Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Int. Politik - Thema: V lkerrecht und Menschenrechte, einseitig bedruckt, Note: 2,3, Universit t Potsdam (Institut f r Politikwissenschaft), Veranstaltung: Antisemitismus im internationalen Vergleich: Historische Entwicklungslinien - aktuelle Tendenzen - offene Forschungsfragen, Sprache: Deutsch, Abstract: Ahasver, der ewige Jude, leidend an einem nicht enden wollenden Leben in der Rast- und Heimatlosigkeit. Ist er der Idealtyp eines Fremden? Wenn ja, warum muss er ausgerechnet ein Jude sein? Weil der Jude ein Sinnbild des Fremden ist? Im Zusammenhang mit dem Antisemitismus habe ich vieles ber das j dische Volk gelesen. Mir ist dabei aufgefallen, dass das j dische Volk sehr oft als eine Bedrohung angesehen wurde. Ihre Angeh rigen werden als gesellschaftliche ...] Fremdk rper oder zumindest als eine Sondergruppe" ( megac 1996: S. 2) betrachtet. Goldstein (in megac 1996: S. 12) spricht im Zusammenhang der tragischen Z ge der j dischen Geschichte in Europa auch von einer Abneigung gegen ber den artfremden Nachbarn in breiten Schichten der Bev lkerung" w hrend der Jahrhundertwende. Heute finden wir, geh uft in der arabischen Welt antisemitische Stereotypen, wo Juden als schmutzige, hakennasige, geldgierigere Weltherrscher (Ben-Ari 2002: S. 57) dargestellt werden. Wieso werden Juden im gleichen Atemzug mit dem Fremden aufgez hlt? Um diese Fragen zu beantworten, muss erstmal erl utert werden, was das Fremde oder der Fremde berhaupt ist. Verdankt die Fremdheit ihre Entstehung einem Prozess oder ist es schon immer vorhanden? Um die Fremdheit zu er rtern, bediene ich mich drei Theorien aus der Erziehungswissenschaft, da in dieser Disziplin im Zusammenhang mit Emigration und interkultureller Erziehung der Fremdheitsbegriff sehr gel ufig ist. Ich werde anhand von zwei traditionellen Theorien die Entstehung und die Charakteristik von Fremdheit aufzeigen und versuche daran die Zusammensetzungsf higkeit des Fremden m