Dieses Buch untersucht das von Frederick Burwick und James McKusick vorgeschlagene und 2007 von der Oxford University Press ver ffentlichte Ergebnis, dass Samuel Taylor Coleridge der Autor der anonymen bersetzung von Goethes Faust war, die 1821 von Thomas Boosey ver ffentlicht wurde. Der Ansatz zur Ergebnispr fung ist stilometrisch. Insbesondere wird die Verwendung von Funktionsw rtern als stilometrisches Kriterium ausgew hlt, und 80 Funktionsw rter werden verwendet, um einen 73-dimensionalen Funktionswort-Frequenzprofilvektor f r jeden Text im Korpus von Coleridges literarischen Werken und f r eine Auswahl von Werken einer Reihe zeitgen ssischer englischer Autoren zu definieren. Jeder Profilvektor ist ein Punkt in einem 80-dimensionalen Vektorraum, und Clusteranalyseverfahren werden verwendet, um die Verteilung der Profilvektoren im Raum zu bestimmen. Wenn die getestete Hypothese g ltig ist, sollte das Profil der bersetzung von 1821 im Raum n her an Werken liegen, die bekannterma en von Coleridge stammen, als an Werken der anderen Autoren. Die Ergebnisse der Clusteranalyse zeigen jedoch, dass dies nicht der Fall ist, und die Schlussfolgerung ist, dass das Ergebnis von Burwick und McKusick in Bezug auf das verwendete stilometrische Kriterium und die verwendete Analysemethode verf lscht ist.