Es gibt Tage, an denen ist einem zumute, als st nde man in einer saftig-gr nen Blumenwiese: so voller Tatendrang, Sprungkraft, Lebensfreude ist man, dass die Welt umarmt werden m chte; dann gibt es Zeiten, so klar ist es einem da, als st nde man auf einer Bergkuppe und schaut hinab ber sein Leben, das ausgebreitet vor einem liegt wie das Tal unterhalb, so voller Ruhe, Geschlossenheit und Mut ist man da, dass einen nichts zu ersch ttern vermag; aber es gibt auch Zeiten, in denen st rmt es, als bef nde man sich auf einem Schiff, das von den Wellen hin und her geworfen wird, so hilflos, so voller Angst und Ohnmacht f hlt man sich da, dass es einen aufzul sen droht -, von jenen Zeiten, in denen schw rzeste Nacht herrscht, sei ganz abgesehen, denn Worte k nnen nicht beschreiben, wie uns glich allein, wie f rchterlich verloren man sich dann vorkommt, als w re man der einzige Mensch auf dieser Welt, in diesem Universum, so leer und d ist da alles, so ganz ohne Licht Und doch leben all diese Gef hle im Menschen. Warum ist das so? Warum sind die Menschen ungerecht, gemein, aber auch mitleidig und g tig und wahr?