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3 kirjaa tekijältä Margit Roth

Zwei Staaten in Deutschland

Zwei Staaten in Deutschland

Margit Roth

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
1981
nidottu
In der Politikwissenschaft ziehen die Strukturen (Institutionen, Organisation en etc.) ei- nen groBen Teil der Aufmerksamkeit auf sich. Was an Aufmerksamkeit bleibt, wird fast zur Ganze den verschiedenen Prozessen, die in diesen Strukturen oder zwischen ihnen ablaufen, zugewandt; neb en dem ProzeB der politischen Auseinandersetzung bis hin zur Entscheidung finden auch Prozesse wie Politikentwicklung und Implementation ein ge- wisses Interesse. Sehen hingegen kummert man sich in der Politikwissenschaft urn die Wirkungen, die durchgefuhrte beschlossene Politik in jenem Ausschnitt der Wirklichkeit hat, den zu steuern, zu regeln oder sonstwie zu beeinflussen sie jeweils gemacht worden ist. Das Muster ist stets dasselbe, einerlei, ob man die subnationale, die nationale oder die internationale Ebene in den Blick nimmt. GewiB kann die Politikwissenschaft diese Art von" Wirkungsforschung" jenen Dis- ziplinen uberlassen, die fur den jeweils "unter Politik" genommenen Ausschnitt der Wirklichkeit zustandig sind. Das Problem ist nur, daB dort zumeist die politische Be- dingtheit der Erscheinungen, mit den en man sich befaBt, nicht gar so deutlich gesehen wird, geschweige denn genau untersucht wurde. Also hatte die Politikwissenschaft eigentlich doch nicht die leider dennoch oft gewahhe Option, dort, wo sie sich auf issue-areas oder Politikbereiche immerhin schon einlaBt, einen Politikbereich schon sehr eingeschrankt als einen Satz politischer Strukturen mit gemeinsamem Gegenstands- interesse zu definieren und die zugehorige extra-politische Realitat anderen zur Untersu- chung zu uberlassen.
Westliches Konzessionsverhalten in Der Ost-West-Auseinandersetzung
Dieses Buch behandelt einen Teilaspekt des langjahrigen Ost-West-Konflikts, der in der einschlagigen wissenschaftlichen Literatur bisher noch keine Beachtung fand: Westliche Demokratien neigen im Umgang mit kommunistischen Gegenspielern zu einem entgegenkommenden, ihnen nicht zum Vorteil gereichenden Verhalten, einem "Konzessionsverhalten." In dieser mehrere Jahrzehnte umfassenden Langzeitstudie wird anhand von drei Beispielsfallen - Berlin-Frage, Deutschland-Frage, Politische und militarische Sicherheit in Europa: KSZE und MBFR - auf breiter Materialgrundlage gezeigt, dass ein solches -entgegenkommendes - Regierungsverhalten westlicher Staaten in der Auseinandersetzung mit der Sowjetunion, aber auch der DDR, nachzuweisen ist. Es wird dargelegt, in welcher Weise es in Erscheinung trat und wie es sich auf die westliche Interessenlage auswirkte."
Innerdeutsche Bestandsaufnahme der Bundesrepublik 1969-1989
?Vierzig Jahre steht das „Geteilte Deutschland“ im Mittelpunkt des Ost-West-Konflikts. Erst zu Beginn der 70er Jahre regeln beide Seiten ihr gegenseitiges Verhältnis mit dem Grundlagenvertrag. Für die Bundesregierungen handelt es sich beim Verhältnis zur DDR um innerdeutsche oder deutsch-deutsche Beziehungen, beides wird von der DDR abgelehnt. Die Bundesregierungen haben normale „gutnachbarliche Beziehungen“ zum Ziel; dies soll mit der Regelung praktischer und humanitärer Fragen erreicht werden. Die DDR strebt völkerrechtliche Beziehungen an. Die analytisch deskriptive Gesamtdarstellung umfasst eine Reihe von Fallstudien, die in ihrer Gesamtschau aufzeigen: Sowohl die sozial-liberale als auch christlich-liberale Koalition sowie die jeweiligen Parteien kommen dem DDR-Regime weit entgegen - weiter als es oft notwendig gewesen wäre, so deutschlandpolitische Experten. Mit der vorliegenden Studie versucht die Autorin eine neue Deutung der Deutschlandpolitik in der Zeit von 1969 bis 1990.