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14 kirjaa tekijältä Martin Thiele

Motor der Integration

Motor der Integration

Martin Thiele

Mohr Siebeck
2019
nidottu
In der Debatte über eine institutionelle Reform der EU wird die Aufwertung der Kommission zu einer echten Regierung Europas vorgeschlagen. Schon jetzt wirkt sie als politischer Unternehmer. Martin Thiele unternimmt eine europarechtsgeschichtliche Vergewisserung im Hinblick auf dieses entscheidende EU-Organ: Aus historischen Quellen rekonstruiert er die Entstehung der Hohen Behörde in der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl und deren Fortentwicklung zur Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft in den ersten zwei Jahrzehnten der europäischen Integration. Er untersucht die intellektuellen Wurzeln der technokratischen Regierungsform, die Vertragsverhandlungen und die integrationspolitisch motivierte Kompetenzauslegung in der Praxis. Zugleich entsteht ein Bild von der Konstituierung der Europarechtslehre. Der Einfluss einzelner Juristen auf die bis heute geltende supranationale Strukturentscheidung der Integration sowie ihre immer noch aktuellen Standpunkte werden aufgezeigt.
Die Macht des Blicks - Exemplifiziert an Jean-Paul Sartres Geschlossene Gesellschaft
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 1,3, Universit t Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Von alters her wurde der Sinn des Sehens in der westlich-christlichen Welt als h chster der menschlichen Sinne angesehen. Einige der bedeutendsten Theoretiker des 18. und 19. Jahrhunderts, darunter Kant, Hegel, Schopenhauer, Goethe und Jacob Grimm, verfassten Schriften, die das Auge als 'edelsten Sinn' beschrieben. Alle dem Menschen zur Verf gung stehenden Sinne arbeiten im Einklang miteinander und bilden f r seinen Tr ger die Grenze zwischen der Innen- und Au enwelt. Das Auge jedoch, glaubt man Christoph Wulf, steht dieser sinnlichen Gesamtheit stets zu oberst und dominiert die k rperliche Empfindung und somit wohl implizit die menschliche Existenz. Die Gr nde hierf r sind vielf ltig, doch ganz zuforderst sollten zwei Aspekte genannt werde: Zum einen vermag es das Auge, so pr zise wie nicht einmal der zweite Fernsinn das Ohr, eine 'Fernn he' herzustellen und Blickobjekte zu vereinnahmen ohne ihnen leibhaftig nahe zu sein - ein Ph nomen was gerade im Medienzeitalter eine v llig neue Tragweite bekommt. Zum zweiten kann das Auge eine Gestalt raumzeitlich fassen. Dies erkl rt sich in Goethes Konzept des anschauenden Denkens, welches dem im Auge bedingten Kontrollanspruch entgegensteht und von einem Spiel und Gegenspiel von Kr ften und Beziehungen ausgeht. Das hei t erstmals werden Blickobjekte nicht als T uschung, sondern als 'wahre' Wahrnehmung aufgefasst, der es m glich ist, im Anblick - der als Denkvorgang ber das Visuelle verstanden wird - ein Objekt zu begreifen. Hierbei steht das Auge in einer gleichberechtigten Wechselbeziehung zum betrachteten Objekt. Auge und das Licht der Welt kommen durch ihre gemeinsame Interaktion erst zur Existenz. ...