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6 kirjaa tekijältä Lothar Mertens

"Nur politisch Würdige". Die DFG-Forschungsförderung im Dritten Reich 1933-1937
Gerade die ersten formatierenden Jahre der NS-Wissenschaftspolitik blieben bislang weitgehend unberucksichtigt. Die Untersuchung von L. Mertens stellt sich der forschungsleitenden Fragestellung, wie die Forschungsforderung der DFG im totalitaren Staat nach 1933 ablief, wer und was (Themen, Fachbereiche) gefordert wurde, welche Kriterien bei der Stipendiatenauswahl eine Rolle spielten. Weiter wird eine zentrale institutionsinterne Veranderung behandelt: die Schaffung einer Personalstelle, welche die politische und rassische Uberprufung der Stipendienbewerber vornahm und vor allem unter ihrem ersten Leiter in den Jahren 1934 35 zahllose Auskunfte bis hin zur Geheimen Staatspolizei und NSDAP-Stadtleitungen einholte."
DDR-Dissertationen

DDR-Dissertationen

Lothar Mertens

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
1994
nidottu
Zu den zahlreichen Materialien und Vorgängen, die vom politischen System der DDR geheimgehalten wurden und die jetzt öffentlich zugänglich werden, gehören auch viele der an den Universitäten und Hochschulen der DDR verfaßten Promotionsschriften.Nach einer Einführung in die Promotionspraxis der DDR untersuchen die Autoren dieses Buches bei 5.475 geheimgehaltenen Dissertationen die Gründe für die Geheimhaltung der an den Universitäten und Hochschulen der DDR angenommenen Doktorarbeiten. An erster Stelle sind Arbeiten zu nennen, deren Themen eindeutig militär- und sicherheitsrelevant waren. Doch auch Kernkraftnutzung und Umweltbelastungen gehörten zu den Gebieten, die unter den vom SED-Regime extensiv ausgelegten Sicherheitsbegriff fielen. Im Systemwettbewerb wurde es auch für wichtig erachtet, sportwissenschaftliche Erkenntnisse zu schützen. Weiterhin wurden viele medizinische, psychologische und soziologische Dissertationen zu Themen der realen Arbeits- und Lebensbedingungen in der DDR klassifiziert, weil aus ihnen eine DDR-Wirklichkeit erschlossen werden konnte, die mit den ideologischen Ansprüchen der SED nicht übereinstimmte. Und schließlich sind Doktorarbeiten gesperrt worden, weil ihre Autoren wichtige Funktionen im Partei- und Staatsapparat bzw. in der volkseigenen Industrie innehatten.Darüberhinaus analysieren die Autoren das sozio-biographische Profil der geheimen Dissertationen im allgemeinen und die Strukturen der Geheimhaltung im besonderen, wobei auch die Rolle der Gutachter untersucht wurde."(...) So ist ein Werk entstanden, das zuverlässig Auskunft über die Promotionen und über das Promovieren in der DDR gibt. Die Verfasser schließen mit ihrer Arbeit eine Lücke. (...) Ein aufschlußreiches und sehr lesenswertes Buch."Die Öffentliche Verwaltung 7/95
Wider die sozialistische Familiennorm

Wider die sozialistische Familiennorm

Lothar Mertens

Springer VS
1998
nidottu
Ungeachtet des von der SED beharrlich propagierten Fortschritts des Sozialismus gab es auch in der DDR eine steigende Zahl von Ehescheidungen. Aufgrund der akribischen staatlichen Erfassung und des vollig fehlenden Datenschutzes existiert fur die DDR seit den spaten funfziger Jahren ein umfassender Datenbestand uber die Entwicklung der Ehescheidungen zwischen 1958 - 1990. Daher kann der Autor Heiratsalter, Scheidungsalter, Ehedauer, Scheidungsursachen, Unterhaltsregelungen und weibliche Berufstatigkeit im Zeitverlauf analysieren und in den jeweiligen politisch-gesellschaftlichen Rahmen einordnen. Die Untersuchung ist somit auch ein Beitrag zur sozialgeschichtlichen Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit. Aber auch die dramatischen Veranderungen der famliaren Situation in den neuen Bundeslandern nach der deutschen Wiedervereinigung werden zusammenfassend dargestellt.
Lexikon der DDR-Historiker

Lexikon der DDR-Historiker

Lothar Mertens

K.G. Saur Verlag
2006
sidottu
The encycloppaedia offers the first extensive overview of biographies of the historians of the whole GDR era. Included are all persons who taught as professors and lecturers from the founding of the GDR state in October 1949 and afterwards up to 1990. Details of the people covered have been updated past the end of the GDR. More than 1,100 biographical entries provide detailed information about their academic careers. In addition it records the qualifying texts (dissertation/habilitation) and articles in the most important history periodical of the GDR, the "Zeitschrift fur Geschichtswissenschaft" (Journal of History). Besides references to necrologies, eulogies and honours, the most important official accolades are also listed."