Herbert kriegt es mit den Weibern einfach nicht gebacken. Aus seiner Ehe mit Gabi ist die Luft raus, und zu allem bel zerrt sie ihn noch zu einer Paartherapeutin. Was versteht die denn schon von Paarung? Als sie ihnen ein Haustier empfiehlt, f llt er aus allen Wolken. Was soll er mit diesem Vierbeiner anfangen? Unverhofft tritt Sch ferh ndin Daisy in ihr Leben und in ihr Bett. Nun f hren sie eine Ehe zu dritt... und ihre pelzigen Flanken bringen nicht nur Herbert aus dem Takt
Wo bei anderen B chern der Humor selten unter die G rtellinie geht, f ngt er hier erst an Warum nicht mit Siebzig ein paar neue Sommertitten f r die Badesaison? Baronin Pippi von Schl nz muss sich etwas einfallen lassen, will sie ihre schwerste Konkurrentin ausstechen. Denn die hat sich Unterst tzung bei Doktor Alfred Stielmann geholt. Wenn er nicht gerade perverse Dokumentationen auf DMAX pr sentiert, scheucht er Ferdi die Filzlaus durch seinen privaten Flohzirkus. Ferdi hatte in letzter Zeit kein gl ckliches H ndchen, seine Menschenhaarallergie machte eine Umschulung n tig. Und was treibt ein abgehalfterter Werbestar wie Arschfried Lundgren, wenn keine Kamera draufh lt? Diese Frage k nnte das n chste Gruppentreffen der anonymen Exhibitionisten kl ren.Was euch erwartetEine Titelgeschichte ohne IntimrasurDreams are my realityGhetto SuperstarDas Sieben-Tage-Ficken von Monte CarloTausendundein FroschLausbubWie die TiereHarte ZeitenMittelscheitelNeulich bei den anonymen ExhibitionistenEin Sack BuntesSchokominzNordic StalkingKarlheinz rasiert sich die BeineFlitterwochen reloadedLutschparadeDer braune Salon
Mit Kalauern sollte man nicht knausrig sein Feiern sie exzessive Feste mit dem Grafen von und zu Trunksucht. Oder kennen sie schon Gevatter Drecksack? Der macht seinem Namen alle Ehre und v gelt, was bei drei nicht auf dem Baum ist. Am liebsten aber Schafe. Folgen sie Huschi dem Haschischhampel in andere Bewu tseinsebenen. Lesen sie die skurrilen Interviews der Zeitschrift Samt & Sonders mit aktuellen Zeitgestalten wie einer Bockwurst, oder gar einer Fu matte.Was euch erwartetDer K nig der TorheitWanderzirkusDie BauchnabeltransplantationRatgeber ErziehungMeine KindheitDer Graf von und zu TrunksuchtDer Graf von und zu Trunksucht l dt einDer Geburtstag des Grafen von und zu TrunksuchtDer Trinkmarathon des GrafenDer BoxkampfBestattungsinstitut St. MartinDer Tag an dem die Welt untergingDer DrecksackDie R ckkehr des DrecksacksDer Drecksack im AltersheimDie Wiedergeburt des DrecksacksVenezia: Il Signore DrecksackDer Drecksack in Sodom und GomorrhaDer Drecksack und die Fu herrinZwei Stiefel f r ein HallelujaRobinson OuzoSpezialeinheitenEntwicklungshilfeClochardKeep on truckinMissbraucht & gedem tigtRosaSwulAidsdi z se FreiburgThut es am DienstagFataler OrientaleMusterungGebrauchtwagenhandelInterview der Zeitschrift Samt & Sonders IInterview der Zeitschrift Samt & Sonders IIInterview der Zeitschrift Samt & Sonders IIIFr hliche WeihnachtenHuschi der HaschischhampelHuschi auf GralssucheHuschi und der Sohn des HerrnHuschi und der Schneek nigFragebogen
Als die Kinder die Steine verr cken, ahnen sie nicht die Konsequenzen. Unwissentlich haben sie die geheimnisvolle Kraft des Steinfelds erweckt. Karlheinz f rchtet sich, denselben Fehler zu begehen wie damals. Als Onulf der Hohepriester das kleine Dorf Argenau um Fingersbreite vor einer Katastrophe bewahrte. Linien brechen auf, Zeiten verschwimmen. Erinnert er sich rechtzeitig, wie sie einst den D mon bezwungen?IM INNEREN KREISErneutes FLACKERN, dieses Mal so durchdringend, dass es die d nne Haut der Realit t nicht nur abl ste, sondern in Fetzen riss. Rainer schrie, als er zum ersten Mal Onulfs Stimme h rte. Und das schlimmste war, dass sie in ihrer F rbung und Lautst rke Karlheinz so hnlich war. Warum auch nicht? In diesem Moment h tte man beide austauschen k nnen, so dicht waren die sublimen Unterschiede unter die Erde gerutscht. Die Bahnhofskneipe war verschwunden. In einer langen Reihe roher Fichtendielen standen metallene Becher, angelaufen vom Dunst der Tavernen. Unter ihnen ein Boden aus gestampfter Erde, gut ge lt. Wenn Rainer den Kopf schr g hielt, konnte er die Luft wabern sehen. Den Fliesenboden. Den Stammtischaschenbecher. Die auf den Kopf gestellte Flasche Asbach, in ihrem Spender. Onulf hatte es auf einen Showdown angelegt, wie Karlheinz ihn vielleicht aus den Westernfilmen kannte, die Sonntagmorgen immer im Fernsehen liefen. Lieh seinen fr heren ich seine Erfahrungen, sein Wissen. Ihre beiden K rper verschmolzen an der Stelle, wo es ihre Seele bereits war. Rugan stand so sicher auf den Beinen, wie Rafael es nie vermocht h tte."Wie hast du mich genannt?""Bei dem Namen, den dein Vater dir gegeben hat. Und nun verschwende nicht unsere Zeit Wenn ich die Zeichen gesehen habe, dann auch du. Oder z hlst du dich neuerdings den Blinden zu?"Flackern, und die Welt kam mit einem atemberaubenden Fl gelschlag wieder zur ck.Rafael musterte ihn sehr, sehr lange."Ihr steckt tiefer in der Schei e, als ihr ahnt.""Dann hast du die Lichter am Himmel gesehen?""Bei meiner Seel, das habe ich. Verzeih mir, wenn ich dich in der H lle des Kindes gesehen habe.""Dieses eine Mal sei es dir gew hrt. Doch vergiss niemals, wer du einmal warst. Ein Priester des Steinkreises. Du tr gst nicht weniger Verantwortung als ich.""Ich versuche dir zu dienen, so gut ich kann."Rainer, der mit offenem Mund dastand, erkannte seinen Freund nicht wieder. Wenn je ein Zweifel bestanden hatte, war dieser ausger umt. Karlheinz konnte all dies weder ertr umen noch wissen."Dann verrate mir, wie wir damals den Kreis geschlossen haben."
Als ich erwachte, fand ich mich in einer sterilen wei en Zelle, ohne eine Erinnerung. Nachts durchschritt ich die Tr ume der Stadt auf der Suche nach mir selbst. Dabei stie ich immer wieder auf Anh nger des W chterkults. Was, wenn ein urbaner Mythos Wirklichkeit geworden war? Meine letzte Hoffnung war der Junge. Ich hatte ihn gerufen, damit er den Pfad der Erinnerung f r mich abschreitet. Ob er mich aus meinem Gef ngnis befreien konnte?Ein beklemmender Roman ber theokratische Diktaturen und die Verantwortung des Einzelnen.ERINNERUNGEN AUS DER ZELLE"Als ich aufwachte, fand ich mich in einem wei en Raum ohne Fenster wieder. Ich wusste nicht, wie ich hierher gekommen war, noch meinen Namen. Mein Ged chtnis war so leer wie dieser Raum. Ich schlug die Bettdecke zur Seite und versuchte, die Dimensionen meiner Heimstatt zu untersuchen. Neben dem bereits erw hnten Bett besa ich einen Stuhl, einen Tisch, und einen Kleiderschrank. Wei lackiert. Im Schrank hingen wei e Hosen aus derbem Baumwollstoff, sowie dazu passende Hemden. In der Schublade fand ich wei e Socken und Unterhosen. Ich begann die W nde abzuschreiten. Ich sch tzte die Weite meiner Schritte und kam auf ein ungef hres Raumma von f nf mal f nf Metern. Ein Zollstock h tte mir das best tigt, was ich insgeheim schon wusste: Der Raum war absolut quadratisch. Ich fand zwei T ren, von der die eine nur durch die d nne Linie, die die glatte Wand unterbrach, zu erkennen war. Sie hatte keinen Griff. Zu ihrer Rechten hing ein kleiner Kasten an der Wand, der eine milchige Platte in der Mitte trug."
Mach schon, u ere deinen Wunsch. Dann geh ret deine Seele mir. Wie t richt und unbedacht die Menschen ihre W nsche doch u ern. Keiner von ihnen bekommt, was er will, ein jeder nur das, was er verdienet. So wenig, wie er vor sich selber fliehen kann, vermag er mir zu entkommen.Auch du, werter Hendrik. Schwach warst du und eitel. Dies soll deine S nde sein. Wolltest der Armut Trutzingens entkommen, als w rest du zu Besserem bestimmt. Stiegst auf zum Ritter der Ehrenlegion. Ich blieb der dunkle Funken in deinem Gehirn, der dich stets an dir selbst zweifeln lie . Und als ein Bote dich in die Heimat berief, habe ich deine Furcht gekostet wie s en Wein. Auch der Druide wird dir nicht helfen k nnen im Kampf gegen mich. Denn tief im Innern steckest du voll unerf llter W nsche. Und ein jeder bringet dich deinem Untergange n her.BRUNNEND MONENDie Augen des Ziegensch dels wurden wieder so schwarz und nichts sagend wie zuvor. Hendrik dachte schon, der Kontakt w re abgebrochen. Doch dann kam ein kalter Hauch, der ihm die Nackenhaare aufstellte. Die Kerzen auf dem Tisch flackerten. Ein Ger usch n herte sich. Es heulte wie der Wind und miaute wie eine Katze. Dann traf es ihn wie eine Wucht, und er stolperte zur ck. Die Kerzenflamme verl schte, doch in den H hlen des Ziegensch dels glomm ein Feuer, das den Raum in ein unwirkliches Licht tauchte. "Hendrik, mein lieber Hendrik... nach all den Jahren.""Ihr kennet mich?""Du hast zu meinen F en gespielt, elendiger Wurm.""Es tut mir leid, aber ich kann mich nicht erinnern.""Ein Acker, doch kein Bauer hat ihn bestellt. Ihr s t, doch erntet ihr nichts. Der Boden tr gt keine Frucht.""Ihr sprechet in R tseln.""Du erinnerst dich nicht an mich, aber ich habe nie eine Menschenseele vergessen, die ich gesehen. Deine reine Seele... wird mir geh ren, fr her oder sp ter.""Was seid ihr?"Der D mon lachte, dass es Hendrik in den Ohren wehtat."Dein Tod."Das Feuer war erloschen. Zitternd sprach Hendrik die letzten Verse des Ritus. Jene, die das Tor wieder sicher verschlie en sollten.
Auf Mallorca trifft Kai Anna zum ersten Mal - zwischen Sangria und wummernden B ssen. Eine Liebe, die wie ein Feuerwerk beginnt und wie das Fegefeuer brennt. Zwei Menschen, die sich anziehen wie Magnete und absto en wie Feuer und Wasser.Kai und Anna sind die wahren Kinder der Talkshowgeneration. Gespuckt und getreten wird auch dann noch, wenn der Gegner am Boden liegt. Ihre Liebe ist ein Krieg, in dem jede Position st ndig neu erobert werden muss.STREITKULTUREines dieser widerlichen Gespr che in ihrer K che, wobei die Anwesenden (also Anna und ich) nur vom stickigen Zigarettenrauch zusammengehalten wurden, der es nicht schaffte, durch den schmalen Fensterschlitz abzuziehen. Blo die W rme entwich, zitternd zog ich die Arme um mich und blickte auf die im Aschenbecher schwelende Zigarette. Von Anna war nichts zu erwarten, sie stand da wie ein Eisblock. Die Kehle vom Schreien m de, setzte ich an: "Du willst mich st ndig ndern.""Stimmt doch gar nicht. Du bist derjenige, der fordert.""Ich will doch nur die Anna wieder zur ck, die ich damals kennengelernt habe.""Damit du jeden Tag mit mir v geln kannst.""Glaub mir, das wollte ich nicht mal. Ich bin nur deine st ndige Meckerei leid Du regst dich ber Sachen, die dich nie gest rt haben. Und ich habe den Eindruck, jeden Tag kommen neue Dinge hinzu.""Ach ja? Ist es denn nun zu viel verlangt, wenn du ein bisschen saubermachst? Oder l ftest?"Wie zum Beweis ihres k hnen Aufrufs riss sie das K chenfenster nun ganz auf, mit einem Schlag wurde die Luft so eisig wie unsere Stimmung."Du bertreibst es mit deinem Sauberkeitsfimmel.""Ich habe keinen Fimmel.""Doch, hast du. Und der Herr schuf den Menschen nach seinem Ebenbild, nicht wahr? Aber denke dran: Ich bin nicht wie du werde es nie sein. H rst du, nie Ich werde es nie schaffen, die Wohnung so sauber zu halten wie du und ich will es auch nicht. Ich weigere mich, so zu werden wie du. Lass mich in Ruhe. Halt dein verdammtes Maul und lass mich ich selbst sein."Anna hatte das Fenster wieder verschlossen."Es muss nicht die ganze Nachbarschaft mitbekommen, was f r ein ordin rer Sack du bist."
GEDICHTE ZWISCHEN KOTZK BEL & KRANKENWAGENEs beginnt langsam, fast harmlos mit den ersten paar Bier zuviel. Dann immer schneller, sich berschlagend, bis der Griff zur n chsth rteren Droge immer wahlloser erfolgt. Schw rzeste Rinnsteinabgr nde l sen lichtdurchflutete Wahnparadiese ab. Auf den Exzess folgt der Absturz mit hartem Aufprall.BOGEYMANSternenlichtsenkt sich auf mein HauptAndroidensaugen mirden Kopf leerBeine wo seid ihrleichtOhfliegt mir nichtdavon.Ich verneige mich(vor dem Firmament)in Schuhh heund kotzeeinen leichtherzigenbraunen Wasserfallin denzarten Fr hling. Oh Frieden istin den L ndereiendes K nigsselbst die Geierfressenkein Aas.
Eiskalter Humor vom Gefriergrund, frisch serviert Ist Landarzt Dr. Kind der richtige Mann f r das lustige kleine Inzestdorf? Kann eine Live-Aids-Gala in Afrika a z nftige Gaudi sein? Findet der K nig der Torheit eine Frau? Sollte man Einkaufswagenpredigern trauen? Wird der Drecksack den Erlebnisbauernhof in ein Tierbordell umwandeln? Kriegt es die Firma Gott & Sohn mal wieder gebacken? Und was ist ein geschlechtskranker Feuersalamander? Was euch erwartetInterview der Zeitschrift Samt & Sonders mit einer BackpfeifeStreifenh rnchenDer Bayernk nig ist schwulDer Li-La-Laune-B rDrei Promille bis MittagElvis & der EinkaufswagenpredigerDie SlumsDas lustige kleine InzestdorfWanderh nenSchnipp und SchnappDer Drecksack im WeltallWorld AidsDes K nigs neuer PalastDer K nig auf BrautschauDie KotzmamsellK pt'n Armab und die wei e SeekuhDer geschlechtskranke FeuersalamanderAlter SeckelSparma nahmenRittmeisterFirma Gott & SohnKommissar Scharfs haarigster FallLeonardo da WichsiIm finsteren M rchenwaldDas deutsche GhettoDer Drecksack auf der AlmZu kurz gekommenAdi's kleine Wochenschau
WIE SCHMECKT EIN MENSCH?F r Andreas ist die famili re Metzgerei mehr als nur ein Beruf. Getrieben von dunklen Begierden erweitert er seine pers nliche Speisekarte. Bald landet das verbotene Fleisch t glich auf seinem Teller.Vorsicht Nicht jedes Rezept ist zum Nachkochen empfohlen... KOSTPROBE"W hrend das Muttertier im Tannenrauch hing, schnitt er grobe Brocken aus dem Kalbfleisch. Briet sie mit braunen Champignons scharf an, und l schte sie mit Wei wein ab. Goss Sahne dazu, und lie es mit einem B ndel frischer K chenkr uter einkochen, bis die Sauce eine gewisse S migkeit erreichte. In der gusseisernen Pfanne brutzelten die original Schweizer R sti, die er aus frisch geriebenen Kartoffeln selbst gewonnen hatte. Es ging nichts ber eine frische und nachhaltige K che. In den Kartoffelteig arbeitete er noch Emmentaler ein, der kr ftig F den zog. Gerne h tte er noch ein paar Speckw rfel der Mutter beigef gt, aber der Speck war noch lange nicht fertig. Er begn gte sich damit, ein paar Grieben des Muttertiers als Schmalz auszulassen, in dem er die Champignons anbriet. Die ganze Familie auf einem Teller vereint."
** Die Leichensch nder-Reihe: Band I Faule Begierden, Band II Vergorene Liebe, Band III Knackige Knochen, Band IV Sinnliche S rge **Als die Polizei die Wohnung aufbricht, finden sie einen v llig verst rten und verwahrlosten Neunj hrigen. Daneben liegt der Leichnam seiner Mutter. Doch sie ahnen nicht, welch abscheuliche Szenen sich in der Vergangenheit abgespielt haben.Wenn alle Tabus zerbrochen wurden. Reift das Verlangen nach kaltem Fleisch heran, wie eine faule Frucht. AUS DER GRABBELKISTE DER PATHOLOGIEIn der Krebssaison fiel mehr menschlicher Abfall an. Die Restekiste war kein Supermarkt, der rund um die Uhr alle Waren des t glichen Bedarfs anbot. Monatelang schleppten sich die Kranken so dahin. Hielten wacker den Kopf ber Wasser. Dann explodierte pl tzlich eine Supernova an Metastasen in ihrem K rper. Eilig eilten die rzte herbei. Wegzuschneiden, was noch ging. Bevor der Tod weiter streute. Meistens wirkte die Restekiste wie ein verwaister Brotkorb. Wo die frischen Baguettestangen wohlig duftend in den Himmel ragten. Dann begann die Krebssaison, und die Stahlwanne f llte sich bis zum berstenden Rand. Begann zu stinken und Fliegen anzuziehen. Wie der Biom ll im Pausenraum, f r den sich niemand zust ndig f hlte."Guck, dass die Restekiste rauskommt. Bei dem Mief kann ich nicht arbeiten.""Ich dachte, Gerichtsmediziner w ren an den Geruch des Todes gew hnt?""Gew hnt, ja. Ihn m gen? Nein."Dieses Mal bekam Jens kaum den Kofferraum seines Wagens zu. Er klemmte einen Finger ein. H tte noch ein Mensch daran gehangen. H tte er vielleicht aufgeschrien. Immer wieder musste Jens daran denken, dass die Eigent mer dieser K rperteile noch lebendig auf der Welt herumliefen. Denn nicht jeder erlag gleich seinem Leiden. Und w hrend sie ein paar Etagen ber ihm in ihren Betten lagen, faulten in der Pathologie die Extremit ten. Selten war der Tod dem Leben so nah. Und um einen Abglanz dieses intimen Momentes zu erhaschen, nahm er ihre Reste nach Hause.Die Beute war so reichlich ausgefallen, dass er sich ein Bad in ihnen g nnen konnte. Er kippte die blauen M lls cke in der Badewanne aus. Nahm die Wurzelb rste mit den Naturborsten, und r hrte um. Ungef hr so, wie man eine Auflaufform umschichtet. Damit der Geschmack gleichm iger ausf llt. Fehlte nur noch der Hauptgang. Jens lte sich mit Oliven l ein, er mochte dessen bitteren Geruch. Flutschen musste es. Locker durchgemischt wie ein Salat. In dem er das Salatbesteck war. Er hielt die Luft an. Glitt zwischen sie. Ein Bademeister mit tausend Armen. Die indische G ttin Kali. Drehte sich. Um die eigene Achse, immer schneller. Wie ein Derwisch. Sah kleine schwarze Sternchen. Riss den Mund auf wie den Verschluss einer Getr nkedose, und zog gierig Luft ein. So wie ein Verdurstender Wasser aufsaugt. Inhalierte das Aroma fauler Arme und Beine. Fleischsalat mit Oliven l. Ein leichter Druck auf den So enspender, und es kam ihm.
** Die Leichensch nder-Reihe: Band I Faule Begierden, Band II Vergorene Liebe, Band III Knackige Knochen, Band IV Sinnliche S rge **Zum ersten Mal seit langem verliebt sich Jens in ein lebendiges Wesen. Annika versucht ihn endg ltig von seiner morbiden Mutterliebe zu befreien, und f hrt ihn in satanistische Kreise ein. Wird er dort den Verlockungen aus dem Totenreich widerstehen? Und was w rde Mutter dazu sagen?MIT MUTTER IM KARTOFFELKELLERPl tzlich ging das Licht aus. Der durchdringende Geruch wurde st rker. Jens f hlte sich in einem Grab gefangen. Die W nde pulsierten wie ein krankes Herz, man hatte ihn lebendig begraben. Pochen in den Schl fen, Jens bekam einen klaustrophobischen Anfall. In der Dunkelheit konnte er h ren, wie Kn pfe klimperten. Ein Rei verschluss wurde aufgezogen. Mutter, bist du wirklich tot? Oder hast du mich gefunden, in meiner schw chsten Stunde? Eine schwammige Hand legte sich auf seine Brust. Tanzte auf der Haut wie Spinnenbeine, und fuhr tiefer. Was in seine Hose griff, war kalt und gummiartig wie die Hand einer Leiche. Jens wurde augenblicklich hart. Seiner Sinne beraubt, bestand die Welt nur noch aus den namenlosen Ber hrungen und dem modrigen Geruch eines Gespenst, welches im Zwischenreich verfaulte. Raum und Zeit l sten sich auf. Jens befand sich im Schlund der Erde, allein mit Mutter."Komm her, mein Sohn..."Er hatte sie gefunden, die warme Stelle. Der Schleim der Toten, der Schleim der Lebenden. "So ist es gut Junge, mach weiter."Wie eine Nacktschnecke hatte sie sich an ihm festgesogen. Saugte. Pumpte."Oh ja, das hat Mami gern."Er schrie, um die D monen der Vergangenheit zu vertreiben. Und weil seine Lenden sich in wei gl henden Stahl verwandelten.
** Die Leichensch nder-Reihe: Band I Faule Begierden, Band II Vergorene Liebe, Band III Knackige Knochen, Band IV Sinnliche S rge **Nach seiner Flucht vor den Satanisten verschl gt es Jens in die Gro stadt. Sein neuer Nachbar ist ein Medizinstudent mit der goldenen Eintrittskarte zur Pathologie. Schnell werden sie beste Freunde. Auch beruflich fasst er wieder Fu In einem Hospiz kann er ungeniert seinen morbiden Gel sten nachgehen. Die Laken haben kaum noch Zeit, sich unter der Flut kalter K rper zu erw rmen.Doch die Vergangenheit streckt ihre kalten F hler nach ihm aus. Was wei der neue Patient ber seine Mutter?EIN M DCHEN DAS STILLE H LT IST MIR DAS LIEBSTE AUF DER WELTDie Dame im Krankenhausbett r hrte sich nicht mehr. Jens zog einen kleinen Taschenspiegel aus seiner wei en Kluft, und hielt ihn ihr unter die Nase. Um sicherzugehen, dass sie nicht nur das Dessert verschlief. Aber Frau Gerkens w rde nie wieder einen Nachtisch verputzen. Sich nie wieder bei der Anstaltsleitung ber dreckige Laken beschweren. Ihre Augen waren eingefallen, und die Wangen gl nzten w chsern wie ein Apfel aus dem Supermarkt. Mit dem feinen Unterschied, dass kein Verbraucher pfel in dieser Farbe gekauft h tte. Wie Tutanchamun trug sie ihre Totenmaske. Ob ihre inneren Organe in t nernen Kanopenkr gen landen w rden? Unverkennbar roch es nach Schei e. Im letzten Moment hatte sie die Kontrolle ber ihre Schlie muskeln verloren. Noch mehr Arbeit f r die Zimmerm dchen. Eine weitere Diensthose in der Schmutzw sche, wenn er mit ihr fertig war. Eigentlich h tte er ihren Todeszeitpunkt melden m ssen. Doch Todeszeitpunkte waren schwerer zu bestimmen, als CSI Miami glauben machte. Sie reichten von mehreren Stunden bis hin zu mehreren Tagen. Bis dahin konnte viel passieren. Ein Nachthemd konnte ausgezogen werden, zum Beispiel. Ein Waschlappen ausgewrungen. Im Fensterrahmen summte eine einzelne Fliege. Die erste von vielen."Deine Zeit ist vorbei, altes M dchen."Wortlos drehte Jens sich um, und schloss die T r ab. Jeder Pfleger hatte seine eigene Runde. Jeder war f r sich selbst verantwortlich. Was f r das Leben galt, galt erst recht f r den Tod. Klappernd ffnete er seinen G rtel. Schob das gepunktete Nachthemd des Instituts hoch. Das letzte Hemd hatte keine Taschen. Die man sich vollstopfen konnte mit den Reicht mern des Lebens. Alles was man angeh uft hatte. Zerfiel zu Staub, wenn es darauf ankam. Es war wie bei Mutter damals, in einem gealterten K rper. Nicht so faulig, aber daf r mit mehr Falten. Die Haare trug sie pragmatisch kurz, wie alte Frauen es oft taten. Wenn sie der Herausforderung einer t glichen Haarw sche nicht mehr gewachsen waren. Oma war beim Friseur. Sie sieht jetzt aus wie Opa. Als Jens abspritzte, war er erleichtert. Wei e Flecken auf einer wei en Hose gingen leicht raus. Hinterher wischte er sich die Schei e vom Schwanz. Er war an alle Substanzen gewohnt. Ob sie fl ssig daherkamen, oder breif rmig. Jemand musste die Angeh rigen benachrichtigen. Er w rde dies tun. Mit allem Feingef hl, wozu er f hig war. Auf Frau Gerkens Nachtisch stand ein Foto ihres Manns, der bereits vor zehn Jahren aus ihrem Leben schied. Vielleicht w rde sie ihn wiedersehen, auf der anderen Seite. Bis dahin w rde sie ihm erkl ren m ssen, warum sie f r Jens die Beine breit gemacht hatte. Jens dr ckte sie wieder zusammen, wozu er rohe Gewalt anwenden musste. Die Leichenstarre setzte allm hlich ein. Unter seinen erbarmungslos zupackenden H nden rissen Muskeln und Sehnen. Eine breitbeinige Leiche h tte viele Fragen aufgeworfen, die er seiner Chefin ungern beantwortet h tte.
** Die Leichensch nder-Reihe: Band I Faule Begierden, Band II Vergorene Liebe, Band III Knackige Knochen, Band IV Sinnliche S rge **Eine unerwartete Erbschaft beschert Jens den lang gehegten Lebenstraum. Endlich ist er Inhaber seines eigenen Bestattungsinstituts. Er verwandelt es in einen dunklen Vergn gungspark nicht sterben wollender Attraktionen. Niemand stellt sich ihm mehr in den Weg, wenn er seinen faulen Begierden nachgeht. Oder fragt, warum der Chef bis in die sp te Nacht hinein arbeitet...LEICHENZUH LTERDie K hlkammer hatte Ganter schon bei seinem letzten Besuch gesehen. Da er keine Garderobe fand, legte er seinen d nnen Sommermantel ber einen Stuhl. Die Geldscheine legte er auf das Leichentuch."Ist das genug?""Einen noch.""Wirklich? Ich hoffe, die Leiche ist es wert.""Wenn sie auf rothaarig stehen, bestimmt.""Klingt rassig."Jens verstaute das Geld in seiner Hemdtasche. Ob er einen fairen Tarif vereinbart hatte, wusste er nicht. Auch war er gen tigt, als Voyeur seinem Kunden zuzusehen, wie er sich an der Ware verging. Er kannte ihn nicht gut genug, um sie ihm unbeobachtet zu lassen. Ganter zog das Laken vom Fliesentisch, wie ein Magier, der seinem Publikum seinen spektakul rsten Trick vorf hrt. Frau Sendling war nicht Jens Typ. Er stand mehr auf blond, so wie Mutter. Dazu hatte Frau Sendling den belsten Anfall von Sommersprossen, den er je gesehen hatte. Die roten Punkte gingen nahtlos in Leichenflecken ber. Insgesamt eine recht unansehnliche Haut. Sie war an einem Zuckerschock gestorben, als sie ihre Diabetesspritzen nicht dabei hatte."Sehr sch n, ich stehe auf Rotf chse. Riecht sie nicht wie ein Fuchs?""Zwischen den Beinen vielleicht. Nach Moos oder Wald."Langsam entkleidete er sich. Unwohl trat Jens auf der Stelle. Ganters haariger R cken war kein sch ner Anblick, aber da musste er durch. Wenn er ein Zuh lter sein wollte. Ganters Kopf verschwand zwischen ihren Beinen. Er hatte die Schleckmuschel entdeckt. Jens zog sich den Pizzakarton heran, nun schmatzten sie beide. Es blieben noch zwei St cke in der Schachtel, als Ganter aus ihrem Schoss auftauchte. Einzelne krause Haare steckten zwischen seinen Z hnen. Nun war er bereit f r den Ritt.