The love sonnets of Louise Labé of Lyons and the gilded legend of her life in the early years of the French Renaissance have appealed to the imagination of four centuries. Printed here beside the text of the 1556 edition, the translations of the sonnets by Alta Lind Cook follow closely the original version and admirably retain its sweep and movement, its simplicity and melody. The rhyme scheme of the Petrarchan sonnet has been preserved with variations and corresponding to those of the French. With the poems, the translator presents a sketch of the circumstances and background of this unique literary figure of the Sixteenth Century, known in France and outside of France as La Belle Cordière. These translations by Alta Lind Cook are fine poetry; in English as in French the reader finds "present reality in their hope and their despair, their independence and their impertinence, their tears and their sparkle."
Le D bat de Folie et d'Amour est l'une des trois OEuvres que publia Louise Lab en 1555 sous ce titre. Nous en fournissons ici une dition o l'orthographe et la ponctuation sont modernis es. Les difficult s de langue sont clair es par l'annotation; nous avons en outre adapt la mise en page en ajoutant des alin as pour en faciliter la lecture: c'est la premi re fois que le texte de Louise Lab est ainsi rendu accessible au grand public.
Louise Lab Die vierundzwanzig Sonette. bertragen von Rainer Maria Rilke Louise Lab schreibt, wie bis dahin kaum eine Frau schrieb: aus dem Innersten, in voller Stimme, mit bebendem Mut. In ihren vierundzwanzig Sonetten ringt sie mit der Liebe - als Kraft, als Qual, als Glanz und Gericht. Ihr Begehren ist wissend, ihr Schmerz aufrecht. Rainer Maria Rilkes bersetzung hebt diese Dichtung aus dem 16. Jahrhundert in eine moderne, klare Sprache, die nichts besch nigt und nichts verdunkelt. Ein Zeugnis weiblicher Intensit t - leidenschaftlich, scharf, unvergessen. Erstdruck: 1555. Hier in der bertragung von Rainer Maria Rilke, Insel B cherei, Band 222, Leipzig, 1917. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2025. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro, 12 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Louise Lab (ca. 1524-1566) war eine franz sische Dichterin der Renaissance, deren Werk bis heute durch seine emotionale Direktheit und sprachliche Kraft beeindruckt. In Lyon geboren - einem Zentrum des Humanismus - wuchs sie in einem wohlhabenden Handwerkerhaushalt auf, lernte mehrere Sprachen und ritt, fechtete und musizierte - F higkeiten, die f r Frauen ihrer Zeit ungew hnlich waren. Bekannt wurde sie durch eine schmale, aber eindrucksvolle Sammlung von Sonetten und Briefen, in denen sie das Liebesverlangen nicht aus h fischer Distanz, sondern aus eigener Erfahrung beschreibt. Ihre Verse sprechen von Begehren, Zerrissenheit, Stolz und Hingabe - in einer Klarheit, die ihrer Zeit weit voraus war. Lab bewegte sich in einem intellektuell gepr gten Umfeld, ver ffentlichte unter eigenem Namen und widersprach so der damals vorherrschenden Vorstellung weiblicher Zur ckhaltung. Ihre Dichtung wurde sowohl gefeiert als auch bek mpft - und geriet sp ter lange in Vergessenheit. Erst im 20. Jahrhundert