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5 kirjaa tekijältä Ulrich Horstmann

Die Aufgabe der Literatur

Die Aufgabe der Literatur

Ulrich Horstmann

S. Fischer Verlag
2009
pokkari
"Schriftsteller wollen immer schreiben, denkt man. Doch es gibt Ausnahmen: Dichter, die das Schreiben aufgegeben haben. Warum? Und wie kommen sie damit zurecht? Hölderlin z.B. verlor den Verstand, Philip Larkin verglich die Leere im Schädel mit der Glatze darauf und ging zur Tagesordnung über. Ulrich Horstmann hat sich die Strategien der beherzten Entdramatisierung und der gewitzten Katastrophenbewältigung angesehen und schildert pointiert, wie Autoren von Swinburne, Rimbaud, Walser, Beckett, Koeppen bis zu Hildesheimer ausprobierten, ob und wie sich ganz im Stillen leben lässt."
J.M. Coetzee

J.M. Coetzee

Ulrich Horstmann

Peter Lang AG
2005
nidottu
J.M. Coetzee, Nobelpreistrager und wohl wichtigster Reprasentant der zeitgenoessischen sudafrikanischen Literatur, wurde von der internationalen Kritik aufgebaut. Dieses Buch fragt nach den Grunden und Interessen. Gleichzeitig werden die Vor-Haltungen und Vorgaben betrachtet, aus denen heraus Coetzee schreibt und von denen er sich nur muhsam freimachen kann. Die Sozialisation im von der Apartheid gepragten Sudafrika ist eine solche Hypothek, nicht anders als die Doppelexistenz als Literat und Literaturwissenschaftler, der die Kreativitat seines Alter ego mit postmodernen Dogmen umstellt. Die Lekture der Romane von Dusklands (1974) bis Elizabeth Costello (2003) zeigt eine von Ruckfallen nicht freie schrittweise Emanzipation, die in Disgrace (1999) auch das akademische Umfeld reliterarisiert.
Ausgewiesene Experten

Ausgewiesene Experten

Ulrich Horstmann

Peter Lang AG
2003
nidottu
Wenn der Kanon von der Beliebigkeit der Texte abgeloest wird, theoretische Texte einen hoeheren Stellenwert als literarische haben, wenn kein Kanon mehr gelesen werden muss, so verzeichnet nicht nur der Student hier zuallererst einen Freizeitbonus - er muss weniger lesen; und wenn er die zentralen theoretischen Texte kennt, naturlich nicht alle, sondern nur die der Schule, der er sich anschliesst, dann reicht das fur jede Diskussion. Genau diese Situation an deutschen Hochschulen greift Ulrich Horstmann mit seiner Kritik am Hegemonialstatus amerikanischer Theorieproduktion auf, die keine Grundsatzdiskussionen mehr moeglich macht, kritikimmun einen eigenen Jargon wie eine Fremdsprache pflegt und nur noch in Theoriezirkeln unterwegs ist. Die Experten "fur hochtourenden Leerlauf und geisttoetende Sterilitat", die die Macht ergriffen haben und die zugleich von Kunst und Literatur nichts mehr wissen wollen, sondern die theoretischen Werke zum Mass aller Dinge erhoben haben, diese "ausgewiesenen Experten" entlarvt der Autor mit viel Witz und erinnert an die Grundtugenden der Skepsis und des Staunens. Die 'Fuhrerpersoenlichkeiten' der Theorie (Derrida, Bloom, de Man, Greenblatt etc.) werden vorgefuhrt und in der Analyse dieser "totalitaren Diskurse" gezeigt, was das bekannte mulmige Gefuhl bei der Lekture vieler theoretischer Texte ausloest. Interessante Gegenbeispiele prasentiert Horstmann in seinen Fallstudien jener englischsprachigen Wissenschaftler und Autoren, die auf unterschiedliche Weise versucht haben, Literatur und Theorie zu verbinden: David Lodge, Terry Eagleton, Malcolm Bradbury. Einzig George Steiner mit seiner "Ein-Mann-Kampagne wider den theoretischen Absolutismus" findet Gnade, denn dessen Konzepte stellen eine sinnvolle Alternative zu den herrschenden Theoriedebatten dar. Horstmann nimmt in dieser originellen Streitschrift uber das Trauerspiel Theoriedebatte kein Blatt vor den Mund und sieht sich hier in der Tradition der "Gentle Art of Making Enemies".