Kirjahaku
Etsi kirjoja tekijän nimen, kirjan nimen tai ISBN:n perusteella.
28 kirjaa tekijältä Mathias Jung
Einkommensteuerliche Abgrenzung Des Gewerblichen Grundstuckhandels
Mathias Jung
Duncker Humblot
1998
nidottu
Baruch de Spinoza (1632-1677), von der christlichen und jüdischen Orthodoxie gleichermaßen als Ketzer verfolgt, ist der erste Konfessionslose der neueren Geschichte. Seine philosophische Revolution enthält das "Projekt Moderne": Säkularisierung. Historische Bibelkritik. Erlösung des Menschen durch Vernunft. Demokratie. Vor allem aber formuliert der niederländische Humanist einen Gott im Zeichen von Toleranz und einer ökologisch modernen Heiligung der Natur: Deus sive natura - Gott ist Natur. Natur ist Gott.
"In dem Augenblick aber, wo sie den Stich der Spindel empfand, fiel sie auf das Bett nieder und lag in einem tiefen Schlaf", heißt es über Dornröschen im Märchen der Brüder Grimm. Was bedeutet der hundertjährige Schlaf im Leben eines Mädchens? Die Spindel? Die Dornenhecke? Eine spannende tiefenpsychologische Interpretation zum Abenteuer der Frauwerdung.
"Träume sind Schäume" - ein abschätziges Urteil über die faszinierende Bilderwelt unseres Schlafs, das uns oft schon in der Kindheit mahnend mit auf den Lebensweg gegeben wurde. Schiller hielt dagegen den Traum für eine "Gabe der Götter", Sigmund Freud erkannte: "Die Traumdeutung ist die Via Regia (der Königsweg) zur Kenntnis des Unbewussten im Seelenleben". Tatsächlich offenbart der Traum - oft, jedoch nicht immer - in verschlüsselter Form Wahrheit und unbewusstes Wissen des Träumers. Wie die Sprache der Träume zu verstehen und zu nutzen ist, enthüllt der Autor an Hand der klassischen Traumtheorie und an verblüffenden Fällen aus der psychotherapeutischen Praxis. Nach C. G. Jung bescheren Träume "Erinnerungen, Einsichten, Erlebnisse, sie wecken Schlafendes in der Persönlichkeit und decken Unbewusstes in den Beziehungen auf, so dass selten einer, der es sich nicht verdrießen lässt, seine Träume ? zu verarbeiten, ohne Bereicherung und Erweiterung geblieben ist".
Warum habe ich gerade diesen Partner gewählt? War es seine Schönheit? Ein auffallender Charakterzug? Oder habe ich mich von eher nüchternen Erwägungen leiten lassen ? etwa von "Torschlusspanik" oder einem ganz pragmatischen Kinderwunsch? War unser Suchmotto "Gleich und gleich gesellt sich gern" oder "Gegensätze ziehen sich an"? Das Geheimnis der Partnerwahl entschlüsselt sich, wenn überhaupt, meist erst nach Jahren und nur durch psychologische Spurensuche. Das Rätsel der "Kollusion", des unbewussten Zusammenspiels oft schamhaft verborgener Motive und Strebungen führt uns in seelische Abgründe, zu kindlichen Defiziten, Kompensationsmechanismen und Heilungsversuchen unserer Tiefenpersönlichkeit. Mathias Jung schlägt mit Hilfe plastischer Fallbeispiele eine Schneise durch das Gefühlsdickicht der partnerschaftlichen Irrungen und Wirrungen.