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36 kirjaa tekijältä Otto Keller

Deurrenmatts Gangster

Deurrenmatts Gangster

Otto Keller

Peter Lang AG
2014
nidottu
Noch heute gilt Durrenmatts Justiz als Werk in der Nachfolge seiner Krimis der 1950er Jahre, obwohl der Autor sich explizit gegen diese Einreihung gewehrt hat. Anhand einer Analyse der Figur des Gangsters lasst sich aufzeigen, dass im Justizroman eine von Grund auf veranderte Thematik vorliegt, dass Justiz kein Kriminalroman ist, sondern ein philosophisches Werk, in dem es um die Problematik der Erzeugung von Glauben und Macht geht.Justiz reiht sich dadurch in das noch wenig gewurdigte, gewaltige Werk der Stoffe-Zeit ein, in der der Autor sich von einem ideenzentrierten Denken abwendet und ein systemkritisch analytisches Denken praktiziert. Was Friedrich Durrenmatt "philosophisch" nennt, sind paradoxe Gleichnisse, welche die Ordnungsmuster des burgerlichen Kriminalromans kritisch hinterfragen.
Lateinische Volksetymologie und Verwandtes

Lateinische Volksetymologie und Verwandtes

Otto Keller

Vieweg+teubner Verlag
1891
nidottu
Es steht wohl aufser Frage, dafs eine ubersichtliche Zusammen stellung der unter den Begrifl' der Volksetymologie zu fassenden Erscheinungen in der lateinischen Sprache ein wirkliches Bedurfnis der Wissenschaft ist, namentlich auch in folge des grofsen Auf schwungs, welchen das Studium des vulgaren Lateins seit einiger Zeit genommen hat, sofern ja eben das Vulgarlatein die meisten Beispiele volksetymologischer Schopfungen darbietet. Als ich nun vor kurzem daran gehen wollte, meine in vielerlei Zeitschriften, besonders in Fleckeisens Jahrbuchern fur I)hilologie lind im Rheinischen Museum, zerstreut gedruckten Etymologien einigermafsen umgearbeitet und durch ungedruckte vermehrt aufs neue herauszugeben, machte ich die Wahrnehmung, dafs eine sehr grofse Anzahl derselben, namentlich viele Lehnworter, durchaus vom Gesichtspunkt der Volksetymologie aus betrachtet werden mussen, weil man sonst fur die oft hochst unregelmafsigen Laut veranderungen keine Erklarung zu finden vermag: ein Umstand, welcher nur von wenigen Mitforschern bisher einigermafsen in die Wagschale gelegt worden ist. Ich fafste daher den Plan, sozusagen als Einleitung zu jenen Einzeletymologien eine systematische Abhandlung uber die lateinische Volksetymologie zu ent werfen. Dieses ursprunglich gar nicht beabsichtigte Thema ist nun unvermerkt infolge des massenhaft anschwellenden Materials zum Hauptthema geworden, so dafs von den Einzeletymologien nur die wichtigere eine Halfte, die Lehnworter, in das Buch auf genommen werden konnten. Es sind diefs grofstenteils solche Worter, welche wie Hercules, Proserpina, Cocles, Camitlus im Zu sammenhang der systematischen Betrachtung vorkamen, aber nur kurz beruhrt werden konnten, weil sonst eine zu grofse Menge VOll Exkursen entstanden ware, die den Uberblick vollig gestort hatte."