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73 kirjaa tekijältä Oskar Meding
Oskar Meding (1828-1903) war ein deutscher Diplomat und Schriftsteller. Meding verfasste unter dem Pseudonym Gregor Samarow zahlreiche Romane, in denen er h ufig Themen der j ngeren Geschichte behandelte: Politische Zeitromane und historische Romane aus der Zeit des deutsch-franz sischen Krieges 1870-1871. Aus dem Buch: "Der Kaiser sch ttelte langsam und traurig den Kopf. "Die gro en Aufgaben meiner Stellung " sprach er mit matter Stimme - "das ist es ja eben, was mich so niederdr ckt und l hmt - da die Maschine den Dienst versagt, um das ausf hren zu k nnen was nothwendig geschehen mu ; ja, da sogar oft die Klarheit des Erkennens dessen was nothwendig ist mir schwindet. W re ich einer jener legitimen K nige, die ruhig auf ihrem Thron sitzen, die denselben sicher und unangefochten ihrem Nachfolger berlassen k nnen - oh, dann w rde ich ruhig alle diese Leiden und Schmerzen ertragen. Ich f rchte wahrlich den Tod nicht - fast m chte ich ihn zuweilen w nschen, denn die Gen sse und Freuden des Lebens sind f r mich - beendet; aber, mein Gott," rief er h nderingend, "ich darf ja nicht nur an mich und mein Leben denken, ich mu sorgen f r die Zeit die nach mir kommt...."
Oskar Meding (1828-1903) war ein deutscher Diplomat und Schriftsteller. Meding verfasste unter dem Pseudonym Gregor Samarow zahlreiche Romane, in denen er h ufig Themen der j ngeren Geschichte behandelte: Politische Zeitromane und historische Romane aus der Zeit des deutsch-franz sischen Krieges 1870-1871. Aus dem Buch: "Der Kaiser sch ttelte langsam und traurig den Kopf. "Die gro en Aufgaben meiner Stellung " sprach er mit matter Stimme - "das ist es ja eben, was mich so niederdr ckt und l hmt - da die Maschine den Dienst versagt, um das ausf hren zu k nnen was nothwendig geschehen mu ; ja, da sogar oft die Klarheit des Erkennens dessen was nothwendig ist mir schwindet. W re ich einer jener legitimen K nige, die ruhig auf ihrem Thron sitzen, die denselben sicher und unangefochten ihrem Nachfolger berlassen k nnen - oh, dann w rde ich ruhig alle diese Leiden und Schmerzen ertragen. Ich f rchte wahrlich den Tod nicht - fast m chte ich ihn zuweilen w nschen, denn die Gen sse und Freuden des Lebens sind f r mich - beendet; aber, mein Gott," rief er h nderingend, "ich darf ja nicht nur an mich und mein Leben denken, ich mu sorgen f r die Zeit die nach mir kommt...."
Aus dem Buch: "Ohne Herrn von Sarkow Zeit zu einer Einwendung zu lassen, hatte er bereits mit einer Schere den unteren Teil der Haare am Hinterkopf verk rzt, dann den Scheitel h her hinaufger ckt und noch einige Schnitte an den Schl fen getan; er hielt dem jungen Manne einen Spiegel vor, und in der Tat mu te derselbe mit einem leichten Anflug von selbstgef lliger Eitelkeit den von dem Haark nstler vorgenommenen Aenderungen seinen Beifall ausdr cken." Oskar Meding (1828-1903) war ein deutscher Diplomat und Schriftsteller.
Aus dem Buch: "Ohne Herrn von Sarkow Zeit zu einer Einwendung zu lassen, hatte er bereits mit einer Schere den unteren Teil der Haare am Hinterkopf verk rzt, dann den Scheitel h her hinaufger ckt und noch einige Schnitte an den Schl fen getan; er hielt dem jungen Manne einen Spiegel vor, und in der Tat mu te derselbe mit einem leichten Anflug von selbstgef lliger Eitelkeit den von dem Haark nstler vorgenommenen Aenderungen seinen Beifall ausdr cken." Oskar Meding (1828-1903) war ein deutscher Diplomat und Schriftsteller.
Aus dem Buch: "Im Vorzimmer des Kaisers fand er den diensttuenden Adjutanten, General Fav , einen kleinen, beweglichen Mann mit leicht ergrauendem kurzen Haar und lebhaften Augen - und den Marquis de Moustier, welcher nach dem R cktritt von Drouyn de Lhuys infolge der deutschen Katastrophe das Ministerium der ausw rtigen Angelegenheiten bernommen hatte." Oskar Meding (1828-1903) war ein deutscher Diplomat und Schriftsteller.
Aus dem Buch: "Im Vorzimmer des Kaisers fand er den diensttuenden Adjutanten, General Fav , einen kleinen, beweglichen Mann mit leicht ergrauendem kurzen Haar und lebhaften Augen - und den Marquis de Moustier, welcher nach dem R cktritt von Drouyn de Lhuys infolge der deutschen Katastrophe das Ministerium der ausw rtigen Angelegenheiten bernommen hatte." Oskar Meding (1828-1903) war ein deutscher Diplomat und Schriftsteller.
Aus dem Buch: "Dieses junge M dchen, welchem sein Herz sich einst unter dem Eindruck der Kindererinnerung und der gro en, mit ersch tternder Gewalt in sein Leben hereinbrechenden Katastrophe mit so stiller inniger Liebe zugewendet hatte, sah er vor sich wie ein verk rpertes Bild der Tr ume der Vergangenheit. Aber dies Bild, so s und lieb es seinem Herzen war, war umhaucht vom Schimmer der Krankheit, und wie mit einem Nebelschleier bedeckt erschien es neben dem gl henden Farbenreiz der tausendgestaltigen Bilder des gro en Weltlebens, welche die letztvergangene Zeit vor ihm aufgerollt hatte." Oskar Meding (1828-1903) war ein deutscher Diplomat und Schriftsteller.
Aus dem Buch: "Dieses junge M dchen, welchem sein Herz sich einst unter dem Eindruck der Kindererinnerung und der gro en, mit ersch tternder Gewalt in sein Leben hereinbrechenden Katastrophe mit so stiller inniger Liebe zugewendet hatte, sah er vor sich wie ein verk rpertes Bild der Tr ume der Vergangenheit. Aber dies Bild, so s und lieb es seinem Herzen war, war umhaucht vom Schimmer der Krankheit, und wie mit einem Nebelschleier bedeckt erschien es neben dem gl henden Farbenreiz der tausendgestaltigen Bilder des gro en Weltlebens, welche die letztvergangene Zeit vor ihm aufgerollt hatte." Oskar Meding (1828-1903) war ein deutscher Diplomat und Schriftsteller.
Unver nderter Nachdruck der Originalausgabe von 1887.
Unver nderter Nachdruck der Originalausgabe von 1887.