Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich P dagogik - Sonstiges, Note: 1,7, Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz) (Sozialwesen), Veranstaltung: Schwerpunktseminar Erziehungssystem - Konzepte der Jugendarbeit im Umbruch, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Wann ist ein Mann ein Mann?" fragt Herbert Gr nemeyer nicht ohne Grund, wie zahlreiche Publikationen, welche sich mit der Sozialisation von M nnern besch ftigen, best tigen. L ngst nicht jeder m nnliche Erwachsene kann diese Frage f r sich beantworten. Kann demnach von Jugendlichen erwartet werden, eine Antwort auf diese Frage parat zu haben? Kann die m nnliche Sozialisation unter diesen Voraussetzungen berhaupt noch gelingen? Wenn dem so ist - ist das "Erfolgsrezept" bertragbar und f r alle Jungen und jungen M nner anwendbar? Die Frage der eigenen Identit t kommt keinesfalls aus, ohne den Aspekt der Sexualit t mit einzubeziehen. Speziell der Bereich der sexuellen Identit t ist berladen von statusbezogenen Barrieren und Rollenkonflikten, die h ufig unl sbar scheinen. In Anbetracht des hohen Stellenwertes von Sexualit t - vor allem in der Pubert t - zeigt sich in vielen F llen eine entsprechend hohe psychische Belastung der betroffenen Jungen. Individuelle Strategien, mit dieser Problematik umzugehen, sie vielleicht sogar zu bew ltigen, k nnen unter Jungen nicht weitervermittelt werden, ohne die "ungeschriebenen Gesetze der M nnlichkeit" - in diesem Fall das vermeintliche Verbot, ber Probleme und Gef hle zu sprechen - zu brechen, was die entworfene L sungsstrategie wiederum nichtig erscheinen lie e, da sie den neu aufgetretenen Statusverlust nicht zu verh ten in der Lage gewesen w re. Dieses Dilemma legt das kritische Hinterfragen dieses M nnlichkeitsbildes nahe. Bedeutet das m glicherweise, dass ein neues Leitbild M nnlichkeit vonn ten ist? Kann dem Klientel ein weniger problembehaftetes Bild von M nnlichkeit diktiert werden? Wer k nnte dazu in der Lage sein und wer k nnte es