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Der Schöpfer und die Schöpfer-Geschöpf-Problematik in Michail Bulgakows Erzählung "Hundeherz"
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 2,0, Universit t Augsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Idee einen Menschen auf dem k nstlichen Wege schaffen zu wollen geh rt zu den ltesten Wunschvorstellungen des Menschen. Wir kennen zahlreiche Sch pfungsmythen, in denen vom Erschaffen eines menschen hnlichen Gesch pfs die Rede ist. Mal ist es der Prometheus, der die Menschen aus Lehm und Wasser formt, mal der Gott der Schmiedekunst, Hephaistos, welcher die ungl ckbringende Pandora schafft. Die Literatur ihrerseits hat das Motiv des k nstlichen Menschen sehr oft aufgegriffen und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Je weiter wir in der Geschichte der Menschheit fortschreiten, desto vielf ltiger werden die M glichkeiten zur Kreation eines k nstlichen Menschen in der Literatur, aber auch im wirklichen Leben. Im Mittelalter taucht der Begriff Homunkulus auf, ein Menschlein aus der Retorte, welchem wir in mehreren Werken begegnen und dem Goethe mit seinem Faust ein Denkmal setzt. Im 20. Jahrhundert sind es Begriffe wie Roboter, Cyborg und Replikant, die in der phantastischen Erz hlliteratur auftauchen. Sehr oft bedarf es der Macht eines Gottes, um dem Gesch pf dann letztendlich das Leben einzuhauchen, wie im Fall der Galatea, der Statue, die Pygmalion schuf und die dann durch Venus belebt wurde. Manchmal werden die Details des Schaffungsprozesses einfach weggelassen und der Leser wird im Unklaren gelassen. Doch je mehr wir uns dem 20. Jahrhundert n hern, desto detaillierter und sachlicher werden diese Beschreibungen. Die drei traditionellen Bereiche der Naturwissenschaft, Chemie, Physik und Biologie r cken an erste Stelle und verdr ngen die Alchemie von ihrer Position und mit ihr die mystische Komponente des Schaffungsprozesses des k nstlichen Menschen. Somit sind es im 20. Jahrhundert meistens Naturwissenschaftler und rzte, die sich an die Aufgabe einen neuen Menschen zu kreieren, wagen
Der Meister und Margarita

Der Meister und Margarita

Michail Bulgakow

Luchterhand Literaturvlg.
2006
pokkari
Der Teufel persönlich stürzt Moskau in ein Chaos aus Hypnose, Spuk und Zerstörung. Die Heimsuchung für Heuchelei und Korruption trifft alle ? ausgenommen zwei Gerechte ? Bulgakows Hauptwerk ist, in der Tradition von Goethes ?Faust?, Dostojewskis ?Die Brüder Karamasow? und Thomas Manns ?Doktor Faustus? längst ein Klassiker der literarischen Moderne.
Teufeliaden

Teufeliaden

Michail Bulgakow

Luchterhand Literaturvlg.
2006
pokkari
Phantastisch, sarkastisch, böse: Neben "Meister und Margarita" haben Bulgakows Erzählungen ihren festen Platz in der Weltliteratur. In seinen berühmten "Teufeliaden", einem Zyklus phantastischer Meistererzählungen, erzählt Bulgakow mit beißendem Sarkasmus und schlitzohriger Fabulierkunst davon, was den Sowjetalltag der frühen 1920er Jahre prägte: Bürokratie, Chaos und Schlamperei, vor allem aber die haltlosesten Revolutionsphantasien.
Das Leben des Herrn de Molière

Das Leben des Herrn de Molière

Michail Bulgakow

Luchterhand Literaturvlg.
2006
pokkari
Am Beispiel Moli?res: ein Schlüsselroman über den Künstler Bulgakow und sein Verhältnis zur Sowjetunion. Den Komödiendichter Moli?re, der von seinen Zeitgenossen gehasst wurde, rettete die Gunst des Sonnenkönigs. Dreihundert Jahre später sieht sich Michail Bulgakow in einer ähnlichen Situation. Auch er ist der verfemte Dichter, den das Wohlwollen des Alleinherrschers Stalin vor Verhaftung und Lager bewahrt.
Aufzeichnungen eines Toten

Aufzeichnungen eines Toten

Michail Bulgakow

Luchterhand Literaturvlg.
2006
pokkari
Eine wunderbare Satire und scharfe Polemik gegen die Kulturpolitik des Russland der 30er Jahre. Mit beißender Ironie und bitterem Sarkasmus beschreibt "Aufzeichnungen eines Toten" (1936/37) Bulgakows Einstieg in die groteske Literatur- und Theaterwelt im Moskau der zwanziger Jahre.