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6 kirjaa tekijältä Klaus Herrmann
Die Untersuchung versucht aufzuzeigen, dass das demokratische Legitimationsprinzip der Volkssouveranitat keineswegs eine verfassungsrechtliche Organgestalt der Aktivburgerschaft erzwingt. Damit rucken die Einzelnen mit ihren autonomen Willen in den Mittelpunkt der verfassungstheoretischen Untersuchung. Der Autor entfaltet die Volksgesetzgebung als staatliche Legislativgewalt, die ausgeubt und verantwortet wird durch staatliche Organe und Behoerden. Diese Abstimmungsorgane sind an das Verfassungsrecht gebunden und fur die Verfassungsmassigkeit der volksbeschlossenen Gesetze verantwortlich. Dagegen sind die Stimmberechtigten bei der Teilnahme an plebiszitaren Verfahren keiner Instanz verantwortlich und in ihrer autonomen Entscheidung frei. Unter dieser Grundanschauung eroertert der Autor u.a. die verfassungsrechtlichen Fragestellungen der konsultativen Volksbefragung, der Zulassigkeitsprufung vor einem Volksbegehren und der quantitativen Erfolgsanforderungen (Quoren).
Die Landschaft, in der ein Mensch seine Kindheit erlebt, prägt. Für Klaus Herrmann sind es die sandigen, von Kiefern und Birken gesäumten Heidewege, die in seiner Erinnerung für nachhaltige Eindrücke sorgten. Nach Jahren kehrt der Journalist mit Frau und vier Töchtern in diese Landschaft zurück und findet die Wege im "toten Tal", wie Hermann Löns die Gegend zwischen dem Amt Meinersen und dem Gut Brenneckenbrück nannte, wieder. Die Reminiszenzen und Betrachtungen von Klaus Herrmann leben aber nicht nur von der Naturbeobachtung, vom gleichmäßigen Rhythmus im Wechsel der Jahreszeiten und von der Liebe zu den vertrauten Landschaften seiner Kindheit. Mit einem gesunden Schuss Selbstironie skizziert Klaus Herrmann seine familiäre Situation - gegenüber der Weiblichkeit eindeutig in der Minderheit. Er schreibt über Neues, Modisches und Modernes, das Altvertrautes vielfach in ein ganz anderes Licht rückt. Sein wacher Blick für Natur und Mitmenschen fängt Bemerkenswertes, Lustiges, Nachdenkliches und Heiteres wie unter dem Brennglas ein - mancher Leser wird in den Texten Vertrautes entdecken und eigene Erfahrungen wiederfinden.
Wer denkt, das ganz normale Leben sei langweilig, irrt. Denn die verrücktesten und interessantesten Dinge lauern oft da, wo man sie am wenigsten vermutet: beim Frühjahrsputz und Staubsaugerbeuteleinkauf, beim Sonntagsspaziergang oder während des Frühstücks im Garten. Mit mildem Spott beschreibt Klaus Herrmann die skurrilen Auswüchse des Alltags, erzählt selbstironisch von seinem Ehe- und Familienleben, in dem er - der Vater von vier Töchtern - einer weiblichen Übermacht gegenübersteht. Er schreibt liebevoll, aber nicht wehmütig über Ereignisse aus seiner Kindheit und Jugend, kritisch über Politik und Gesellschaft und kenntnisreich über die Welt der Vögel, die Natur, die Entwicklung der deutschen Sprache oder die Kunst des Kochens. Seine Geschichten bilden ein liebevolles und kluges Alltagskaleidoskop und werden bei vielen Lesern die Erinnerung an selbst Erlebtes wecken.