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Der Tod in Venedig: Eine philosophische Lesart

Der Tod in Venedig: Eine philosophische Lesart

Lutz Abeling

Createspace Independent Publishing Platform
2014
nidottu
Die Novelle Der Tod in Venedig ist eines der bekanntesten und meistgelesenen Werke von Thomas Mann, trotz seiner wenig mitrei enden Handlung, ja trotz der Tatsache, dass es sich im Wesentlichen um einen sehr anspruchsvollen inneren Monolog eines alternden K nstlers handelt; allenfalls seine Verehrung f r den sch nen Knaben Tadzio und die vielen biografischen Bez ge, die sich daran festmachen lassen, scheint f r seine Popularit t aufkommen zu k nnen.Diese Interpretation hat sich zum Ziel gesetzt, die geistige Problematik der Novelle, die der Autor mit der Vokabel einer zweiten oder wiedergeborenen Unbefangenheit bezeichnet hat, aus dem Dunstkreis von Tragik und Glamour, der Thomas Manns Person selbst umgibt, hervorzuholen. Dem Werk soll sein Eigenrecht wiedergegeben werden, gegen alle berformung durch Biografie und Entstehungszusammenhang. Es soll verstanden werden als ein gro es Kunstwerk, das selbst ber Geist und Kunst, ber Form und Inhalt der Kunst insbesondere als tragischer, etwas zu sagen wei . Der spannungsvolle Zusammenhang von selbstbewusstem, leistungsorientiertem Ich und Eros, von meisterhaftem K nnen und hingebungsvoller Liebe, wird vor dem Leser ausgebreitet in einer Pr zision und Tiefensch rfe, die auch heute nichts von ihrer Aktualit t verloren hat, - weit entfernt davon, dass es hier um das verdruckste Coming Out eines alternden Spie ers zu tun w re.Jene zweite Unbefangenheit ist die dominierende, kaum noch hinterfragte Denkform der Gegenwart. Mit der Lockerheit und Leichtigkeit, mit der siegesgewissen Unbeschwertheit der Selbstbejahung, die jene Denkfigur verspricht, kann eine Betrachtung, die dem Bildungsbegriff Thomas Manns die Treue h lt, freilich nicht konkurrieren.
Goethes Faust: Eine philosophische Deutung

Goethes Faust: Eine philosophische Deutung

Lutz Abeling

Createspace Independent Publishing Platform
2015
nidottu
Mit dem Faust hat Goethe, heute vielfach nur noch als einf hlsamer Lyriker und aristokratischer Salonl we dem Publikum bekannt, sich in das Zentrum der gro en Zeit des deutschen Geistes gestellt. Der Pakt mit Mephisto, dem Geist der Verneinung, ist dabei der Motor f r ein tragisches Wechselspiel zwischen dem G ttlich-Wahren und dessen negierender Reflexion, der ihn von dem sympathetischen Makrokosmos uralter Geistigkeit bis in die fortschrittsorientierten H hen modernen Selbstbewusstseins tr gt.Dieser Dynamik des Geistes folgt die Interpretation durch beide Teile der Trag die, denn sie sind mit bewundernswerter Folgerichtigkeit zusammenkomponiert worden von dem Dichter, der, selbst an der Nahtstelle von alter und neuer Welt stehend, das Verh ltnis beider so hellsichtig empfand, dass es bis heute schwerf llt, ihm etwas Gleichwertiges zur Seite zu stellen.Von Oswald Spengler stammt das Wort, dass insbesondere der zweite Teil die ganz Geschichte Westeuropas vorweggenommen h tte; und wenn dieses Buch auch nicht der spenglerschen Ausdeutung des Faustischen folgt, so will es doch die Richtigkeit dieser Einsch tzung vorf hren, - gerade auch f r die Zeit nach diesem Diktum, f r die Moderne im Zeitalter der Globalit t.So ist es denn das besondere Anliegen dieser Interpretation, die Dunkelheit des zweiten Teils des Faust zu erhellen, ebenso die ins Auge fallende Pr senz der Antike. Die collagehafte Form des Faust, die die dramatische Einheit von Raum und Zeit wie die Identit t des Helden aufl st, entspricht dabei dem verhandelten Inhalt; das Problem des modernen Dramas und der abstrakten Kunst ger t damit ins Blickfeld.
Doktor Faustus: Eine philosophische Deutung

Doktor Faustus: Eine philosophische Deutung

Lutz Abeling

Createspace Independent Publishing Platform
2015
nidottu
Die Deutschen sind - oder waren - das Volk der Dichter und Denker; aber eben auch das der Richter und Henker. Gerne wird dieses Bonmot zitiert, aber nur selten hat man sich im Ernst ber diesen Zusammenhang Gedanken gemacht; ber das eine oder andere Aper u ist man dabei kaum je hinausgekommen.Eine der wenigen Ausnahmen ist Thomas Manns Alterswerk Doktor Faustus, das sich einer Musikerfigur bedient, um diesem Zusammenhang n her zu treten. Zugleich begibt sich der Leib- und Magendichter zweier deutscher Kriegsgenerationen schon allein durch den Titel auf das Feld der gro en deutschen Geistestrag die, das bereits ja u erst prominent besetzt ist: durch Goethes Faust. Das Faustmotiv, dramatisiert zum wohl bedeutendsten Dokument deutscher Geistigkeit, soll also die Folie bilden, auf der Mann seine Gedanken entfaltet.Die Interpretation f hrt auf den alten, aber als u erst tief greifend sich erweisenden Gegensatz von christlichem (vor allem lutheranischem) und humanistischem Denken. Dieser Gegensatz schreibt sich letztlich daher, dass das christliche Denken mit dem Makel einer Erbs nde, einer inneren Negativit t - oder eines unvermeidlichen Teufelspakts - anzuschw rzen sucht, was dem Humanismus schlechthin das H chste und Positive ist, das es nur ma voll und besonnen zu bilden gilt: das Wesen des Menschen.Das ganz Erstaunliche des Doktor Faustus besteht nun eben darin, dass hier ein sehr prononcierter bildungs- und gesittungsstolzer Humanismus sich hier im Angesicht der Katastrophe mit dem erzchristlichen S ndenmotiv zu bedienen oder in gewisse Kontinuit t zu setzen sucht, und zwar nicht irgendwie beil ufig, sondern im Titel des Werkes. Hei t dies nicht f r den Dichter selbst, den Teufelspakt zu wagen?
Doktor Faustus als Geschichtsbuch

Doktor Faustus als Geschichtsbuch

Lutz Abeling

Createspace Independent Publishing Platform
2015
nidottu
Thomas Manns Alterswerk Doktor Faustus ist eines der tiefsinnigsten, vor allem aber der schwierigsten Werke der Literatur ber die Hintergr nde des Dritten Reiches. Es verlangt vom Leser eine breit angelegte Kenntnis theologischer, philosophischer und musiktheoretischer Natur, die man bei der Mehrzahl seiner Leser kaum wird voraussetzen k nnen, sodass die eigentliche Aussage des Werks bis heute zumeist unverstanden geblieben ist.Die vorliegende Brosch re ist ein gek rzter und ganz auf den historisch-politischen Aspekt fokussierter Extrakt einer ausf hrlichen Interpretation des Werkes. Anstelle der eingehenden Er rterung der theologischen, philosophischen und musiktheoretischen Aspekte des Werkes konzentriert sich das Vorhaben ganz darauf, dem Leib- und Magendichters zweier deutscher Kriegsgenerationen durch die deutsche Geschichte des 19. Jahrhunderts bis zu den beiden Weltkriegen, namentlich zum Dritten Reich zu folgen. Dennoch bleibt dies eine Historie, die in die Tiefe geht, die sich nicht bei u eren Ereignissen, Interessen und Motivationen aufh lt, sondern in sehr grunds tzliche Regionen hinabsteigt, wo man der Er rterung geistesgeschichtlicher Zusammenh nge nicht ganz ausweichen kann.Inhaltlich sucht die Interpretation die Aussage des Romans nicht in der Plattheit, dass ein berehrgeiziger K nstler und intellektueller Quertreiber einen Bund mit dem Teufel eingeht und dann daran zugrunde geht, was dann symbolisch f r das Dritte Reich stehen soll. Stattdessen folgt sie sowohl dem biederen Zeitblom wie auch dem esoterischen K nstler Leverk hn auf die Suche nach dem Durchbruch aus deutscher Einsamkeit zu Nat rlichkeit und Humanit t.