Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 2,3, Europa-Universit t Viadrina Frankfurt (Oder), Sprache: Deutsch, Abstract: Rodney Stark- Klassiker der amerikanischen Religionssoziologe, zurzeit Professor f r Soziologie an der Universit t Baylor ( Texas), President of the Society for the Scientific Study of Religion, hat 27 B cher und zirka 140 Artikeln ver ffentlicht, wobei der gr te Teil von seinen Arbeiten ber Religion handelt. Im Studium "A Theory of religion" bringt er (zusammen mit einem Kulturanthropologen Williams Sims Bainbridge) die Theorie der rationalen Entscheidung in die Religionssoziologie ein. Der zufolge entscheidet man sich generell f r eine Religion, weil man positive Ergebnisse daraus erwartet( zum Beispiel ewiges Leben nach dem Tod). Die Theorie ist nicht nur ein Versuch des Verstehens des religi sen Verhaltens eines Menschen. Sie bestreitet die Aussage der S kularisierungsthese, wonach mit fortschreitender Modernisierung Religion und Religiosit t an Bedeutung verliert (Finke/Stark 1996: 249). Ihr Augenmerk wird dagegen auf die Angebotsseite der Religionen, auf die Religionsgemeinschaften und Kirchen. Ob es zur S kularisierung in der Gesellschaft komme oder nicht, h nge von der Beschaffenheit des Marktes der Religionen ab. In der religi sen konomie funktionieren "die Firmen," also Konfessionen, Gemeinschaften entweder auf dem freien Markt oder in Umstanden des Monopols und der allgemeinen staatlichen Regulierung des religi sen Marktes. Das Vorhandensein einer Vielzahl von Religionsgemeinschaften innerhalb einer Gesellschaft zwinge die religi sen Anbieter, ihre Ware m glichst attraktiv zu gestalten und f hre damit zu einem Aufbl hen der Religiosit t insgesamt. Die leeren Kirchen In der Schweiz, wo der Lutheranismus die staatliche Religion ist, stehen im Gegensatz zu den vollen Kirchen in den USA, wo der Staat von aller Festlegung jeglicher Konfession zur ckgetreten hat. Die Theorie der r