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2 kirjaa tekijältä Peter Goller

Naturrecht, Rechtsphilosophie Oder Rechtstheorie?
Die grosse Tradition der osterreichischen Rechtsphilosophie und Rechtstheorie, also das Martini-Zeillersche Naturrecht im Umfeld der ABGB-Kodifikation (1811) oder die Reine Rechtslehre von Hans Kelsen (Wiener Rechtstheoretische Schule) sind weithin bekannt. Gleiches gilt fur die osterreichische rechtssoziologische Tradition (u.a. Eugen Ehrlich). Vor diesem Hintergrund werden in einem historischen Uberblick die diversen, oft vergessenen Verzweigungen osterreichischer universitarer Rechtsphilosophie geschlossen dargestellt, so die Vormarzhegelianer, die herbartianische Rechtsphilosophie August Geyers, die -allgemeine Rechtslehre- Adolf Merkels, die rechtsphanomenologischen Bemuhungen von Felix Kaufmann und Fritz Schreier, das Rechtsdenken von Eric Voegelin oder die -gegenstandstheoretische Rechtsphilosophie- von Johann Mokre."
Hermann Heller

Hermann Heller

Peter Goller

Peter Lang AG
2002
nidottu
Der "Altoesterreicher" Hermann Heller (1891-1933) gilt neben Hans Kelsen oder Carl Schmitt als klassischer Staatsrechtler des 20. Jahrhunderts. Hellers Kampf gegen den Nazismus, sein Einsatz fur den sozialen Rechtsstaat, sein Wirken im Arbeiterbildungswesen, sein akademisches Wirken an den Universitaten Berlin und Frankfurt und seine Stellung in den juristischen Methodenkonflikten der Weimarer Republik sind bekannt. Hier wird Hellers Auseinandersetzung mit der idealistisch burgerlichen Geschichtsphilosophie Hegels, mit dem burgerlichen Historismus von Ranke, Droysen, Treitschke, Meinecke bis zu Troeltsch und K. Mannheim, sowie Hellers Stellung zum Historischen Materialismus von Marx und Engels, ferner zu den Histomat-Deutungen von Kautsky, Korsch, Lukacs und den "Austromarxisten" beschrieben. Die Stellung der Juristen zum Historismus seit den 1880er Jahren wird vergleichend am Beispiel von Gierke, Bergbohm, Preuss, Radbruch, E. Kaufmann, Schmitt, Holstein, Smend u.v.a.m. dargestellt. Im Anhang findet sich ein Beitrag zur Analyse der NS-Jurisprudenz seitens der Frankfurter Schule.