"Ich habe 55 Jahre in der Welt gelebt, und von diesen habe ich, mit Ausnahme der ersten 14-15 Jugendjahre, 35 Jahre als Nihilist gelebt und zwar in der wahren Bedeutung des Wortes, d. h. nicht als Sozialist und Revolution r, wie dieses Wort gew hnlich verstanden wird, sondern als Nihilist in dem Sinne einer vollst ndigen Abwesenheit jeglichen Glaubens. Vor 5 Jahren kam mir der Glaube an die Lehre Christi - und mein Leben ward pl tzlich ein anderes (...)" (Zitat auf S. 3 in diesem Buch) Mit "Worin besteht mein Glaube?" stellte Leo Tolstoi 1884 die religi sen und gesellschaftlichen Normen seiner Zeit infrage. Auf der Suche nach einem tieferen Sinn fand er Antworten in einer von Dogmen befreiten, pers nlichen Spiritualit t. Tolstoi ruft dazu auf, nach eigenen moralischen Grunds tzen zu leben und sich aktiv f r Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen. Der Essay ist bis heute lesenswert, da er die Leser zu einer selbstkritischen Auseinandersetzung mit ihrem Glauben und ihren berzeugungen ermutigt. Gerade in einer Welt voller Konflikte bleibt Tolstois Aufruf zu einem friedvollen, ethischen Leben hochaktuell. Hier in der vielgelesenen bersetzung von Sophie Behr. Frisch aufgelegt in gut lesbarer Schriftgr e. Leo Tolstoi. Worin besteht mein Glaube? bersetzt von Sophie Behr. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: Leo Tolstoi: Worin besteht mein Glaube? Aus dem russischen Manuskript bersetzt von Sophie Behr. Duncker und Humblot, 1885. Vollst ndige Neuausgabe, G ttingen 2024. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
"Ich habe 55 Jahre in der Welt gelebt, und von diesen habe ich, mit Ausnahme der ersten 14-15 Jugendjahre, 35 Jahre als Nihilist gelebt und zwar in der wahren Bedeutung des Wortes, d. h. nicht als Sozialist und Revolution r, wie dieses Wort gew hnlich verstanden wird, sondern als Nihilist in dem Sinne einer vollst ndigen Abwesenheit jeglichen Glaubens. Vor 5 Jahren kam mir der Glaube an die Lehre Christi - und mein Leben ward pl tzlich ein anderes (...)" (Zitat auf S. 3 in diesem Buch) Mit "Worin besteht mein Glaube?" stellte Leo Tolstoi 1884 die religi sen und gesellschaftlichen Normen seiner Zeit infrage. Auf der Suche nach einem tieferen Sinn fand er Antworten in einer von Dogmen befreiten, pers nlichen Spiritualit t. Tolstoi ruft dazu auf, nach eigenen moralischen Grunds tzen zu leben und sich aktiv f r Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen. Der Essay ist bis heute lesenswert, da er die Leser zu einer selbstkritischen Auseinandersetzung mit ihrem Glauben und ihren berzeugungen ermutigt. Gerade in einer Welt voller Konflikte bleibt Tolstois Aufruf zu einem friedvollen, ethischen Leben hochaktuell. Hier in der vielgelesenen bersetzung von Sophie Behr. Frisch aufgelegt in gut lesbarer Schriftgr e. Leo Tolstoi. Worin besteht mein Glaube? bersetzt von Sophie Behr. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: Leo Tolstoi: Worin besteht mein Glaube? Aus dem russischen Manuskript bersetzt von Sophie Behr. Duncker und Humblot, 1885. Vollst ndige Neuausgabe, G ttingen 2024. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
In seinem letzten Roman erz hlt Leo Tolstoi die bewegende Geschichte des kaukasischen Anf hrers Hadschi Murat, der versucht, zwischen zwei verfeindeten Welten zu berleben. Die Geschichte schildert eindrucksvoll die rauen Landschaften und die unerbittlichen K mpfe des Kaukasus und stellt Hadschi Murat als einen Mann dar, der in einem Netz von Verrat und Loyalit t gefangen ist. Bis heute fasziniert das Werk, weil es Tolstoi meisterhaft gelingt, die Zerbrechlichkeit menschlicher Ideale im Angesicht von Krieg und Machtanspr chen darzustellen. Hadschi Murat bleibt ein tief ber hrender Roman, weil er den Krieg nicht nur als u ere, sondern auch als innere Zerrissenheit darstellt. Erstmals postum erschienen 1912. Hier in der vielgelesenen bersetzung von August Scholz. Frisch aufgelegt in gut lesbarer Schriftgr e. Leo Tolstoi. Hadschi Murat. bersetzt von August Scholz. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: S. Fischer Verlag, Berlin 1912. Vollst ndige Neuausgabe, G ttingen 2024. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
In seinem letzten Roman erz hlt Leo Tolstoi die bewegende Geschichte des kaukasischen Anf hrers Hadschi Murat, der versucht, zwischen zwei verfeindeten Welten zu berleben. Die Geschichte schildert eindrucksvoll die rauen Landschaften und die unerbittlichen K mpfe des Kaukasus und stellt Hadschi Murat als einen Mann dar, der in einem Netz von Verrat und Loyalit t gefangen ist. Bis heute fasziniert das Werk, weil es Tolstoi meisterhaft gelingt, die Zerbrechlichkeit menschlicher Ideale im Angesicht von Krieg und Machtanspr chen darzustellen. Hadschi Murat bleibt ein tief ber hrender Roman, weil er den Krieg nicht nur als u ere, sondern auch als innere Zerrissenheit darstellt. Erstmals postum erschienen 1912. Hier in der vielgelesenen bersetzung von August Scholz. Frisch aufgelegt in gut lesbarer Schriftgr e. Leo Tolstoi. Hadschi Murat. bersetzt von August Scholz. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: S. Fischer Verlag, Berlin 1912. Vollst ndige Neuausgabe, G ttingen 2024. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
"Er l uft und l uft, erreicht beinahe den H gel und h rt, wie ihn die Baschkiren mit Kreischen und Schreien antreiben. Von diesem Geschrei brennt sein Herz noch mehr. Pachom l uft mit den letzten Kr ften, die Sonne erreicht aber schon den Steppenrand, sieht durch den Dunst ganz gro und blutrot aus. Jeden Augenblick kann sie untergehen. Er hat aber nicht mehr weit zu laufen. Pachom sieht die Leute auf dem H gel stehen; sie winken ihm und treiben ihn an. (...) Pachom mu an seinen Traum denken. Er sagt sich: Nun habe ich viel Land; ob es mir aber von Gott beschieden ist, darauf zu leben?" (Zitat auf S. 18 in diesem Buch) In "Wieviel Erde braucht der Mensch?" erz hlt Leo Tolstoi die Geschichte von Pachom, einem Bauern, der glaubt, dass er nur gl cklich sein kann, wenn er immer mehr Land besitzt. In seinem Streben nach Besitz vergisst er jedoch die Grenzen seiner eigenen Kr fte. Die Erz hlung zeigt eindr cklich, wie ma loses Streben am Ende zur eigenen Zerst rung f hrt. Ergreifend illustriert Tolstoi darin seine berzeugung, dass menschliches Gl ck nicht durch Besitz erreicht wird, sondern durch Bescheidenheit und innere Zufriedenheit. Erstmals erschienen 1885. Hier in der vielgelesenen bersetzung von Alexander Eliasberg. Frisch aufgelegt in gut lesbarer Schriftgr e. Leo Tolstoi. Wieviel Erde braucht der Mensch? Ent lt die Erz hlungen "Wieviel Erde braucht der Mensch?", "Herr und Knecht" sowie "Ilja ". Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: "Wieviel Erde braucht der Mensch?", bersetzt von Alexander Eliasberg, Leipzig 1913. "Herr und Knecht" sowie "Ilja " bersetzt von Carl Goritzky, Dresden 1900]. Neuausgabe, G ttingen 2024. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag
"Er l uft und l uft, erreicht beinahe den H gel und h rt, wie ihn die Baschkiren mit Kreischen und Schreien antreiben. Von diesem Geschrei brennt sein Herz noch mehr. Pachom l uft mit den letzten Kr ften, die Sonne erreicht aber schon den Steppenrand, sieht durch den Dunst ganz gro und blutrot aus. Jeden Augenblick kann sie untergehen. Er hat aber nicht mehr weit zu laufen. Pachom sieht die Leute auf dem H gel stehen; sie winken ihm und treiben ihn an. (...) Pachom mu an seinen Traum denken. Er sagt sich: Nun habe ich viel Land; ob es mir aber von Gott beschieden ist, darauf zu leben?" (Zitat auf S. 18 in diesem Buch) In "Wieviel Erde braucht der Mensch?" erz hlt Leo Tolstoi die Geschichte von Pachom, einem Bauern, der glaubt, dass er nur gl cklich sein kann, wenn er immer mehr Land besitzt. In seinem Streben nach Besitz vergisst er jedoch die Grenzen seiner eigenen Kr fte. Die Erz hlung zeigt eindr cklich, wie ma loses Streben am Ende zur eigenen Zerst rung f hrt. Ergreifend illustriert Tolstoi darin seine berzeugung, dass menschliches Gl ck nicht durch Besitz erreicht wird, sondern durch Bescheidenheit und innere Zufriedenheit. Erstmals erschienen 1885. Hier in der vielgelesenen bersetzung von Alexander Eliasberg. Frisch aufgelegt in gut lesbarer Schriftgr e. Leo Tolstoi. Wieviel Erde braucht der Mensch? Ent lt die Erz hlungen "Wieviel Erde braucht der Mensch?", "Herr und Knecht" sowie "Ilja ". Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt: "Wieviel Erde braucht der Mensch?", bersetzt von Alexander Eliasberg, Leipzig 1913. "Herr und Knecht" sowie "Ilja " bersetzt von Carl Goritzky, Dresden 1900]. Neuausgabe, G ttingen 2024. LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag