Kirjojen hintavertailu. Mukana 11 836 809 kirjaa ja 12 kauppaa.

Kirjahaku

Etsi kirjoja tekijän nimen, kirjan nimen tai ISBN:n perusteella.

37 kirjaa tekijältä Ingeborg Bauer

Distel - dornige Schönheit

Distel - dornige Schönheit

Ingeborg Bauer

Books on Demand
2015
pokkari
Distel - dornige Sch nheit Auf Spurensuche in Schottland Schottland ruht auf vulkanischem Grund. Kein Wunder also, dass es ein Schotte war, James Hutton (1726-1797), der die These aufstellte, dass das Bild unserer Erde in erster Linie von vulkanischen Kr ften gepr gt ist. Die Highlands sind in ihrer landschaftlichen Gro artigkeit unter dem stets wechselnden Himmel ein Erlebnis. Das Wilde, Eruptive aber finden wir auch in seiner Geschichte. Die freiheitsliebenden Clans k mpften nicht nur gegen den Urfeind England, sondern auch gegeneinander. M nner wie William Wallace und Robert the Bruce werden im Land unter dem blauen Andreaskreuz als Nationalhelden verehrt. Aber auch eine Flora MacDonald, die dem letzten Stuart, Bonnie Prince Charlie, zur Flucht verhalf, kann entdeckt werden. Das Land hat erstaunliche Beitr ge wissenschaftlicher, technischer und kultureller Art geleistet. Meine Spurensuche lehnt sich an Theodor Fontanes Reisebuch "Jenseits des Tweed" an. Allerdings lege ich meinen literarischen Schwerpunkt in die Neuzeit. Autoren wie Muriel Spark, A.L. Kennedy, Robin Robertson und John Burnside gesellen sich zu den Klassikern wie Walter Scott und Robert Louis Stevenson.
Ikonen der Kunst

Ikonen der Kunst

Ingeborg Bauer

Books on Demand
2014
pokkari
Ikonen der KUNST Betrachtungen zur Bildtradition in Ost und West Die Darstellung des J ngsten Gerichts in der Klosterkirche von Voroneţ wird gelegentlich mit Michelangelos Gestaltung der Sixtinischen Kapelle verglichen. Beides ist auf seine Art gro artig. Doch k nnten die Unterschiede nicht gr er sein. Das Bildverst ndnis der Ostkirche ist ein anderes. Die Ikone ist das Abbild eines Urbilds, das der Transzendenz angeh rt. Sie will eben gerade nicht als Abbild einer diesseitigen Welt verstanden werden, sondern eine ewige Wahrheit zum Ausdruck bringen. Im Mittelalter geht der k nstlkerische Impuls von Byzanz aus. Der Westen l st sich erst allm hlich aus diesem Rahmen, obwohl das Bild im Westen schon fr h in erster Linie p dagogische Absichten verfolgt im Sinne einer 'Biblia pauperum'. Die Fl chigkeit der Ikone, ihre 'umgekehrte' Perspektive, die den Pantokrator zum Zentrum und Ausgangspunkt macht, unterscheidet sich mehr und mehr von der Plastizit t, der K rperlichkeit in der westlichen Kunst. W hrend der Ikonenmaler wie der Musiker einer vorgegebenen Partitur folgt, wird ein Michelangelo zum Sch pfer eines Werkes, das seine pers nliche Handschrift tr gt. Im Zentrum meines Textes steht eine erkl rende Schilderung einiger Moldaukl ster Rum niens, die der byzantinischen Tradition verhaftet sind und doch gewisse Neuerungen aus dem Westen nicht ganz verleugnen. Dass Transzendenz aber nicht nur ein Ph nomen im Osten ist, zeigen beispielsweise K nstler des 20. Jahrhunderts wie Max Beckmann, Paul Klee, Alexej von Jawlensky und Gustav Klimt.
"von der Zeit"

"von der Zeit"

Ingeborg Bauer

Books on Demand
2015
pokkari
"von der Zeit" - Lyrik befl gelt zu Zeichnungen und Farbradierungen. Bilder sind Anlass f r Wortverdichtungen, lyrische Texte. Ein Grafiker und eine Lyrikerin fanden Gemeinsames zum Thema Zeit. Der Ammonit als Leitfossil steht in Verbindung zur Landschaft der Schw bischen Alb. Im Ammoniten steckt die Figur der Spirale, eine Metapher f r das Leben des Einzelnen, aber auch f r die Einbindung in die Umgebung. Die Spirale findet sich wohl in allen fr hen Kulturen und ist sozusagen der erste Buchstabe in ihrem Alphabet. Im Spiralnebel ist der kosmische Bezug enthalten. Erinnerung besch ftigt sich mit dem Vergangenen, dem unwiederbringlich Verlorenen. Erinnern ist ungenau, fragmentarisch. Zwischen Vergangenheit und Zukunft aber ereignet sich der gl ckliche Augenblick, das Erhaschen der Locke des Kairos und pr gt sich ein ins Ged chtnis. Mit dem Vergehen der Zeit verbindet sich die Sinnfrage, die Frage nach dem, was bleibt.
Augenblicke Teil I

Augenblicke Teil I

Ingeborg Bauer

Books on Demand
2016
pokkari
Augenblicke - das Wort enth lt den Begriff der Augen, im Blick steckt das Sehen. Augen sind von au erordentlicher Bedeutung, seit der Mensch versucht, den Menschen darzustellen. Mit dem Auge erobern wir die Welt, das innere Auge schafft Vorstellungen, Visionen, f hrt den Menschen schon fr h ber die reale, die materielle Welt hinaus in eine Transzendenz. In Teil I: "Augenblicke der Menschheit" geht es um entscheidende Momente in der Geschichte des Homo sapiens. Augenblicke im buchst blichen Sinn waren gleichwohl mit wesentlichen Entwicklungsschritten im Leben unserer Vorfahren verbunden. Augen haben schon in den ersten figurativen Darstellungen eine wesentliche Rolle gespielt. Im Bereich des "Fruchtbaren Halbmonds" wird die Betonung der Augen zum bestimmenden Merkmal. Reisen, schauen, lesen und ber das Erfahrene reflektieren - so ergeben sich pers nliche Schwerpunkte. Ein Ordnen der Eindr cke wird unerl sslich.
Augenblicke Teil II

Augenblicke Teil II

Ingeborg Bauer

Books on Demand
2016
pokkari
Augenblicke, das Wort enth lt den Begriff der Augen, im Blick steckt das Sehen. Dieser II. Teil besch ftigt sich mit der Kultur Europas, wo Gesicht und Auge weiterhin und vor allem im Portr t eine gro e Rolle spielen. Es ist die Renaissance, die dem Einzelnen ein Gesicht gibt. So zeigt Leonardo da Vinci ein ganz besonderes Interesse am menschlichen Auge. Mit dem Portr t verwandt ist die Maske, hinter der der Einzelne verschwindet. Das Auge geht verlustig, wird zur Leerstelle. Dem Sich-Verbergen hinter einer Maske, einem anderen, fremden Gesicht, k nnen unterschiedliche Motivationen zu Grunde liegen. Das Individuum wird zum Typus. Solches leisten die Theatermasken der Griechen und R mer, die Figuren der Commedia dell' Arte. Die Maske gibt ihrem Tr ger auch Anonymit t. Die Masken archaischer Gesellschaften machen ihren Tr ger zum Schamanen, r cken die Maske in einen transzendenten Bereich. Reisen, schauen, lesen und ber das Erfahrene reflektieren - so ergeben sich pers nliche Schwerpunkte. Ein Ordnen der Eindr cke wird unerl sslich.
Augenblicke Teil III

Augenblicke Teil III

Ingeborg Bauer

Books on Demand
2016
pokkari
Augenblicke - das Wort enth lt den Begriff der Augen, im Blick steckt das Sehen. Augen sind von au erordentlicher Bedeutung, seit der Mensch versucht, den Menschen darzustellen. Wir alle sehen Augen, auch da, wo sie nicht gemeint sind. Wir haben am Beginn unseres Lebens gelernt, in die Augen der Mutter, des Vaters, der Bezugsperson zu blicken. Dieser Blick in die Augen eines anderen Menschen wurde f r uns pr gend. Es gen gen zwei Punkte, um den Eindruck eines Gesichts zu erwecken: Punkt, Punkt, Komma, Strich ... In diesem III. Teil geht es um die Entwicklung der Darstellung des menschlichen Gesichts in der Moderne, die h ufig archaische Muster aufnimmt. Wie Denken durch Bilder zutage tritt, wie Bilder zu gemalten Gedanken werden k nnen, wie die Welt durch die Darstellung des menschlichen Antlitzes gedacht wird, das m chten meine Ausf hrungen beleuchten. Reisen, schauen, lesen und ber das Erfahrene reflektieren - so ergeben sich pers nliche Schwerpunkte. Ein Ordnen der Eindr cke wird unerl sslich.
Doris Knapp - Stationen eines Künstlerlebens
Das Buch stellt eine W rdigung des k nstlerischen Schaffens von Doris Knapp dar. Ich lernte sie vor etwa 20 Jahren in einer Galerie f r zeitgen ssische Kunst kennen, f r die ich zu der Zeit t tig war. Seitdem habe ich ihre Arbeit begleitet, die von Freundschaft und gegenseitiger Empathie getragen war. Ich schrieb in einem Kartalog,"dass Bez ge da sind zwischen hnlichen Erfahrungen an unterschiedlichen Orten und dass Erinnerungen zerlaufen wie Farben, dass unsere inneren Bilder am Geflecht der Erinnerungen orientiert sind." Bild und Wort - Ber hrungen zwischen bildender Kunst und Sprache Das Wort erscheint st rker verbunden mit dem Realen, Greifbaren, ist Notation, festgelegte Bedeutung. Andererseits hat das Wort eine Konnotation. Es enth lt Gef hle, Wertungen, die sich je nach Sprecher oder Leser unterscheiden. Auch die Sprache ist also Tr ger des Emotionalen, Unbestimmten, l st Anmutungen aus und gleicht somit dem Bild, das durch Farbe und Form Gestalt gewinnt. Wird der Lyriker von einem Bild ber hrt, so sucht er dieses Erlebnis in Worte zu fassen. Das mag n her oder entfernter von dem sein, was der bildende K nstler bewusst oder unbewusst gestaltet hat. Im gl cklichen Fall kommt es zum Dialog, einer Erweiterung des bildhaften Gedankens, ohne dass eine bereinstimmung angestrebt wird.
Portugal - Lyrisches Kaleidoskop

Portugal - Lyrisches Kaleidoskop

Ingeborg Bauer

Books on Demand
2017
pokkari
Portugal - Lyrisches Kaleidoskop Portugal liegt am steilen Abhang Europas. Die Algarve am s dwestlichen Rand besteht aus vulkanischem Gestein und aus einem Gemisch von Sand und Kalk, was zu einer spektakul ren K ste f hrt. Das Cabo de S o Vicente stellt den westlichsten Punkt Europas dar. Jenseits dieser 'S ulen des Herkules' vermutete man das Ende der Welt. Und von hier nahm die Eroberung der brigen Welt ihren Ausgang. Portugals Geschichte, insbesondere das Goldene Zeitalter, steht im Mittelpunkt einer Reise, die auf das Jahr 2005 zur ckgeht. Lissabon, Tomar, Batalha, Coimbra sind nur einige der besuchten St dte, die mich zu eigenen berlegungen angeregt haben. Eine Wanderreise 2017 erg nzt dieses kulturelle Bild durch die Begegnung mit der Natur der Vizentinischen K ste. Dieses Buch will kein Reisef hrer im engeren Sinn sein, sondern will dazu anregen, ber Gesehenes und Erlebtes nachzudenken. Es kann auch als Einf hrung in dieses interessante Land dienen, das aus seiner exponierten Lage heraus eine ganz eigene Kultur entwickelt hat.
Vom Leben und Schreiben

Vom Leben und Schreiben

Ingeborg Bauer

Books on Demand
2023
pokkari
"Dass das Ged chtnis unser ganzes Leben ist." Luis Bu uel Wie Schreiben Leben reflektiert, wie der Lebensvollzug sich im Schreiben niederschl gt, wie das Erleben eines Augenblicks ber sich hinausweist, sich verdichtet und vertieft, wie Orte und Ereignisse sich ber hren, berlappen, zu einer neuen Struktur in einer von der Umgangssprache abweichenden oder gar verfremdenden Sprache zu einer Erkenntnis f hren kann: damit besch ftigt sich die hier zusammengetragene Lyrik. hnlich wie in der Bildenden Kunst kann es so zu einer Abstraktion kommen, die sich in neue Dimensionen begibt, letztendlich aber in Figuration m ndet, denn der Mensch bleibt dieser Welt und ihrer subjektiven Wahrnehmung verhaftet. Schreiben basiert auf Erinnerung, die nicht von Ungef hr im Zentrum dieses Lyrikbandes steht. Erinnern ist grenzenlos und zugleich eingegrenzt, sie w hlt aus, vieles geh rt dem Zufall, der verwandt ist mit dem Kairos, diesem glatzk pfigen Jungen, den man an seiner einzigen Haarlocke ergreifen muss. Lyrisches Schreiben hat auch damit zu tun. Lyrik spielt zuweilen mit Worten, Kl ngen und Rhythmen, dann berwiegt das Atmosph rische, das Gl ck des Augenblicks, das wenig materielle Grundlage braucht. Die knappe Form liebt das Fragment, das schon ein Ganzes enth lt. Das ist hnlich wie in der Bildenden Kunst. Lyrik bringt etwas auf den Punkt, verdichtet das Allt gliche, sch pft aus einer in Zeichen angedeuteten Tiefe.
Der Goldene Schnitt

Der Goldene Schnitt

Ingeborg Bauer

Books on Demand
2020
pokkari
Der Goldene Schnitt Teil I: Kunst und Architektur - Geometrie der Fr he Geometrie als Prinzip der Ordnung Geometrie als geistige Basis, als Grundelenment eines Denkens, das zur ckgeht auf die Urformen des Lebens. (Tanka) Schon Galileo Galilei stellt die These in den Raum, dass die Natur in der Sprache der Mathematk geschrieben sei, dass Dreiecke und Kreise die Buchstaben seien, in denen sich Mathematik darstellt. Mathematische Gesetzm igkeiten finden sich im Mikrokosmos wie im Makrokosmos. Proportionen wie der Goldene Schnitt sind mit den Fibonacci-Zahlen verbunden, die sich auch in der Natur wiederfinden, wo wir sie weniger erwartet h tten als in Architektur und Kunst. Die Nautilusmuschel und die Galaxien haben die Spiralform als Gemeinsamkeit. Geometrische Grundformen beruhen auf den Zahlen, und deren Bedeutung geht ber den blo en Zahlenwert hinaus. Sie dienten fr h schon der Erkl rung der Welt. Kreis und Quadrat sind Symbole f r Himmel und Erde. Die ersten Wohnungen beruhen auf diesen Grundrissen. Die Grundformen von Kreis, Quadrat und Dreieck spielen in der Architektur der Fr hzeit eine Rolle, man denke an die alt gyptischen Pyramiden. Aber auch im europ ischen Raum sind sie von Bedeutung, zum Beispiel in der griechischen und r mischen Bauweise. Gundlegend ist das gebundene System in der Romanik.
Der Goldene Schnitt

Der Goldene Schnitt

Ingeborg Bauer

Books on Demand
2020
pokkari
Der Goldene Schnitt Teil II Kunst und Architektur Das Bauhaus, seine Vorl ufer, seine Str mungen Im 20. Jahrhundert kommt es zu einer Erneuerung, die sich wieder auf die Geometrie beruft. Die Grundformen von Kreis, Quadrat und Dreieck sind geradezu das Logo des Bauhauses. Es hat nur eine kurze Zeit existiert. Seiner Konzeption gehen andere Str mungen voraus. Sie alle wenden sich gegen den Historismus, der die alten Stile wiederbeleben will. K nstlerf rsten wie Lenbach und Stuck stehen am Scheideweg. In England ist die Arts-and-Crafts-Bewegung ein Impuls. Der Jugendstil ist eine Bewegung, die in europ ischen L ndern zu unterschiedlichen Formen f hrt und unterschiedliche Namen annimmt: den Modernisme von Gaud in Barcelona, Eisenstein in Riga, Lalique und Mucha in Paris, die Secession und die Wiener Werkst tten in Wien, die Mackintoshs in Glasgow, die Mathildenh he in Darmstadt. Das Bauhaus w chst aus der Arts-and-Crafts-Bewegung. Auch die geometrische Fraktion des Jugendstils kann als Vorl ufer betrachtet werden. Die Reformbewegungen der Zeit spielen herein wie die esoterischen Bewegungen der Theosophie, erg nzt von der Reformp dagogik, die sinnliche, ganzk rperliche Elemente wie den Tanz einbezieht. Schlemmers Triadisches Ballett geh rt zum k nstlerischen Bereich, der immer mitgedacht werden muss, wenn wir an Bauhausmeister wie Feininger, Klee und Kandinsky denken, die schwerpunktm ig in Teil III besprochen werden. Was wollte das Bauhaus? Eine von der Kunst herkommende Richtung sollte mit der handwerklichen Seite kombiniert werden. Der K nstler sollte dem Handwerk dienen, der Handwerker dem K nstler. Das Gesamtkunstwerk wird angestrebt. Die industrielle Entwicklung, neue Materialien kommen hinzu. Viele Impulse, was Architektur und Kunst betrifft, gehen vom Bauhaus aus in die Welt, bis zum heutigen Tage. Doch gibt es auch andere Str mungen in der Architektur des 20. Jahrhunderts, die in Teil II zur Sprache kommen.
Der Goldene Schnitt

Der Goldene Schnitt

Ingeborg Bauer

Books on Demand
2020
pokkari
Der Goldene Schnitt Teil III: Kunst vor, am und nach dem Bauhaus In Teil III geht es im Unterschied zu Teil II, wo die Architektur im Mittelpunkt steht, vornehmlich um Kunst. Hier geht es um Farbtheorien, angefangen bei Goethe. Im Mittelpunkt steht neben Adolf H lzel Wassily Kandinsky. Auf ihre Wege in die Abstraktion wird ausf hrlich eingegangen. Adolf H lzels "K nstlerische Mittel" werden durch seine Sch ler Johannes Itten und Josef Albers ans Bauhaus getragen. Wichtige Entwicklungen finden zu Beginn des 20. Jahrhunderts statt, die Voraussetzung sind f r die Maler am Bauhaus: der Kubismus von Picasso, der Orphismus von Delaunay. Bedeutende Maler setzen sich mit der Abl sung der figurativen Kunst auseinander. Unterschiedliche Positionen finden wir etwa bei Kandinsky, Klee und Feininger, die als Meister am Bauhaus lehren. Sie bringen ihre Erfahrung in die Werkst tten ein, setzen sich dem Experiment aus, ohne sich selbst zu verlieren. Theorie und Praxis befruchten einander. Wie die Architektur ist auch die Kunst auf der Suche nach der Proportion. Daf r habe ich den Goldenen Schnitt als Metapher gew hlt. Einige Beispiele von K nstlern, die Gedanken der klassischen Moderne weiter verfolgen, und Museen, die sich sowohl in ihrer Architektur, als auch durch die Positionen der ausgestellten K nstler der zeitgen ssischen Kunst widmen, schlie en sich an.
Jahreszeiten

Jahreszeiten

Ingeborg Bauer

Books on Demand
2020
pokkari
Haiku - das ist die k rzeste lyrische Form, sie hat sich aus dem etwas l ngeren Tanka entwickelt. Entstanden sind die beiden Formen im 16. und 17. Jahrhundert in Japan. Anders als die europ ischen Strophenformen, die auf dem Wechsel der Betonung beruhen, wird hier nach Silben gez hlt. So folgt der Dreizeiler Haiku der Silbenfolge 5 7 5, der F nfzeiler Tanka der Silbenfolge 5 7 5 7 7, wobei das Haiku die Kurzform des Tanka darstellt. Die beiden Formen spielen mit Assonanzen und Alliterationen. In der Regel handeln Haikus (und Tankas sind hier immer mitgemeint) von der Natur. Es ist gerade das Jahreszeitliche, das sich in ihnen ausdr ckt. Haikus gehen auf eine Situation, ein Ereignis, einen bestimmten Augenblick zur ck. Und diese Momente werden in die Gegenwart ger ckt. Haikus basieren auf dem Konkreten, und obwohl eigentlich keine bestimmte Person spricht, ist das Subjekt doch einbezogen, gibt wieder, was der Mensch in diesem Moment empfindet. Haikus sind eine besondere Art der Welt- und Existenzerfahrung. H ufig findet sich eine Zweiteilung, der im Deutschen oft ein Bindestrich entspricht. So k nnen Haikus durchaus auf den ersten Blick vom Widerspruch gepr gt sein. In Japan wurde das Haiku eine gesellschaftliche Institution, die Kunst und Religion, aber auch Unterhaltung beinhalten konnte. Ein Haiku in der westlichen Welt wird sich nat rlicherweise nicht auf japanische Welterfahrung gr nden, und doch f hren allein Form und Motiv schon auf zumindest verwandte Wege.
Skulptur im 20. Jahrhundert

Skulptur im 20. Jahrhundert

Ingeborg Bauer

Books on Demand
2021
pokkari
Skulptur im 20. Jahrhundert - Leere als Tiefe Die Skulptur verl sst zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren narrativen Kontext. Es kommt zu einer Reduktion der Form. Nicht mehr der sie umgebende Raum ist allein wichtig. Wenn Barbara Hepworth etwa zur gleichen Zeit wie Henry Moore ein Loch in einen Stein bohrt und damit den Innenraum einer Skulptur ffnet, ereignet sich ein Schritt in die Moderne. Die Skulptur in ihrer Dreidimensionalt t wandelt sich von etwas, das Raum einnimt, zu etwas, das Tiefe im Raum ffnet. Die Skulptur ist umgeben von Raum und schlie t Raum ein. Leere und Tiefe sind nur scheinbar Gegens tze. Die von Jeanette Wintersen erw hnten Astrophysiker, darunter Albert Einstein, entdeckten die Schwarzen L cher im Raum, die alles aufsaugen, in die Tiefe rei en, was in ihre N he kommt. Es sind L cher und gleichzeitig stellen sie so etwas wie eine ultimative Tiefe dar. In den hier beschriebenen Skulpturen wird Substanz vermindert, um einen Innenraum zu schaffen, der mit der Tiefe des Unterbewussten in enigmatischer Beziehung steht. Solche Skulpturen m ssen umschritten werden, leben aus der Bewegung um eine nicht dargestellte Mitte: Leere, die zur Tiefe figuriert. Das Fragmentarische ist auch wesentlich f r die Ruine, die so Teilaspekten die Bedeutung eines Ganzen zukommen l sst. Die Abspaltung der englischen Kirche von Rom f hrt zur Zerst rung mittelalterlicher Gottesh user in Britannien. Bedauerlich wie dieser Vorgang war, so f hrt er doch zu ganz einzigartigen Wirkungen, die aus den Details dieser Bauten eigenst ndige Skulpturen werden l sst. Antike Figuren sind heute h ufig auf Torsi reduziert und erhalten durch ihre Abl sung aus dem urspr nglichen mythischen Kontext neue Bedeutung und treten zudem n her an den heutigen Betrachter heran. Auch in musealen R umen kommt es zu hnlichen Begegnungen. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt aber auf der bei Barbara Hepworth fast ausschlie lich abstrakten Skulptur mit dennoch biografischen Konnotationen. Bei He
Im Dialog mit sich selbst und dem Meer

Im Dialog mit sich selbst und dem Meer

Ingeborg Bauer

Books on Demand
2022
pokkari
Im Dialog mit sich selbst und dem Meer Drei Maler und die Ostsee Otto Niemeyer-Holstein - Lyonel Feininger - Caspar David Friedrich Der Maler Otto Niemeyer-Holstein lebt und schafft in L ttenort auf Usedom. Es ist eine unwirtliche Brache an der schmalsten Stelle der Insel zwischen Ostsee und Achterwasser, die durch den Maler erst zu einem Ort wird. Lyonel Feininger verbringt zu Anfang des 20. Jahrhunderts einige Sommer auf Usedom, wo er zu seiner Art der Umsetzung des Gesehehen findet. Ausgehend von Zeichnungen nach der Natur, einer Methode, die auch Otto Niemeyer-Holstein anwendet, entwickelt er seine f r ihn so typische prismatisch-kristalline Darstellungsweise. Ein Jahrhundert zuvor findet Caspar David Friedrich, in Greifswald geboren, auf Wanderungen an der Ostsee zu seinen gro en Themen. Alle drei Maler zeichnen vor der Natur und malen ihre Bilder im Atelier. Sie arbeiten aus sich heraus, im Dialog mit dem Sujet. Es sind die in der Landschaft gemachten Notizen, die ihren Gem lden zugrunde liegen. Keinem der drei gen gt die blo e Abbildung. Die Realit t wird von Friedrich durch die von der Romantik gefeierte Mathematik transzendiert. Geometrische Figuren wie die Hyperbel, Proportionen wie sie der Goldene Schnitt vorgibt, stecken als Bauprinzipien unauff llig in seinen Bildern, die auf den ersten Blick allein der Natur folgen und schaffen eine tiefere Bedeutung. Niemeyer-Holstein geht von der Farbe aus, seinem Empfinden, seiner Erfahrung, seinem Vorwissen. Feininger empfindet in zunehmendem Ma e ein Ungen gen am blo en Abbilden und sucht nach einer Struktur, die f r ihn hinter der Natur erscheint. Eine zweite Ebene, die man auch Transzendenz nennen k nnte, ist freilich f r die beiden j ngeren Maler nicht im engeren Sinne im Religi sen zu suchen. Doch die Erhabenheit der Begegnung mit dem Meer ist bei allen dreien auf ihre Weise verwirklicht. Dieses den Einzelnen bersteigende erlebt der junge Uwe Kolbe im Februar 1963 auf Usedom: Der Junge war angezogen "vom
Der Mensch in der Skulptur der Moderne

Der Mensch in der Skulptur der Moderne

Ingeborg Bauer

Books on Demand
2022
pokkari
Der Mensch in der Skulptur der Moderne Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kommt es in der Malerei zur Abstraktion, die auf die Skulptur betragen wird. Nach dem Zweiten Weltkrieg tritt die Figuration zun chst hinter der Abstraktion zur ck. Auguste Rodin steht am Wendepunkt. Er bleibt Orientierung f r K nstler, die den Menschen als Ausgangspunkt ihres Schaffens betrachten. Mit Rodin tritt auch der Torso, die Fragmentierung als dauerhafte Neuerung hinzu. Der Klassiker Aristide Maillol feiert den K rper, ohne ein Individuum abzubilden. Wilhelm Lehmbruck schafft berlange, schlanke Frauenfiguren. Das Gesicht wird zum st rksten Ausdruck des Immateriellen. Alberto Giacomettis Figuren bleiben auf Distanz. Joan Mir , vom Surrealismus gepr gt, findet zu einer eigenen Formensprache. Er spielt mit Fundst cken. Die Figur des Vogels spielt bei ihm und bei Max Ernst eine zentrale Rolle. Es kommt zur Ber hrung von Figuration und Abstraktion. Der Mensch als Abbild spielt bei George Segal, Duane Hanson, Stephan Balkenhol und Karin Sander auf recht unterschiedliche Weise eine Rolle. J gen Brodwolfs Tubenfigur, Horst Antes' Kopff ler und A.R. Pencks Strichm nnchen interpretieren den Menschen aus einer reduzierten Figuration heraus. Der Dialog mit demKunstwerk wird zur zentralen Forderung des K nstlers an den Betrachter, dem viel Freiheit zugestanden wird.