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7 kirjaa tekijältä Nils Jansen

The Structure of Tort Law

The Structure of Tort Law

Nils Jansen

Oxford University Press
2021
sidottu
This English translation makes available to anglophone readers a modern classic of German tort theory. It argues that modern German tort law is faced with doctrinal tensions based on problematic theoretical assumptions which stem from historical conceptions of tortious liability, inappropriate to modern times. From a theoretical perspective, it argues against the prevalent doctrinal view in Germany that conceives of tortious liability as split between two tracks - a fault-based track and a strict liability track - each with different normative foundations. Instead, Jansen asserts that there is no rigid distinction between the normative foundations of each form of liability. Rather, both fault liability and strict liability in German law, and indeed other European systems, are best considered as resting upon the unifying theoretical structure of outcome responsibility. The book thus places responsibility rather than wrongdoing at the centre of the normative foundations of tort law. Historically, the book traces in detail how conceptions of tort liability have changed from Roman law to contemporary legal doctrine. It shows how particular historical understandings of the normative basis of tort law have led to continuing normative tensions in contemporary doctrine. Finally, the book examines how a reconstruction of modern German - and, indeed, European - law as based upon outcome responsibility should affect its doctrinal structure. This book makes contributions to the study of the theory, history, and doctrinal structure of tort law. While drawing on and explaining German tort law, its comparative, theoretical, and historical analysis will be of interest to scholars in all legal systems.
The Making of Legal Authority

The Making of Legal Authority

Nils Jansen

Oxford University Press
2010
sidottu
Accounts of the nature of legal authority typically focus on the authority of officially sanctioned rules issued by legally recognised bodies - legislatures, courts and regulators - that fit comfortably within traditional state-centred concepts of law. Such accounts neglect the more complex processes involved in acquiring legal authority. Throughout the history of modern legal systems texts have come to acquire authority for legal officials without being issued by a legislature or a court. From Justinian's Institutes and Blackstone's Commentaries to modern examples such as the American Law Institute's Restatements and the UNIDROIT Principles of International Commercial Contracts academic codifications have come to be seen as legally authoritative, and their norms applied as such in courts and other contexts. How have such texts acquired legal authority? Does their authority undermine the orthodox accounts of the nature of legal systems? Drawing on examples from Roman law to the present day, this book offers the first comparative analysis of non-legislative codifications. It offers a provocative contribution to the debates surrounding the harmonisation of European private law, and the growth of international law.
Binnenmarkt, Privatrecht und europäische Identität
Ausgangspunkt der Untersuchung sind die gegenwärtigen Bestrebungen der Vereinheitlichung und gegebenenfalls Kodifizierung des europäischen Vermögensrechts. Diese Bestrebungen lassen sich nicht allein mit marktbezogenen instrumentellen Erwägungen erklären; sie sind vor allem auch Ausdruck eines zunehmend verbreiteten Bedürfnisses nach einer europäischen Identität, die auch im Recht ihren Ausdruck finden soll. Angesichts der verbreiteten Überzeugung, das europäische Recht lasse sich ohne weiteres in der Form deskriptiver 'Restatements' zusammenführen, untersucht Nils Jansen, inwieweit derartige Integrationsbestrebungen heute überhaupt auf ein einheitliches europäisches Grundverständnis des Privatrechts aufbauen können. Die Antwort fällt allerdings nur für das Vertragsrecht positiv aus. Denn erhebliche Teile des Haftungsrechts, des Bereicherungsrechts und des Sachenrechts sind erst nach der nationalen Zersplitterung der europäischen Rechtstradition vor 200 Jahren und damit weitgehend unverbunden entstanden. Angesichts dessen stellt sich die Frage nach der Methode einer integrativ rechtsvereinheitlichenden Privatrechtsdogmatik; dazu werden zentrale Grundlinien herausgearbeitet.
Theologie, Philosophie und Jurisprudenz in der spätscholastischen Lehre von der Restitution
Nils Jansen zeichnet ein umfassendes Bild der Restitutionslehre der spanischen Spätscholastik des 16. Jahrhunderts. Dabei handelte es sich ursprünglich um eine zentrale Doktrin der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Moraltheologie, die große Teile des Rechts der gesetzlichen Schuldverhältnisse (Bereicherungs-, Haftungs- und Schadensrecht) in ein geschlossenes System integrierte. In ihrer entwickelten Gestalt entfaltete diese Doktrin theologische, philosophische und juristische Elemente im Rahmen einer umfassenden Naturrechtstheorie, die tagtäglich in der katholischen Beichtpraxis angewendet wurde. Dabei macht eine Analyse deutlich, dass die Restitutionslehre zwar niemals von ihren religiösen Grundlagen getrennt wurde; ihre konkrete Gestalt gewann sie aber erst als eine zunehmend juristisch formulierte, dogmatisch verfestigte Gerechtigkeitstheorie. Auch insoweit war die Restitutionslehre paradigmatisch für die Theoriebildung in der spätscholastischen Moraltheologie.Zentrale Wertungen, die im Rahmen dieser Lehre formuliert wurden, prägen das europäische Recht bis heute; und zentrale Elemente dieser Doktrin erweisen sich nach wie vor als theoretisch tragfähig. Umso spannender ist deshalb die Frage des dritten Teils, warum die Restitutionslehre als solche niemals Eingang in den säkularen Naturrechtsdiskurs und in das gelehrte Recht fand. Der Autor wirft damit an systematisch zentraler Stelle ein Schlaglicht auf den frühneuzeitlichen Naturrechtsdiskurs und auf die schwierige Frage des Umgangs der europäischen Juristen des 17. Jahrhunderts mit dem spätscholastischen Gedankengut des 16. Jahrhunderts.
Recht und gesellschaftliche Differenzierung
Wie und warum hat sich das Recht als eigenständiges gesellschaftliches System ausgebildet? Wann haben sich Religion, Recht und Politik getrennt? In welchen Prozessen der gesellschaftlichen Differenzierung ist das heutige komplexe Verhältnis von Recht, Wissenschaft und Politik entstanden?Nils Jansen beleuchtet Wegmarken der verwickelten Differenzierungsgeschichte des Rechts vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Im Zentrum steht die Rechtswissenschaft, denn das Recht gewann seine Autonomie im Felde höherer Bildung, und Professoren sind bis heute Hauptakteure in den Verflechtungs- und Differenzierungsprozessen von Wissenschaft, Religion, Politik und Recht. In der historischen Rekonstruktion erweisen sich bekannte Differenzierungserzählungen für das Recht als revisionsbedürftig - sind Differenzierungen erst einmal in der Welt, lassen sie sich später kaum mehr zurücknehmen. In diesem Sinne stehen heute Rechtspraxis und Rechtswissenschaft unter Differenzierungsdruck. Nils Jansen sieht darin eine Chance, praxisentlastet und innovativ über Normen, Denkformen und Sprache des Rechts nachzudenken.