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7 kirjaa tekijältä Wilhelm Kaltenborn

Verdrängte Vergangenheit.

Verdrängte Vergangenheit.

Wilhelm Kaltenborn

Books on Demand
2015
pokkari
Der gesetzliche Zwang f r alle Genossenschaften, sich einem Pr fungsverband anzuschlie en, ist eine deutsche Spezialit t. Sie wird mit daf r verantwortlich gemacht, dass es in Deutschland nur relativ wenige Genossenschaften gibt. Vor allem kleine genossenschaftliche Unternehmen werden vielfach in der problematischen Rechtsform des eingetragenen (Ideal-)Vereins, des e.V., gegr ndet, um den Rechtsformkosten der eingetragenen Genossenschaft zu entgehen. Kaltenborn belegt mit umfangreichem Material, dass der Zweck des Anschlusszwanges bei seiner Einf hrung mit der Novelle zum Genossenschaftsgesetz von 1934 keinesfalls die gr ere wirtschaftliche Widerstandskraft der Genossenschaften war, dass es vielmehr um die Durchsetzung des F hrerprinzips des NS-Staates im Genossenschaftswesen ging.
A forgotten past

A forgotten past

Wilhelm Kaltenborn

Books on Demand
2015
pokkari
The statutory obligation of all cooperatives to be affiliated to an auditing federation is a German speciality and is considered one of the reasons why there are relatively few cooperatives in Germany. Small cooperative companies, in particular, are often established as a registered association (e.V), a rather complex legal form, to avoid the costs entailed by a registered cooperative. Kaltenborn uses a wealth of material to prove that mandatory affiliation to auditing federations (Anschlusszwang), introduced with the amendment to the German Cooperative Societies Act in 1934, did not aim to enhance the economic resilience of cooperatives but was nothing more than the implementation of the National-Socialist F hrerprinzip in the cooperative system.
Illusion und Wirklichkeit

Illusion und Wirklichkeit

Wilhelm Kaltenborn

Books on Demand
2016
pokkari
Das hierzulande etablierte Genossenschaftswesen h lt Deutschland f r den Nabel der weltweiten Genossenschaftsbewegung. Es glaubt sogar daran, dass die Orte Delitzsch, Flammersfeld und Weyerbusch, weil sie zu den Wirkungsst tten von Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen z hlen, die Geburtsst tten der Genossenschaftsidee berhaupt sind. Dass diese Einsch tzung grundfalsch ist, weist Kaltenborn anhand vielf ltiger Belege nach. Die Genossenschaftsidee und ihre praktische Umsetzung begleiten die Entwicklung und die Geschichte des Menschen von Anbeginn an. Kooperatives, also genossenschaftliches Wirken haben schon die Neandertaler bei der Gro wildjagd bewiesen. Das europ ische Altertum und das Mittelalter kannten Genossenschaften in allen m glichen Formen, die auch Schulze-Delitzsch bekannt waren. Seit den Anf ngen der Neuzeit nahm dann die literarische und theoretische Besch ftigung mit der Genossenschaftsidee in Europa immer st rker zu. Auch die genossenschaftliche Praxis zeigte die vielf ltigsten Formen. Un bersehbarer H hepunkt dieser Entwicklung war die Gr ndung einer Konsumgenossenschaft im englischen Rochdale 1844 durch die "Rochdale Society of Equitable Pioneers". Die damals formulierten Grunds tze finden sich auch heute noch in den Prinzipien des Internationalen Genossenschaftsbundes wieder. Schulze-Delitzsch und Raiffeisen bildeten wenig sp ter aus den Elementen der genossenschaftlichen Diskussion und Praxis ihrer Zeit jeweils ihr eigenes genossenschaftliches Konzept. Beide verfolgten aber dar ber hinaus weitaus umfassendere gesellschaftspolitische Zielsetzungen, bei denen das kooperative Zusammenspiel nur einen Bestandteil darstellte. Auf deutschen Antrag hin soll nun die UNESCO in Paris die Genossenschaftsidee zum immateriellen Kulturerbe erkl ren. Dagegen ist nichts zu sagen, wenn denn die Begr ndung nicht vort uschen w rde, die Genossenschaftsidee sei ein deutscher Einfall gewesen und von Schulze-Delitzsch und Raiffeisen zum ersten Mal
Die Überwältigung

Die Überwältigung

Wilhelm Kaltenborn

Books on Demand
2020
pokkari
Zusammenfassung Das moderne Genossenschaftswesen in Deutschland war vor 1933 immer demokratischen Strukturen verpflichtet und beruhte auf den Prinzipien der Freiwilligkeit und Selbstverantwortung. Das galt sowohl f r die einzelnen Genossenschaften als auch f r deren Verb nde. Als am 30. Januar 1933 eine nationalsozialistische Regierung in Deutschland die Macht bernahm, zeigte sich sehr bald, dass freiheitliche Genossenschaften f r den nationalsozialistischen Ungeist St rfaktoren waren. Sie wurden "gleichgeschaltet", d. h. mit unterschiedlichen Mitteln in das System der Diktatur eingef gt. Das F hrerprinzip wurde eingef hrt. Die landwirtschaftlichen Genossenschaften wurden putschartig dem gerade installierten "Reichbauernf hrer" unterworfen, die Konsumgenossenschaften kamen zum "Reichsf hrer der Deutschen Arbeitsfront" und wurden 1941 aufgel st, die Wohnungsgenossenschaften fielen den Beh rden anheim und die gewerblichen Genossenschaften und ihr Verband gingen den Weg der Selbstgleichschaltung. Ein Gesetz vom 30. Oktober 1934 zwang dann alle Genossenschaften einem von der nationalsozialistischen Regierung zugelassenen Pr fungsverband beizutreten; das nannte sich "Anschlusszwang". Der Autor stellt diese Entwicklung anhand von amtlichen Quellen und zeitgen ssischer Literatur im Einzelnen dar und kommt zum Ergebnis, dass dieser Anschlusszwang konstitutiver Teil der Eingliederung von Genossenschaften und ihren Verb nden in das nationalsozialistische Herrschaftssystem war. Nach 1945 waren handelnde Personen in den Verb nden, aber auch Vertreter der Rechtswissenschaft, die diese Entwicklung gest tzt und gef rdert hatten, weiterhin im Genossenschaftswesen und in der Genossenschaftswissenschaft t tig und verhinderten die vom Bundesjustizministerium Anfang der sechziger Jahre bereits vorbereitete Aufhebung des gesetzlichen Anschlusszwanges. Das deutsche Genossenschaftswesen hat sich niemals mit seiner Verstrickung in die nationalsozialistische Diktatur auseinandergesetzt. Un