Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universit t zu K ln (Institut f r Deutsche Sprache und Literatur I), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Im vorliegenden Essay werden die genialischen Z ge der Hauptfigur der Novelle Das Gesetz von Thomas Mann, des Moses, n her untersucht und es wird der Frage nachgegangen, warum Mann seinem Moses diese Z ge verleiht. Denn es f llt im Vergleich auf, dass der Moses der Bibel nicht solche Z ge hat; Moses ist dort Mittler zwischen Gott und dem Volk, er ist Befreier, moralischer Lehrer und Lenker. Aber das alles hat keine Z ge von Genialit t, eher tritt die Person Moses in der Bibel hinter ihren Taten zur ck. Moses bleibt der Mann und das Werkzeug Gottes und seine konkrete Individualit t verbleibt im Text der Heilsgeschichte eher schemenhaft. Mann hingegen begreift seinen Moses als die berragende Kulminationsfigur der Gesetzgebung und Religionsstiftung, als Genie h chsten Ranges, das am Beginn eines m chtigen Stromes dreier Weltreligionen und der Grundsetzung allen moralischen menschlichen Handelns schlechthin stehen muss. Dies soll n her betrachtet werden.