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20 kirjaa tekijältä Kurt Eisner
Unver nderter Nachdruck der Originalausgabe von 1919.
Unver nderter Nachdruck der Originalausgabe von 1919.
Im April 1915 bemerkte der Linkspazifist und sp tere bayerische Ministerpr sident Kurt Eisner (1867-1919) mit Blick auf den Weltkrieg: "Nur deshalb wirken bei uns alle Ereignisse als ber uns hereinbrechende Pl tzlichkeiten und berraschungen, weil die allgemeine ffentlichkeit sich f r die Zirkel nicht interessiert, in denen die deutsche Politik tats chlich organisiert wird." Seine hier in zwei Abteilungen zusammengef hrten Aufs tze, Reden und Dichtungen wider die deutsche Kriegst chtigkeit aus den Jahren 1893-1918 zeigen, dass Eisner selbst zu jenen geh rte, die schon fr h vor dem Militarismus im Kaiserreich und einem bevorstehenden Weltkrieg gewarnt haben. Mit gro er Klarheit durchschaute er - aus eigener Profession - insbesondere die Rolle der milit rgl ubigen Medien und des "Kriegerjournalismus". Die Auswahl der Sammlung erhellt jedoch andererseits Entwicklungen und Irrwege. Anfang August 1914 schrieb Eisner zun chst gar, "dass es den Vernichtungskrieg gegen den Zarismus gilt, den wir gepredigt, solange es eine deutsche Sozialdemokratie gibt." Erstaunlich lange versuchte er sp ter auch noch als Gegner des "Burgfriedens" und Aufkl rer wider die regierungsamtliche Kriegsl ge die Zustimmung der Sozialdemokratie zu den Kriegskrediten irgendwie zu rechtfertigen. Erst 1917 erfolgte ein endg ltiger Bruch mit jener SPD, die getreu der ihr von den M chtigen zugewiesenen Aufgaben das Herrschafts- und Milit rsystem weiterhin st tzte. Vor allem eine schonungslose Analyse der deutschen Kriegspolitik machte Kurt Eisner im Zuge der bayerischen Revolution zur Zielscheibe der Hetze von Vorw rts-Redaktion, b rgerlicher Presse und Rechtsextremisten - was schlie lich zum Mordattentat vom 21. Februar 1919 f hrte. Eingeleitet wird der vorliegende Band mit einem Essay des Historikers Volker Ullrich: "Kurt Eisner, der gl nzende Journalist und streitbare Sozialist, war einer der ganz Gro en der deutschen Arbeiterbewegung". edition pace. Regal: Pazifisten & Antimilitaristen aus j disch
Mit diesem dritten Band liegt die friedensbewegte "Trilogie" zum Pazifisten, Revolution r und bayerischen Ministerpr sidenten Kurt Eisner (1867-1919) f r die Schalom-Bibliothek nunmehr vollst ndig vor. Nach der umfangreichen Sammlung von "Texten wider die deutsche Kriegst chtigkeit" aus den Jahren 1893-1918 folgte das Lesebuch "Kurt Eisner als Revolution r und Ankl ger des deutschen Militarismus", eingeleitet durch eine erstmals 1929 erschienene biographische Darstellung von Felix Fechenbach. Aus dem Anspruch, m glichst alle f r eine pazifistische Re-Lekt re bedeutsamen Arbeiten bzw. Prim rquellen zusammenzuf hren, erwuchs sodann die Bearbeitung der hier unter dem Titel "Revolte f r den Frieden" dargebotenen Nachlese zu drei Abteilungen: 1. Zeit des Kaiserreichs bis zum Weltkrieg (1891-1914) - 2. Kriegszeit: vor dem Bruch mit der Mehrheits-SPD (1914/1915) - 3. Antikriegs-Streik und Revolution (1918/19). Ohne das Aktionsfeld der Kultur ist Eisners Kampf als Sozialist und Pazifist nicht nachvollziehbar. Der Dichter und seine Dichtungen d rfen auch deshalb nicht unterschlagen werden. Die vollst ndige Darbietung des 1918 im Gef ngnis vollendeten B hnenwerks "Die G tterpr fung - Eine weltpolitische Posse in f nf Akten" soll dem Lesepublikum die Bedeutung der k nstlerischen Formen des Aufstandes gegen Militarismus und Krieg vor Augen f hren. Ersch tternd ist, was Helmut Donat in einer abschlie enden Abteilung zur Erinnerung an Kurt Eisner - zur Geschichte eines schwierigen oder sogar verweigerten Gedenkens - mitteilt. Bedacht werden zudem in einem Beitrag des verstorbenen Historikers Lothar Wieland die vor einem Jahrhundert ausgetragenen Kontroversen. Das hat mit gelehrter Staubwedelei rein gar nichts zu tun. So erf llt z.B. die Konstruktion einer Scheidung von sogenannter "Verantwortungsethik" und "Gesinnungsethik" (Max Weber) noch immer ihre ideologische Funktion: Wer durch technologische Revolutionen und eine ultimative Aufr stung - zulasten aller sozialen Felder unser
"Wenn einer berufen gewesen w re, den h chsten Posten in der deutschen Republik einzunehmen, (...) so w re es Kurt Eisner gewesen." Nur wenige Tage vor seiner Ermordung hielt Kurt Eisner eine seiner wichtigsten Reden auf einem Kongress der Sozialistischen Internationalen, der im Februar 1919 in Bern stattfand. Seine, in diesem Band, abgedruckten Worte thematisieren die deutsche Kriegsschuld, ben harte Kritik an den Vertreter der Mehrheitssozialdemokratie und erregten gro es Aufsehen weit ber den Rahmen des Kongresses hinaus. Eisner (1867-1919) wirkte als Ministerpr sident des Freistaates Bayern, als sozialistischer Revolution r, Journalist und Schriftsteller. 1918 f hrte er die Novemberrevolution in M nchen an, ein Jahr sp ter fiel er dann einem Attentat zum Opfer. 'Schuld und S hne' wurde kurz nach seinem Tod vom Bund Neues Vaterland ver ffentlicht. Der Publizist und Politiker Heinrich Str bel (1869-1944) hebt in seinem Vorwort die historische Bedeutung Eisners f r die deutsche Politik hervor.