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27 kirjaa tekijältä Kurt Aram

An Der Ufern Des Araxes

An Der Ufern Des Araxes

Kurt Aram

Culturea
2022
pokkari
Es war Mitternacht, und es regnete. Trotzdem ging der junge Herr mit seiner Handtasche aus hellem Leder nicht in den Wartesaal, sondern schritt unabl ssig, ungeduldig an dem Bahngleise auf und nieder. Einen Augenblick blieb er stehen, sah unschl ssig nach dem von ein paar tr bseligen Petroleumlampen erhellten Bahngeb ude und setzte sich dann gleich wieder in Bewegung. Im Wartesaal roch es nach altem Leder und schlechtem Petroleum. Gel ftet hatte man wohl schon seit Monaten nicht. Er stellte die Handtasche ab, da ihn sein linker Arm schmerzte, ging weiter, kehrte aber nach wenigen Schritten wieder um, nahm die Tasche in die Rechte und wanderte weiter. Der junge Herr schritt strammer aus, denn auf dem Bahnsteig tauchten drei verlumpte Gestalten auf, die verd chtig genug aussahen und sich ihm langsam n herten. Sie redeten ihn an, er fa te sein Gep ckst ck fester. Sie sprachen eifrig auf ihn ein, er nickte nur abweisend, denn er verstand kein Wort. Da h rte er das Ger usch des nahenden Zuges und atmete erleichtert auf. Aus allen R umen quollen Menschen, der Schnellzug lief ein. Minsk Minsk schrien die Schaffner, und kaum stand der Zug, st rzten die Leute aus den Waggons, um sich am B fett zu erfrischen. M hsam dr ngte sich der Herr mit der Handtasche zu einem Abteil. Aber es war besetzt. Er eilte durch die Waggons, nirgends ein Platz. Alles war belegt mit Gep ckst cken, berziehern, Schirmen, Schachteln, E waren oder ruhig schlummernden Menschen. Nur ab und zu blickte einmal einer auf und sah dem eilfertigen, h bschen jungen Mann, der so stumm durch die Waggons lief, erstaunt nach. Hatte der rmste die Sprache verloren, war er taubstumm? Dann fielen die Lider wieder m de ber die dunkel umschatteten, bern chtigten Augen.
Mit 100 Mark nach Amerika

Mit 100 Mark nach Amerika

Kurt Aram

Severus
2021
pokkari
"Aber nicht einer war unter ihnen, der wie ich ins Blau uber den groen Teich ging." Kurz vor dem ersten Weltkrieg in die USA auswandern ¬- mit nur 100 Mark in der Tasche. Dieses Experiment wagte Kurt Aram um 1912 und schrieb all seine Erfahrungen auf. Herausgekommen ist nicht nur ein Reisebericht, sondern auch ein Ratgeber und Reisefuhrer. Was bedeutete es auszuwandern? Welche Probleme musste man bewaltigen? Wer konnte in die USA einreisen und fur wen war schon auf Ellis Island Schluss? Hans Fischer (1869 - 1834) war unter dem Synonym Kurt Aram ab 1900 in Berlin als Journalist und Schriftsteller tatig.
Mit 100 Mark nach Amerika

Mit 100 Mark nach Amerika

Kurt Aram

Grols Verlag
2022
pokkari
""Wer soll nicht auswandern? Wer schw chlich ist oder krank. Er wird von den amerikanischen Beh rden doch wieder in die Heimat zur ckgeschickt, ohne Amerika auch nur mit einem Fu betreten zu haben. Wer lter als drei ig Jahre ist, soll es sich drei igmal berlegen. Amerika ist, wenn es ums Verdienen geht, das Land der Jugend." Kurt Aram" Redaktion Gr ls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)
Mit 100 Mark nach Amerika

Mit 100 Mark nach Amerika

Kurt Aram

Grols Verlag
2022
sidottu
""Wer soll nicht auswandern? Wer schw chlich ist oder krank. Er wird von den amerikanischen Beh rden doch wieder in die Heimat zur ckgeschickt, ohne Amerika auch nur mit einem Fu betreten zu haben. Wer lter als drei ig Jahre ist, soll es sich drei igmal berlegen. Amerika ist, wenn es ums Verdienen geht, das Land der Jugend." Kurt Aram" Redaktion Gr ls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)
Nach Sibirien mit hunderttausend Deutschen - Vier Monate russische Kriegsgefangenschaft
Aus dem Buch: "Als am Montag fr h, den 3. August, meine P sse noch nicht im Hotel waren und die Polizei auf telephonischen Anruf erkl rte, es werde damit wohl noch bis morgen dauern, ging ich mit dem j ngeren Sohn unserer Hotelbesitzerin ein wenig spazieren, mir wieder einmal die sch ne Stadt Tiflis anzusehen. Wir schlenderten durch den schattigen Alexandergarten, denn es war sehr hei , und gelangten zum Golowinskij-Prospekt, der breiten Hauptstra e, an der die massige Garnisonskirche, der Statthalterpalast, die Kommandantur, die ffentliche Bibliothek und das Kaukasische Museum liegen. Hier begegneten wir gegen halb zw lf Uhr einem uns bekannten russischen Stabsoffizier. Wir gr ten. Er eilte hastig an uns vor ber, stutzte, kam auf uns zu, gab uns die Hand und sagte mit einem etwas h mischen L cheln: Haben Sie schon geh rt? Deutschland hat uns den Krieg erkl rt Einen Augenblick standen wir wie vom Schlag getroffen. Dann aber lachte mein Begleiter dem Offizier ins Gesicht. So ein Unsinn " Kurt Aram (1869-1934) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Er war Redakteur beim Berliner Tageblatt, Mitherausgeber der Literaturzeitschrift M rz und verfasste eine Reihe von Romanen, die allgemein zur Unterhaltungsliteratur gez hlt werden.
Familie Dungs (Vollständige Ausgabe)
Aus dem Buch: "Schwester Emma wurde so rgerlich, da sie beinahe angefangen h tte, von Frau Anton Dungs junior, der Frau Adele, zu sprechen, denn das war doch der beste Beweis f r ihre Anschauung, und diesem Beweis konnte sich auch Frau Dungs senior nicht verschlie en, wo sie das Ungl ck doch in der eigenen Familie erlebt hatte. Aber Schwester Emma besann sich noch rechtzeitig, da Frau Dungs eine solche Bemerkung vielleicht bel aufnahm, und sie wollte es jetzt nicht mit ihr verderben. Schwester Emma erhob sich, bedankte sich noch einmal f r den Urlaub, versprach, so bald wie m glich wieder hier zu sein, und wenn Frau Dungs sie fr her n tig habe, so m ge sie doch bitte telephonieren lassen, denn sie gehe nur zu Helene Momm, und entfernte sich. Als sie auf der Stra e stand, sch ttelte sie bedenklich den Kopf. Kein Zweifel, Frau Dungs war nicht mehr recht bei Verstand. Anders lie es sich wohl nicht gut erkl ren, da sie so laxe Anschauungen hatte. Auch hatte sie sich ja leider schon immer so viel mit Musikanten und Schauspielern abgegeben. Das war nun die Folge davon. Wie das schon aussah, die zwei L wen hier vor der T r. Als ginge es in eine Menagerie. Und all diese B sten in dem Wintergarten. So etwas geh rte doch nicht auf die Stra e, sondern in ein Museum. Nein, mit der alten Frau Dungs war es nicht mehr ganz richtig, und Herr Anton Dungs junior hatte wirklich keinen leichten Stand in seiner Familie. Und dort auf dem Hotelbalkon stand nat rlich das junge Fr ulein von heute morgen und sah in die Luft. H tte sie wenigstens gesessen und eine Handarbeit im Scho gehabt, aber so. Es war noch nicht vier Uhr nachmittags. Da hat man doch keine Zeit, einfach auf dem Balkon zu stehen und in die Luft zu gucken." Kurt Aram (1869-1934) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller.