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5 kirjaa tekijältä Theo Buck

Paul Celan (1920-1970)

Paul Celan (1920-1970)

Theo Buck

Bohlau Verlag
2020
sidottu
Im November 2020 jahrt sich Paul Celans Geburt in Czernowitz zum hundertsten Mal, im April diesen Jahres vor funfzig Jahren hatte er seinem Leben in Paris ein Ende gesetzt. Diese Koinzidenz ist Anlass genug, Leben und Schaffen des Dichters Revue passieren zu lassen. Zwar gibt es bereits mehrere biographische Darstellungen und etliche Bucher uber seine Beziehungen zu Freunden, Freundinnen und Geliebten sowie eine Fulle von Interpretationen seiner Gedichte. Was aber bislang fehlt ist eine die verschiedenen Komponenten miteinander verbindende Werkbiographie, die dem engen Zusammenhang von Leben und poetischem Schaffen moglichst konkret nachspurt, ohne allzu indiskret im Privatleben herumzuwuhlen. Denn viele von Celans Gedichten bleiben unerklarlich ohne die Kenntnis der jeweiligen Lebensumstande, aus denen sie erwachsen sind. Theo Buck (1930-2019) war ein grosser Kenner, Liebhaber und Interpret der Werke von Paul Celan. In seiner nachgelassenen Monographie spurt er dem engen Verhaltnis von Dichtung und Leben eines der bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker der Moderne nach, eines deutschsprachigen Juden aus der Bukowina, der nie in Deutschland leben wollte, obwohl ihm viel daran gelegen war, im Land seiner Muttersprache gehort und verstanden zu werden. Gerade in Zeiten eines erstarkenden Judenhasses will die leise Stimme Celans gehort werden. Durch die sensible Annaherung Theo Bucks an sein Leben und Werk wird dies im Jubilaums- und Erinnerungsjahr und daruber hinaus neu ermoglicht.
Hans Joachim Schädlich

Hans Joachim Schädlich

Theo Buck

Bohlau Verlag
2015
sidottu
Hans Joachim Schadlich, 1935 im Vogtland geboren, arbeitete nach seiner Promotion in Germanistik als Sprachwissenschaftler fur die Akademie der Wissenschaften in Ostberlin. Dort verfasste er seit dem Ende der 1960er Jahre seine ersten literarischen Arbeiten. Doch diese regimekritischen Werke wurden in der DDR nicht veroffentlicht, vielmehr liess ihn das Ministerium fur Staatssicherheit bespitzeln. 1976 wurde Schadlich fur die Regierenden zum Staatsfeind, nachdem er gegen die Ausburgerung Wolf Biermanns protestiert hatte. 1977 reiste er mit seiner Familie aus der DDR in den Westen aus. Sein erster Erzahlband "Versuchte Nahe" war kurz zuvor in der Bundesrepublik erschienen und hatte grosse Beachtung gefunden. In der Folge avancierte Schadlich mit seiner Prosa zu einem der bedeutendsten Autoren in der zeitgenossischen deutschen Literatur. Der Germanist Theo Buck legt hier die erste Biografie und Werkanalyse des international renommierten und mit zahlreichen Literaturpreisen und Ehrungen ausgezeichneten Schriftstellers Hans Joachim Schadlich vor.
Goethe und Frankreich

Goethe und Frankreich

Theo Buck

Bohlau Verlag
2018
sidottu
Johann Wolfgang von Goethe war und blieb Zeit seines Lebens unter dem Einfluss der franzosischen Geistesmacht. Theo Buck zeichnet diesen faszinierenden Dialog des Dichters und Denkers mit den Entwicklungen im Nachbarland in allen Bereichen nach. Trotz der widrigen historischen Umstande im Zusammenhang der Revolution von 1789 gelang es Goethe, aus seiner Beschaftigung mit Frankreich heraus, die Grundzuge eines humanen und toleranten Weltburgertums zu entwickeln. Ohne diesen starken Einfluss ist Goethes Lebensprogramm nicht zu denken. Andererseits ware ohne sein vielfaltiges Einwirken auf das Geistesleben Frankreichs die Herausbildung deutsch-franzosischen Miteinanders nicht vorstellbar. Es geht dabei um nicht weniger als die Durchsetzung eines humanen Denkens, das die verheerenden Folgen chauvinistischer uberheblichkeit und Primitivitat hinter sich laat.
Goethes theatralische Sendung

Goethes theatralische Sendung

Theo Buck

Bohlau Verlag
2015
sidottu
Schon zu seinen Lebzeiten, wie auch noch heute, waren und sind die Meinungen uber Goethe als Dramatiker gegensatzlich, wurde und wird sein theatralisches Talent sogar grundsatzlich in Frage gestellt. Einen anderen Weg geht der renommierte Literaturwissenschaftler Theo Buck. Er wirft einen neuen Blick auf Goethe und die Entwicklung seines dramatischen Schaffens von den Anfangen bis zum zweiten Teil des Faust. Nach den Anfangsversuchen in offener Form vollzieht Goethe mit der Iphigenie eine scheinbare Ruckwendung zur geschlossenen Form, die in Wahrheit die Herausbildung einer kommunikativ ausgerichteten Bewusstseinsdramaturgie darstellt. Dabei ist der Dramentext darauf angelegt, einen mentalen Prozess zwischen Verfasser und Rezipient auszulosen. Dieses zunachst an punktuellen Ausschnitten entwickelte Verfahren kommt dann im Faust II mit seiner multiperspektivischen Totalitat zu voller Wirkung. Goethes theatralische Sendung mundet aus in einem universalen Welttheater, das jeder aufgeschlossene Betrachter unmittelbar auf sich wirken lassen kann.