und ihre Biographien, Korrespondenzen und Ver ffentlichungen. Als rares Spezialgebiet kommt die Mandschuliteratur hinzu - Mandschu und Chinesisch waren die Amtssprachen des Reiches, in dem zwei der bedeutendsten Kaiser regierten, die es je hatte: Kangxi und Qianlong, die in Europa Bewunderung erregten und als Vorbild galten. Nicht nur nahmen die Mandschus das chinesische Reich gewisserma en im Handstreich ein u
Ein Herzensbrecher Und Seine Frauen. Jin Ping Mei: Ein Meisterwerk Der Chinesischen Literatur, Nach Der Mandschurischen Palastausgabe Von 1708 Erstmal
Das "Jin Ping Mei", eines der grossen Prosawerke der chinesischen Literatur, wird zu den vier bedeutenden Romanen der Ming-Zeit gezahlt. Es entstand um 1610 (Vorwort des ersten datierten erhaltenen Drucks dat. 1617/18) und umfasst einhundert Kapitel. Der Titel, wortlich ubersetzt mit Pflaumenbluten in goldener Vase, steht aber fur drei weibliche Hauptfiguren des Werkes: PAN "Jin" lian, LI "Ping" er und PANG Chun "mei". Einige ausgesprochen erotische Stellen fuhrten dazu, dass das Werk vor allem in der Mandschuzeit, aber auch bis in die jungste Gegenwart verboten wurde. Geschildert wird das Leben eines reichen Kaufmanns sowie seiner zahlreichen Frauen und Geliebten und behandelt in diesem Kontext alle Aspekte des chinesischen Lebens, von der Politik, der Wirtschaft, dem Rechtswesen bis zur Medizin, dem Totenkult, der Situation der Frauen, dem Feminismus, der Sklaven, der Literatur, der Korruption - es ist somit ein echter "roman des moeurs". Die hier vorliegende erste vollstandige Ubersetzung des Werkes in eine europaische Sprache (1862-1869) stammt von Hans Conon von der Gabelentz, einem der besten Linguisten seiner Zeit, und zeichnet sich durch eine uberraschend moderne, klare Sprache von grosser Genauigkeit aus. Die Ubersetzungsgrundlage war die als Meisterwerk der Stilistik gepriesene Mandschufassung, die im Pekinger Kaiserpalast gedruckt wurde, was auf die hohe Wertschatzung dieser Ausgabe hindeutet. Das deutsche Manuskript galt lange als verschollen, bis Martin Gimm es im Altenburger Archiv ausfindig machte.
Carl Graf von Klinckowstroem (1884-1969)

Carl Graf von Klinckowstroem (1884-1969)

Hartmut Walravens

Books on Demand
2015
pokkari
Graf von Klinckowstroem war als Technikhistoriker, kritischer Parapsychologe und als Bibliophile sowie Bibliograph unerm dlich publizistisch t tig, und so sind seine zahlreichen Ver ffentlichungen nicht leicht zu ermitteln, obwohl angeblich heute alles auf dem Internet zu finden ist. Besonders wichtig sind seine fr hen Arbeiten ber die Vorgeschichte der Luftfahrt, ber den Physiker Carl Ritter, die vielen Beitr ge in den gemeinsam mit F. M. Feldhaus herausgegebenen Geschichtsbl ttern f r Technik und Industrie sowie die vielen Bibliographien zu Einzelthemen im B rsenblatt f r den Deutschen Buchhandel. Als Bibliophile hat er sich besonders um das Werk seines Freundes des E.T.A. Hoffmann-Forschers Carl Georg von Maassen und die Zeitschriften Der Grundgescheute Antiquarius sowie Der B cherhirt verdient gemacht. Zu seinen gr eren Ver ffentlichungen geh ren Knaurs Geschichte der Technik und Geschichte der Zauberkunst (Verlag Heimeran). berdies geh rte er zu den wenigen Experten f r die W nschelrute.
Zur klassischen poetischen Literatur Chinas

Zur klassischen poetischen Literatur Chinas

Hartmut Walravens

Books on Demand
2019
pokkari
Erwin von Zach (1872-1942), sterreichisch-ungarischer Diplomat und Sinologe, war der bedeutendste deutschsprachige bersetzer klassischer chinesischer Dichtkunst. Wir verdanken ihm die vollst ndigen poetischen Werke von Li Po (Li Bai), Tu Fu (Du Fu) und Han Y (Han Yu) sowie einen wesentlichen Teil der Gedichte von Po Ch -i (Bo Juyi) und dazu den gr ten Teil der literarischen Anthologie Wen-hs an (Wenxuan) in deutscher Sprache. Zu seinen Lebzeiten war Zach damit jedoch nicht erfolgreich: Wegen seiner scharfz ngigen, wenn auch meist berechtigten Kritik hatte er Schwierigkeiten, seine Arbeiten zu ver ffentlichen, und so mu te er sie in Deutsche Wacht, dem deutschen Gemeindeblatt in Batavia, sowie den Mededeelingen van het China-Instituut (Batavia) drucken, Bl tter, von denen heute weltweit kaum mehr als ein komplettes Exemplar nachzuweisen ist. Inzwischen sind jedoch, vor allem dank der Harvard-Universit t, die meisten Werke Zachs neu ediert und besser zug nglich. Ein Vorurteil besteht bis heute darin, da Zach keine betont philologischen bersetzungen (mit zahlreichen Anmerkungen) liefern wollte - es war ihm wichtiger, den Sinn der Gedichte genau und korrekt wiederzugeben, wobei er vielfach Erl uterungen in die bertragungen einarbeitete. Zwar waren seine Wiedergaben dadurch n tzlicher als die meisten anderen, doch die Philologen blieben kritisch und das breitere Publikum vermi te eing ngige Reime. Der vorliegende Band verzeichnet die einzelnen bersetzungen und erschlie t sie durch Register und Fundstellen, reproduziert eine Reihe von bersetzungen (Po Ch -i und die Neun Umstimmungen) und gibt Zachs Briefe an den Dichter Albert Ehrenstein in annotierter Form wieder.
Julius Kurth (1870-1949)

Julius Kurth (1870-1949)

Hartmut Walravens

Books on Demand
2021
pokkari
Der Berliner Pfarrer und Universalgelehrte Julius Kurth (1870-1949), besonders bekannt durch seine gyptische und seine Japanholzschnittsammlung, ist im Jahre 2017 durch eine umfassende Ausstellung im Museum Lichtenberg und durch mehrere Publikationen gew rdigt worden. Auch wurde seine Korrespondenz mit dem Balladendichter B rries von M nchhausen (1874-1945), dem er freundschaftlich verbunden war, ver ffentlicht. Im Nachtrag dazu werden hier Kurths "Autogramme", bibliophile Geburtstagsgaben f r M nchhausen ver ffentlicht, die gro enteils in mit viel Geschick und Sorgfalt angefertigten eigenh ndigen Briefen von Beethoven, Goethe, Friedrich d. Gr., E. T. A. Hoffmann, D rer usw. bestehen und teils mit "unver ffentlichten" historischen Zeichnungen geschm ckt sind. Dazu kommen einige lateinische gereimte Fabeln, die sich wie Verse von Wilhelm Busch lesen. Die Autogramme beweisen nicht nur Kurths sprachliches und k nstlerisches Feingef hl, sie liefern auch kleine Erg nzungen zu seiner Biographie. Die Briefe bedeutender Pers nlichkeiten wie auch Zeichnungen sind faksimiliert wiedergegeben, w hrend andere Texte nur in Transkription gedruckt sind. Auch ein graphologisches Gutachten von Ludwig Klages ist beigegeben. Mit Einleitung und Register.
Franz Blei (1871-1942), Carl Georg von Maassen (1880-1940) und Hans von Müller (1875-1944) im Briefwechsel
Der vorliegende Band pr sentiert Briefe aus dem Nachla des Literaturhistorikers und Schwabinger Originals Carl Georg von Maassen, der nicht nur eine umfassende Bibliothek der deutschen Romantik zusammentrug, sondern auch eine historisch-kritische, kommentierte Ausgabe der Werke des Dichters E. T. A. Hoffmann ver ffentlichte, Schriften weiterer Romantiker in einer Schriftenreihe Bibliothek der neuen Serapionsbr der versammelte und den bedeutenden Roman Hermann und Dorothea von Johann Carl Wezel neu entdeckte. Aus seinem Nachla werden hier Briefe des literarischen Tausendsassas Franz Blei (dazu ein Exkurs ber Bleis Fleurettens Purpurschnecke mit den ger hmten Illustrationen des Marquis von Bayros sowie einige Briefe von Blei an Gerhart Hauptmann) sowie des Bibliographen, Literaturhistorikers und Genealogen Hans von M ller erstmals ver ffentlicht. Das zentrale Thema ist dabei E. T. A. Hoffmann, denn M ller lieferte viele Bausteine zu einer Biographie Hoffmanns und entdeckte und ver ffentlichte die bis heute autoritativen Sammlungen von Briefen und Tageb chern Hoffmanns. So bieten diese Briefe gewisserma en eine Geschichte der Hoffmann-Forschung in den formativen Jahren 1900-1930. Mit vielen Anmerkungen, einigen farbigen Abbildungen sowie Register.
Jean Pierre Abel Remusat (1788-1832) Zu Leben und Werk eines Wegbereiters der Ostasienwissenschaften
Jean Pierre Abel R musat (1788-1832)) war einer der Pioniere der Ostasienforschung in Europa, und er darf mit seinem Kollegen Julius Klaproth (1782-1835) als Begr nder der wissenschaftlichen Sinologie wie auch als F rderer der Mandschuristik, der Japanologie und der Mongolistik gelten. W hrend seines Medizinstudiums bildete er sich autodidaktisch zum Sinologen, und zwar mit solchem Erfolg, da er 1814 auf den ersten Lehrstuhl der Sinologie in Europa (in Paris) berufen wurde. Durch eine Vielzahl von kritischen Studien und bersetzungen wie Abhandlungen ber die chinesische Sprache, Buddhismus, Daoismus, die altaischen Sprachen, die Geschichte Japans, chinesische Naturwissenschaften, die Sendschreiben mongolischer F rsten an den Papst, chinesische Grammatik, mongolische Lexikographie und die bersetzung eines chinesischen Romans steckte er das weite Einzugsgebiet der Sinologie ab und zog eine vergleichsweise gro e H rerschaft, auch aus Deutschland, an. Er war Mitbegr nder der Soci t asiatique in Paris und Mitgr nder des Journal asiatique und bte einen gro en Einflu in der Orientalistik aus. Der Band bietet neben einer biographischen Skizze eine zeitgen ssische W rdigung seines Werkes durch seinen Sch ler Amp re, ein korrigiertes und erweitertes Schriftenverzeichnis, eine biographische Skizze seines Pariser Kollegen Louis-Mathieu Langl s, dazu bislang unbekannte Briefe R musats an den Erfinder und Orientalisten Paul Schilling von Canstadt (1786-1837) und die bislang einzige W rdigung der orientalischen Drucke Schillings, die bis heute eindrucksvoll sind. Mit Illustrationen und Registern.
Kleine Beiträge zur chinesischen Literatur- und Kulturgeschichte
Der Band umfa t gesammelte Beitr ge des Verfassers zum Mitteilungsblatt der Deutschen China-Gesellschaft so Das Weib in roten Kleidern in der bersetzung von P. G. von M llendorff, Richter Di bei der Arbeit. Zu R. van Guliks chinesischen Kriminalromanen, Aus China, Lettland und Berlin (Peter Schmidt ber das Tushu jicheng), Die ersten bersetzungen chinesischer Lyrik ins Lettische, Die ersten deutschen bertragungen von Gedichten Xu Zhimos, Zur fr hen Kenntnis chinesischer Literatur in deutscher Sprache, Die Walnu in China, Das Vorwort zum Buch der wunderbaren Maschinen (1627) des P. Johannes Schreck S.J., Paris als Mekka deutscher Orientalisten, Julius Klaproth, Stanislas Julien und die Anf nge der europ ischen Sinologie, Boris Riftin: Die Forschungsarbeit meines Lehrers V. M. Alekseev - durchweg Beitr ge zur Kenntnis der chinesischen Literatur und Kulturgeschichte, die hier gesammelt und mit Register vorgelegt werden. Den zweiten Teil bildet eine bislang unver ffentlichte Arbeit ber den Geographen und Kartographen Albert Herrmann (1886-1945), der auf China und die europ isch-chinesischen Beziehungen spezialisiert war und durch seinen Historical and commercial atlas of China bekannt ist. Hier wird erstmals sein Werk chronologisch vorgestellt und durch Briefe seiner Witwe erg nzt. Mit Registern.
Gelehrtenbriefe an den Mongolisten Bernhard Jülg (1825-1886)
Ein grosser Teil der traditionellen mongolischen Literatur besteht aus buddhistischen Texten; so verwundert es nicht, dass selbst die Erz hlungen einen buddhistischen Einfluss zeigen. Interessante Beispiele sind drei Erz hlungszyklen, die aus Indien bernommen, allerdings in ein eigent mliches mongolisches Gewand gekleidet wurden: Die 25 Erz hlungen eines Totengespenstes, die Erz hlungen von Ardschi-Burdschi sowie die Geschichten der 32 Holzmenschen. Als sie im 19. Jahrhundert ansatzweise in Europa bekannt wurden, regten sie sogleich die M rchen- und Motivforscher zu vergleichenden Untersuchungen an: Wie wanderten diese Erz hlungen von Indien nach Europa und welchen Einfluss hatten sie auf die in Europa bekannten M rchen? In diesem Kontext waren verl ssliche Texte und bersetzungen gefragt. In Deutschland interessierte sich besonders der junge Linguist Bernhard J lg f r dieses Material: Er hatte 1846 in Kiel als erster Europ er sein Doktorat mit einer Dissertation ber die kalm kische Grammatik erworben, und es bestand die Aussicht, dass er in St. Petersburg Nachfolger von Isaak Jakob Schmidt, dem Begr nder der Mongolistik, an der Akademie der Wissenschaften werden k nnte. Doch 1847 starb Schmidt, bevor entsprechende Vorbereitungen getroffen werden konnten. So bestritt J lg in der Folge seinen Lebensunterhalt als Altphilologe, aber trotzdem blieb er der Mongolistik treu: Er sammelte, kopierte und edierte die entsprechenden mongolischen Texte, bersetzte sie, entwarf (ost)mongolische und kalm kische Typographien, gewann Druckereien und Verlage und setzte die Texte teils selbst - ein begeisterter Wissenschaftler Die hier vorgelegten Briefe aus seinem Nachlass dokumentieren seine Kontakte zu Kollegen: Wilhelm Schott (Sinologe), Theodor Benfey (Indologe, Reinhold K hler (Folklorist), Angelo de Gubernatis (Literaturwissenschaftler), Alexander von Humboldt (Naturforscher), Alois Auer (Drucker), Hermann Brockhaus (Indologe), A. N. Veselovskij (Literaturwissenschaftler) un
Sinologie in Rußland: Bibliographische Beiträge zu Geschichte, Literatur, Sprache, Religion und Kultur Chinas und Zentralasiens (1850-1918)
Ru land geh rte zu den europ ischen L ndern, die schon fr h Kontakte mit China aufnahmen. Dank gemeinsamer Landverbindungen und Grenzen sowie Handelsinteressen gab es bereits 1689 den Vertrag von Nertschinsk zwischen beiden Reichen. Die Tatsache, da sich eine kleine Gruppe von russischen Kriegsgefangenen in Peking befand, die nach der Eroberung der Stadt Albasin f r den Verbleib in China optierten, nutzte die russische Regierung, auf geistliche Betreuung dieser Landsleute zu dringen, was auch gew hrt wurde: Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde eine Geistliche Mission in Peking eingerichtet, die Geistliche, einige Sprachstudenten und einen Arzt umfa te. Das erste Personal verbrachte die Jahre 1715-1728 in Peking. So wurden im Laufe der Zeit mehrere gute Sinologen herangebildet, denn die Aufenthaltsdauer der Mission w hrte im Durchschnitt zehn Jahre. Die vorliegende Sammlung enth lt teils revidierte, teils bisher unver ffentlichte Beitr ge, die einzelne Pers nlichkeiten und ihr Werk behandeln. Im Zentrum steht Vasilij Pavlovitsch Vasil'ev (1818-1900), der bedeutendste russische Sinologe in der zweiten H lfte des 19. Jahrhunderts. Er lernte w hrend seines Aufenthalts in Peking Chinesisch, Tibetisch und Mandschu; Mongolisch hatte er bereits vorher in Kazan studiert. Er bernahm den Lehrstuhl f r Sinologie in Kazan, der dann wie mehrere weitere orientalische F cher 1855 nach St. Petersburg transferiert wurde, wo das bedeutendste Zentrum der russischen Orientalistik entstand. Vasil'ev hatte in Peking mit Unterst tzung der Universit t Kazan eine ansehnliche Arbeitsbibliothek in den genannten Sprachen erworben, die den Grundstock f r die Sammlung der Petersburger Universit t bildete. Er lieferte selbst eine Beschreibung daf r. Mit einem Beitrag von Amir Chisamutdinov sowie einem Register.
St. Petersburg Und Livland - Und Die Entwicklung Der Estnischen Literatur Anton Schiefner (1817-1879) Und Friedrich R. Kreutzwald (1803-1882) Im Brief
English summary: Friedrich Reinhold Kreutzwaldt (1803-1882) is one of the fathers of Estonian language and literature. His work Kalevipoeg (Kalev's son) which goes back to the tradition of myths and legends still alive in Estonian culture has become the Estonian national epic and today still ranks as the most important collection of Estonian legends and folk songs ever written. Kreutzwald published fairy tales from the Virumaa homeland and campaigned for the Estonian language, which today still features many words that are the result of the writer's work. This volume for the first time publishes his complete and fully annotated correspondence with the Petersburg based Tibetologist, linguist and folklorist Anton Schiefner in its original form, often revealing their biting sense of humor. It illustrates the busy life of a country doctor for the poor who alongside his work tirelessly kept up his fight for the Estonian language. It is also the story of a friendship characterized by mutual respect and a sense of humor which deserves to be more than just a subordinate clause in literary history. German description: Friedrich Reinhold Kreutzwald (1803-1882) ist einer der Vater der estnischen Literatur und Sprache. Seine Dichtung Kalevipoeg (Kalevs Sohn), die auf im Volk noch lebendigen Mythen- und Sagentraditionen basiert, ist zum estnischen Nationalepos geworden und gilt noch heute als bedeutendste Sammlung estnischer Sagen und Volkslieder. Kreutzwald veroffentlichte Marchen aus der wierlandischen Heimat und setzte sich fur die estnische Sprache ein, die dem Schriftsteller zahlreiche zum Teil bis heute gebrauchliche Worter verdankt. Seine hier erstmals im Original und vollstandig vorgelegte annotierte, oft mit beissendem Humor gewurzte Korrespondenz mit dem in Petersburg wirkenden Tibetologen, Linguisten und Folkloristen Anton Schiefner zeigt das arbeitsreiche Leben eines Land- und Armenarztes, der neben der Arbeit unverdrossen seinen Bemuhungen um die estnische Sprche nachging. Seine Veroffentlichungen sollten dem estnischen Volk im taglichen Leben helfen, die Sprache vor Verhunzung bewahren und die kulturellen Traditionen wieder ins Bewusstsein bringen. Aber auch Schiefners wissenschaftliche Arbeiten, das hauptstadtische Leben, die Beziehungen zu Estland und Livland und der estnische Patriotismus in Petersburg spielen eine wichtige Rolle im Briefwechsel der beiden Gelehrten. Deutlich wird insbesondere die unverzichtbare Unterstutzung, die Schiefner Kreutzwalds Schaffen zukommen liess, er war der Helfer in jeder Lebenslage, fuhrte die Korrespondenz mit finnischen Druckern und Verlegern, vermittelte Publikationsmoglichkeiten, half durch Rezensionen und Gutachten und publizierte Arbeiten Kreutzwalds bei der Akademie. Es ist dies die Geschichte einer durch Respekt und Humor gepragten Freundschaft, die mehr Aufmerksamkeit verdient als einen Nebensatz in der Literaturgeschichte.