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5 kirjaa tekijältä Konrad Hammann

Universitätsgottesdienst und Aufklärungspredigt
Seit der Gründung der Universität Göttingen 1737 gibt es dort einen eigenständigen Universitätsgottesdienst. Seine Institutionalisierung verdankt die Universität dem politischen Willen des eigentlichen Universitätsgründers, des hannoverschen Staatsministers Frhr. von Münchhausen. In Anwendung des Territorialsystems schuf der absolutistische Staat die geistlich-religiöse Einrichtung des Universitätsgottesdienstes und verlieh ihr durch die Eingliederung in die Universität ihr eigentümliches institutionell-rechtliches Profil.Konrad Hammann zeigt, daß diese Institution ein integratives Element im Gründungskonzept der Universität Göttingen bildete. Zwar konnte man in Göttingen an Vorbilder anknüpfen, doch den bereits bestehenden vergleichbaren Einrichtungen in Halle, Jena und Leipzig mangelte es an klaren Rechtsstrukturen, weswegen es dort auch zu zahlreichen Konflikten kam. Demgegenüber kann die Göttinger Rechtskonstruktion mit ihren tragenden Pfeilern (Universitätskirche, Universitätskirchendeputation und Universitätspredigeramt) als Neuerfindung gelten. Zudem hat sie sich bis zur Gegenwart als tragfähig erwiesen. Auch auf die Geschichte des Universitätsgottesdienstes im deutschen Protestantismus vom 18. bis 20. Jahrhundert, die ebenso wie dessen Vorgeschichte dargestellt wird, wirkte das 'Göttinger Modell' mit wichtigen Impulsen ein.Am Beispiel der Göttinger Universitätsprediger und ihrer Beiträge zur Bewältigung der Umformungskrise des neuzeitlichen Christentums zeichnet Konrad Hammann ein repräsentatives Bild von der Entwicklung der Predigt im Aufklärungszeitalter.
Hermann Gunkel - Eine Biographie

Hermann Gunkel - Eine Biographie

Konrad Hammann

Mohr Siebeck
2014
sidottu
In der Generation nach Julius Wellhausen gehörte Hermann Gunkel zu den bedeutendsten Repräsentanten der evangelischen Bibelwissenschaften. Als einer der Mitbegründer und Hauptvertreter der Religionsgeschichtlichen Schule etablierte er methodisch höchst innovative Zugänge zum Alten wie auch zum Neuen Testament. Letztlich setzte er mit jeder größeren Veröffentlichung einen forschungsgeschichtlichen Markstein. Sein Kommentar zur Genesis und seine diversen Auslegungen der Psalmen avancierten zu Klassikern der protestantischen Bibelexegese im 20. Jahrhundert. Auch wenn er die von ihm anvisierte Explikation der gattungsgeschichtlichen Betrachtung in einer umfassenden Literaturgeschichte des Alten Testaments nur in Ansätzen zu realisieren vermochte, zeigt sein Werk doch durchgängig das eigentümliche Profil einer ästhetischen Lektüre der biblischen Texte. Deren religiösen Gehalt auch Nichttheologen zu erschließen, machte Gunkel sich zu einer wesentlichen Aufgabe seiner theologischen Arbeit.Hatte der Gelehrte in seiner eigenen akademischen Karriere manche Benachteiligung und Zurücksetzung zu ertragen, so setzte er umgekehrt viel daran, begabten Schülern den Weg in die akademische Lehrtätigkeit zu ebnen. Die Alttestamentler Hans Schmidt, Otto Eißfeldt, Emil Balla, Walter Baumgartner, Hedwig Jahnow und Sigmund Mowinckel gehörten zu seinem Schülerkreis. Auch auf Neutestamentler wie Heinrich Weinel, Martin Dibelius und Rudolf Bultmann übte Gunkel einen langfristig bedeutsamen Einfluss aus.Persönlich nahm Gunkel unter seinen Fachkollegen keine sonderlich ausgeprägte Bereitschaft zur Rezeption und Weiterentwicklung seiner Anstöße wahr. Umso stärker wirkten seine Anregungen mit ihrer glücklichen Verbindung von Intuition und Methode auf die Bibelwissenschaften im 20. Jahrhundert ein. Im Rückgriff auf bislang unerschlossenes Archivmaterial verortet Konrad Hammann das Leben und Werk Gunkels in den wissenschaftlichen Diskursen seiner Zeit und im zeithistorischen Kontext seiner Epoche.
Rudolf Bultmann - Eine Biographie

Rudolf Bultmann - Eine Biographie

Konrad Hammann

Mohr Siebeck
2012
nidottu
Rezensionen der 2. Auflage: "So ist diese Bultmann-Biographie nicht nur als einfühlsam verfasste Lebensbeschreibung empfehlenswert, sondern auch jedem an der Ideen- und Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts und an der Geschichte der Bibelwissenschaft Interessierten als lehrreiche Lektüre ans Herz zu legen."Michael Zugmann in Theologisch-praktische Quartalsschrift 159 (2011), S. 414-415"Dieses eindrucksvolle Lebensbild schließt mit einer detaillierten und weiterführenden Bibliograhie und Personenregister, welche noch einmal die erstaunliche Weise und Tiefe von Bultmanns Forscherleben wie die breite Resonanz und Wirkungsgeschichte in der theologischen Literatur (511-82) vor Augen führen."R. Oberforcher in Zeitschrift für Katholische Theologie 132 (2010), S. 222-223"Ein Abschnitt über das Öffentliche Gedenken beschliesst diesen höchst bemerkenswert geschriebenen Lebens- und Denkweg dieses höchst bemerkenswerten Theologen des zwanzigsten Jahrhunderts."Hans Weder in Göttingische Gelehrte Anzeigen 262 (2010), S. 189-213"[...] danke ich für viele neue Informationen und empfehle das Buch dringend sowohl denen, die Bultmann auch weiterhin im theologischen Diskurs mitsprechen lassen wollen, als auch jenen, die ihn nur noch als Negativ-Folie zu nennen gewohnt sind."Matthias Dreher in Evangelische Theologie 70 (2010), S. 234-239
Paul Siebeck und sein Verlag

Paul Siebeck und sein Verlag

Konrad Hammann

Mohr Siebeck
2021
sidottu
Paul Siebeck (1855-1920), ursprünglich mit seinem Schwager J. Gustav Kötzle Inhaber der H. Laupp'schen Buchhandlung in Tübingen, erwarb 1878 den Verlag J.C.B. Mohr und ging mit ihm 1880 nach Freiburg, während Kötzle mit der H. Laupp'schen Buchhandlung in Tübingen blieb. Paul Siebeck nannte seine Firma Akademische Verlagsbuchhandlung von J. C. B. Mohr, Inhaber Paul Siebeck, was er - im Stil der Zeit - alsbald auf J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) verkürzte. Er baute den Verlag zu einem wissenschaftlichen Fachverlag aus, der schwerpunktmäßig Werke der liberalen Theologie, des Kulturprotestantismus, der südwestdeutschen Neukantianer, der Nationalökonomen um Max Weber sowie der Privat- und Staatsrechtswissenschaft veröffentlichte. Max Weber wurde nach 1895 zu Paul Siebecks wichtigstem Berater, und seine Gesamtausgabe (MWG) bildet noch heute einen der Eckpfeiler des Verlagsprogramms. 1899 kehrte Paul Siebeck nach Tübingen zurück und leitete die Firmen Mohr und Laupp gemeinsam in Tübingen weiter bis 1920.Der knapp 100 Jahre später in Mohr Siebeck umbenannte Verlag erhielt durch den erfolgreichen Unternehmer Paul Siebeck die Umrisse seiner bis heute vitalen Gestalt. Indem Konrad Hammann den Lebensweg dieses bedeutenden Managers in die gesamte Verlagsgeschichte einbettet, zeichnet er ein tiefenscharfes Bild vom kulturwirtschaftlichen Panorama des späten Kaiserreichs. Die Darstellung widmet sich schwerpunktmäßig der von Paul Siebeck betriebenen Spezialisierung seines Wissenschaftsverlags auf die vier Kernbereiche der Theologie, Philosophie, Rechtswissenschaft und Nationalökonomie. Das vorliegende Lebens- und Unternehmensportrait, das aus umfangreichen, zumeist erstmals ausgewerteten Archivbeständen erarbeitet ist, vermittelt einen gleichermaßen soliden und erfrischenden Einblick in die geistesgeschichtliche Komplexität des frühen 20. Jahrhunderts.
Rudolf Bultmann und seine Zeit

Rudolf Bultmann und seine Zeit

Konrad Hammann

Mohr Siebeck
2016
sidottu
Die befreiende Wahrheit des christlichen Glaubens sachgemäß und gegenwartsbezogen zugleich auszusagen, war ein zentrales Motiv der theologischen Arbeit Rudolf Bultmanns. Dies prägte auch seinen Dialog mit anderen Gelehrten. Erörterte er mit Hermann Gunkel Fragen der Formgeschichte, so setzte er sich mit dem Glaubensbegriff Wilhelm Herrmanns und mit Karl Barth über die Bestimmung des Verhältnisses zwischen Christologie und Soteriologie kritisch auseinander. In seiner Begegnung mit dem Judentum und im Austausch mit seinem philosophischen Meisterschüler Hans Jonas verband Bultmann theologische Einsichten mit der Empathie der Humanität. Während sich die Anfänge seiner Arbeitsgemeinschaft mit Martin Heidegger in seinem Jesus-Buch widerspiegeln, hat seine Beziehung zu Max Kommerell vor allem in Briefen ihren Niederschlag gefunden. Konrad Hammann vergegenwärtigt biographische und theologische Konstellationen, die das kommunikative Denken Bultmanns eindrücklich zu erkennen geben.