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6 kirjaa tekijältä Peter Schulz-Hageleit

Am Jungbrunnen des Lebens

Am Jungbrunnen des Lebens

Peter Schulz-Hageleit

Peter Lang AG
2002
nidottu
«Werte» humanistischen Denkens und humaner Lebensgestaltung gelten nicht verabsolutiert für sich allein, sondern stehen in permanenter Spannung und Konkurrenz zueinander. Das politisch-soziale Gewissen ist beispielsweise eine gute Sache, die Sorge um sich selber aber auch. «Seelenruhe» als Lebenswert macht nur dann Sinn, wenn sie immer wieder durch kritisch-schöpferische Unruhe aufgehoben wird. Das Buch hebt die Eindimensionalität bekannter Leitbegriffe wie «Lebenssinn», «Vernunft» und «Transzendenz» auf und setzt scheinbar festgelegte Mythen (Sisyphos, Kassandra) in neue interpretative Zusammenhänge. Pädagogische Schlussfolgerungen runden die Denkergebnisse ab. Humanistisches Denken wird metaphorisch als Geselligkeit «am Jungbrunnen des Lebens» zusammengefasst.
Vom „Unbehagen in der Kultur“ zur Trauer über Geschichte
Das Buch versteht sich als kritische Fortsetzung und Erweiterung der Kulturtheorie Freuds, die den unterdrückten Aggressionstrieb für das „Unbehagen in der Kultur“ verantwortlich macht. Es verweist darüber hinaus mit zahlreichen kulturgeschichtlichen Belegen auf eine eklatante Lücke in der mentalitäts-, real- und psychohistorischen Forschung, die bisher keinen Sinn für das Thema einer historisch-politischen Trauer entwickelt hat – von sporadischen Ausnahmen abgesehen.Ein wesentlicher Antriebsfaktor für die Ausarbeitung des Themas lag in den Verbrechen der Deutschen zur Zeit des Nationalsozialismus sowie den Wirrnissen ihrer „Aufarbeitung“, in die der Autor (geb. 1939) familiär und professionell eingebunden war.
Die leisen Stimmen der Vernunft

Die leisen Stimmen der Vernunft

Peter Schulz-Hageleit

Springer Fachmedien Wiesbaden
2023
nidottu
Geschichte als Abfolge von Massentötungen aller Art und – im Gegensatz dazu – Geschichte als Konzert von leisen Stimmen, die den Frieden beschwören und Vernunft anmahnen: das sind zwei Leitmotive des Buches, die in verschiedenen Inhaltsvariationen thematisiert werden. Dabei finden die grauenhaften Tatsachen der Geschichte ebenso Berücksichtigung wie die kognitiv-emotionale Schwierigkeit, im historisch-politischen Schlachthaus-Geschehen (Kriege, Völkermorde) nicht die Augen zu verschließen, sondern vielmehr standzuhalten und existenziell für eine bessere Welt einzutreten.Was zur Zeit der ersten Auflage des Buches (2006) weit entfernt von realgeschichtlichen Möglichkeiten zu liegen schien, ein imperialistischer Eroberungskrieg, ist seit Februar 2022 bedrückende Wirklichkeit. Die veränderte weltpolitische Konstellation entwertet die früheren Reflexionen und Recherchen nicht, sondern taucht die Befunde in ein noch grelleres Licht.Das Buch wendet sich nicht nur an Personen, die Geschichte professionell erarbeiten und vermitteln, sondern an alle, die im Verhältnis zur Geschichte, wie es medienwirksam präsentiert und zelebriert wird, Probleme sehen.
Geschichtsbewusstsein und Zukunftssorge

Geschichtsbewusstsein und Zukunftssorge

Peter Schulz-Hageleit

Centaurus Verlag Media KG
2016
nidottu
Aus dem Inhalt:Teil 1 : Geschichte als kollektiver Lernprozess? Eine humanistische Hoffnung: Geschichtsbewußtsein und Zukunftssorge / Teil 2: Erfahrenes und Verdrängtes. Abhandlungen zum Verhältnis von Geschichte und Lebensgeschichte: Der Beitrag der Psychoanalyse zum aufklärenden geschichtlichen Denken / Aufarbeitung der Vergangenheit / Erfahrung und Unterricht / Die Kinder der Täter. Vom Trauma des Jahres 1945 zur Wiedergewinnung einer humanen Lebensorientierung / Verdrängung in der Geschichte - kein Thema für die Geschichtswissenschaft? / Kriegsgeschichte - Geschichtsdidaktik - Frieden / Teil 3: Plädoyer für die Modernisierung eines Traditionsfaches: Geschichtsunterricht als historische Lebenskunde / Professionalität - Authentizität. Ein Wort zur Ausbildung der GeschichtslehrerInnen u.v.m.
Geschichtsbewusstsein und Psychoanalyse

Geschichtsbewusstsein und Psychoanalyse

Peter Schulz-Hageleit

Centaurus Verlag Media KG
2015
nidottu
Dass unser Geschichtsbewusstseins Gründe hat, die im Nicht-Bewussten wurzeln, wird heutzutage niemand mehr prinzipiell bestreiten. Die bisher nur zögerlich erörterte Frage ist aber, ob und wie man dieses Nicht-Bewusste ans Tageslicht befördern kann.Das Buch beschäftigt sich mit der Psychoanalyse des Geschichtsbewusstseins, aber auch mit dem Geschichtsbewusstsein der Psychoanalyse. Es setzt sich mit Ängsten und Traumatisierungen auseinander, die - klinisch nachweisbar - im historisch-politischen Bewusstsein ihre Wirkungen ausüben. Es thematisiert aber auch die unbewussten An- und Auftriebskräfte, die uns vor der Übermacht des historisch-destruktiven „Zuviel“ schützen und Möglichkeiten der Selbstbestimmung eröffnen. Besondere Beachtung findet ein durch den Holocaust bewirkter „Riss“ im Geschichtsbewusstsein, der kaum auszuhalten war und daher eilfertig überdeckt und verdrängt wurde. Das wird in einer Fallstudie über den deutschen Historiker Hermann Heimpel ausführlich dargelegt und gedeutet. Das lebensgeschichtliche Involviertsein des 1939 geborenen Autors wird dabei als Gefahr einer nicht durchschauten „Übertragung“ methodologisch berücksichtigt.Ein Anhang mit 16 kleinen Texten sowie 13 Abbildungen ergänzen die psychohistorisch-geschichtsanalytischen Recherchen und Reflexionen.
Grundzuege Geschichtlichen Und Geschichtsdidaktischen Denkens
Wir sind unentrinnbar von Geschichte umgeben und von Geschichten erfullt, doch wir setzen uns selten bewusst und kritisch damit auseinander. Was ist das fur ein innerer Vorgang, wenn uns auffallig eindrucksvolle Vergangenheitszeugnisse zum Innehalten noetigen (beispielsweise alte Gebaude oder Gegenstande, persoenliche Erinnerungen, Fernsehsendungen) und wir anfangen, daruber nachzudenken? In welchen Formen sollte dieses Nachdenken stattfinden, wenn es "institutionalisiert" wird, also unter anderem in der Schule? Methodologisch ist die Argumentation einem kritisch konstruktiven Denken verpflichtet, das aus der Tradition der Hermeneutik abgeleitet werden kann. Neu als Thema sind Verdrangungen in Geschichte, Geschichtswissenschaft und Geschichtsdidaktik.