Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1,0, Universit t Siegen (Germanistik und Allg. Literaturwissenschaft - Medien- und Literaturtheorie ), Veranstaltung: Die BILD-Zeitung und ihre Kritik in der bundesdeutschen Literaturgeschichte, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: ...] Um die Ursache f r den Verkaufserfolg der BILD-Zeitung zu finden, muss zun chst gekl rt werden, welche Funktionen das Lesen von Boulevardbl ttern f r die Rezipienten haben kann und wie ihre Zuwendung zu diesen motiviert ist. Da in der Massenpresse die gleichen auf Wirkung zielenden Strategien verwendet werden wie in der Trivialliteratur, kann eine Ann herung an die Funktionen der Lekt re der BILD-Zeitung ber eine Analyse von Trivialtexten erfolgen. Im Anschluss daran, werden kommunikationstheoretische Grundlagen zur Medienwirkungsforschung dargelegt: Aufzuzeigen ist, dass die Zuwendung zu Medien stets durch eine Gratifikationserwartung begr ndet ist. Welche zentralen Faktoren f r die Medienzuwendung und unmittelbare Belohnung bei Boulevardformaten von Bedeutung sind, soll im dritten Kapitel erarbeitet werden. Schlie lich werden die spezifischen Gratifikationsstrategien der BILD-Zeitung n her eruiert. Es wird sowohl theoretisch als auch praktisch untersucht, mit welchen Techniken es der Zeitung gelingt, die Aufmerksamkeit der Leser zu erregen und sie an sich zu binden. Dabei werden anhand authentischer Materialien - BILD-Schlagzeilen und Artikel - die Strategien und Wirkungsabsichten durchleuchtet. Als Untersuchungsgegenstand dienen BILD-Ausgaben aus den Regionen Frankfurt und Mainz/Wiesbaden vom 24. M rz 2008 bis zum 7. April 2008.