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9 kirjaa tekijältä Michael Wildt

An Uncompromising Generation

An Uncompromising Generation

Michael Wildt

University of Wisconsin Press
2010
nidottu
In ""An Uncompromising Generation"", Michael Wildt follows the journey of a strikingly homogenous group of young academics - who came from the educated, bourgeois stratum of society - as they started to identify with the Nazi concept of Volksgemeinschaft, which labeled Jews as enemies of the people and justified their murder. Wildt's study traces the intellectual evolution of key members of the Reich Security Main Office (RSHA) from their days as students until the end of World War II. Established in 1939, this office fused together the Gestapo, the Criminal Police, and the Sicherheitsdienst (Security Service) of the SS. Far from being small cogs in a big bureaucratic machine, Wildt finds that the people who made up the RSHA constructed the concepts and operated the apparatus that carried out the Holocaust. At the center of both theory and practice of persecution and genocide in Nazi-occupied Europe, these young men of the RSHA - none of whom envisioned the systematic annihilation of the European Jews - became radicalized. How this occurred is the central question of Wildt's book. Wildt also discusses the postwar careers of the members of the RSHA. Strikingly, he shows how the leaders of the RSHA evaded the consequences of their actions under the Nazi regime and went on to have important careers in the rebuilt West Germany.
Hitler's Volksgemeinschaft and the Dynamics of Racial Exclusion
In the spring of 1933, German society was deeply divided – in the Reichstag elections on 5 March, only a small percentage voted for Hitler. Yet, once he seized power, his creation of a socially inclusive Volksgemeinschaft, promising equality, economic prosperity and the restoration of honor and pride after the humiliating ending of World War I persuaded many Germans to support him and to shut their eyes to dictatorial coercion, concentration camps, secret state police, and the exclusion of large sections of the population. The author argues however, that the everyday practice of exclusion changed German society itself: bureaucratic discrimination and violent anti-Jewish actions destroyed the civil and constitutional order and transformed the German nation into an aggressive and racist society. Based on rich source material, this book offers one of the most comprehensive accounts of this transformation as it traces continuities and discontinuities and the replacement of a legal order with a violent one, the extent of which may not have been intended by those involved.
Hitler's Volksgemeinschaft and the Dynamics of Racial Exclusion
In the spring of 1933, German society was deeply divided – in the Reichstag elections on 5 March, only a small percentage voted for Hitler. Yet, once he seized power, his creation of a socially inclusive Volksgemeinschaft, promising equality, economic prosperity and the restoration of honor and pride after the humiliating ending of World War I persuaded many Germans to support him and to shut their eyes to dictatorial coercion, concentration camps, secret state police, and the exclusion of large sections of the population. The author argues however, that the everyday practice of exclusion changed German society itself: bureaucratic discrimination and violent anti-Jewish actions destroyed the civil and constitutional order and transformed the German nation into an aggressive and racist society. Based on rich source material, this book offers one of the most comprehensive accounts of this transformation as it traces continuities and discontinuities and the replacement of a legal order with a violent one, the extent of which may not have been intended by those involved.
Geschichte Des Nationalsozialismus

Geschichte Des Nationalsozialismus

Michael Wildt

UTB fur Wissenschaft Uni-Taschenbucher GmbH
2008
nidottu
Michael Wildt bietet eine moderne, problemorientierte und auf die neueste Forschung gegründete Geschichte des Nationalsozialismus. Seine kompakte Einführung reicht von der Entstehung der nationalsozialistischen Bewegung aus dem Ersten Weltkrieg und ihrem Aufstieg in der Weimarer Republik über den Machtantritt und ihre Umwandlung der deutschen Gesellschaft bis hin zum Massenmord und Zerfall im Krieg. Grundkurs Neue Geschichte o knappe, problemorientierte Einführungen in historische Fragestellungen, Epochen und Theorien o ausführliche Hinweise auf weiterführende Literatur o ergänzende Materialien für Studierende und Lehrende im Internet
Generation des Unbedingten

Generation des Unbedingten

Michael Wildt

Hamburger Edition
2015
nidottu
Am 27. September 1939 entstand unter der Führung von Reinhard Heydrich aus Geheimer Staatspolizei, Kriminalpolizei und Sicherheitsdienst der SS das Reichssicherheitshauptamt. Es verstand sich als der exekutive und konzeptionelle Kern einer weltanschaulich orientierten Polizei, die ihre Aufgabe in der ?Reinhaltung des deutschen Volkskörpers? sah. Sie sollte in dem von Hitler beschworenen ?Schicksalskampf? die Gegner des auf Rasse und Volk begründeten NS-Regimes - in erster Linie die Juden als Verkörperung der ?Gegen-Rasse?, des ?Anti-Volkes? - vernichten. Es war die Kriegsjugend, der die ?Bewährung an der Front? des Ersten Weltkriegs fehlte, aus der Heydrich die Führungskräfte seiner ?kämpfenden Verwaltung? rekrutierte - politisch engagierte junge Männer, die ihre sichere Existenz als Ärzte, Juristen oder Studienräte aufgaben, um in einer von jeder Rechtsgrundlage entbundenen Institution mitzuwirken, die nur ?der geschichtlichen Aufgabe? (Heydrich) verpflichtet war. In der Forderung nach Abrechnung mit dem ?morschen? Alten und dem Entwurf einer neuen Welt hatten sie zu einer ?Generation des Unbedingten? zusammengefunden. Als Leiter der SS-Einsatzgruppen in Polen, in der Sowjetunion und den übrigen besetzten Gebieten in Europa erwarben sie im Besatzungsterror gegen die Zivilbevölkerung die von Hitler geforderte ?unerhörte Härte? - vor allem aber lernten sie, in ?großen Räumen? zu denken, zivilisatorische Hemmschwellen zu überwinden und den Massenmord als ?Problemlösung? zu konzipieren und zu exekutieren. Michael Wildt hat anhand umfangreicher neuer Quellen akribisch die Konturen dieser ?Institution neuen Typs? herausgearbeitet, die sich flexibel veränderten Situationen anzupassen verstand. Seine Ergebnisse korrigieren die bisherige Auffassung vom Reichssicherheitshauptamt als reines ?Verwaltungsbüro?, als ?Sammelbezeichnung? oder ?organisatorische Klammer? verschiedener Polizei- und Sicherheitsdienste und weisen seine aktive Rolle in der Vernichtungspolitik des Dritten Reiches nach. Sein verstörendes Bild der leitenden Akteure läßt sich in das bisherige Profil der NS-Täter nicht einordnen: Es waren keine ?gescheiterten Existenzen?, keine ?Mitläufer?, keine ?ordinary men?, sondern in der Mehrheit akademisch gebildete junge Männer, die ihre politische Weltanschauung schreckliche Wirklichkeit werden ließen. "Michael Wildt hat zweifellos die maßgebliche Studie zum RSHA geschrieben, die auf Jahre hinaus eine große Hilfe für die historische Forschung über das nationalsozialistische Deutschland und den Holocaust sein wird. " (Saul Friedländer, Los Angeles ) "Die Personal-, Funktions- und Operationsanalyse portraitiert das Reichssicherheitshauptamt als eine klassische Polizeiaufgaben kreativ sprengende ?Institution neuen Typs?. Keine pure Verwaltungsrationalität prägte diese Behörde und die sie leitende ?Generation des Unbedingten?, sondern ein produktiver Impuls der Bewegung. " (Otto Kallscheuer, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ) "Wildts Arbeit ist ein weiterer Schritt in einem allmählichen Prozess, in dem sich die Vorstellung von den NS-Tätern verändert: Nicht mehr der vom Mordgeschehen distanzierte, roboterhaft handelnde Schreibtischtäter steht im Vordergrund, sondern der Blick richtet sich, angeregt durch so unterschiedliche Autoren wie Browning und Goldhagen, auf ideologische Disposition und situative Momente. Auf diese Weise entsteht ein neues Täterbild: Der von weltanschaulichen Überzeugungen geleitete, bewusst handelnde und große Initiative entwickelnde Funktionär der mittleren Ebene. " (Peter Longerich, Frankfurter Rundschau ) "Den Fall Martin Sandberger verwendet Michael Wildt zum Beweis, dass in Himmlers Reichssicherheitshauptamt, dem RSHA, eine Generation des Unbedingten am Werk war. Martin Sandberger war, ist und bleibt unbegreiflich für Zeitgenossen, die zivilisierten Menschen keine Menschheitsverbrechen zutrauen wollen. " (Josef Nolte, Die literarische Welt ) Die jüdische Philosophin und Holocaust-Forscherin Hannah Arendt wurde in ihrem deutschen Verlag von dem früheren SS-Obersturmbannführer Hans Rössner betreut: "Hans Rössner gehörte nach Wildts Forschungsergebnissen zu jenen jungen antisemitischen Intellektuellen, die sich am radikalen Aktivismus der Nazis begeisterten." (Klaus Wiegrefe, Der Spiegel) "Michael Wildt findet in seinem Buch ?Die Generation des Unbedingten? gerade das Buhlen des früheren SS-Sicherheitsdienstlers um die Gunst der Jüdin Arendt verstörend. Als einer jener Männer, denen auch zwanzig Jahre nach ihren Taten jeder Sinn fehlte für das, was sie anderen angetan hatten, sei Rössner ein aufschlussreiches Beispiel für die ?Taubheit deutschen Geistes?. " (Joachim Güntner, NZZ) "Der Historiker Michael Wildt sieht in dem Fall Hans Rößner ein Beispiel ?für die Kälte, mit der Täter in Nachkriegsdeutschland den Opfern gegenübertraten - selbst wenn sie diese bewunderten.? " (Passauer Neue Presse)