Grönland-Tagebuch aus der Disko-Bucht: Erinnerungen an eine spannende Reise vor 25 Jahren
Ute Fischer
BoD - Books on Demand
2026
nidottu
Dies ist die Nacherz hlung des Reiseprotokolls einer Reisejournalistin, niedergeschrieben im Jahr 2000, als Gr nland zwar schon einige US-Bases aufwies, aber das Leben noch sehr beschaulich war. In einem waren die Gr nl nder uns allerdings damals voraus: Sie wiesen die h chste Computerdichte der Welt auf. Einer, der diese ganze Entwicklung speziell in der Disko-Bucht miterlebte, ist der geb rtige Mannheimer Willi Gemander. Mit ihm war diese Reisegruppe an mehreren Tagen unterwegs und er war auch 2026 noch zu erreichen und verhalf diesem Tagebuch zu einem spannenden Update. In eigener Sache: Reisejournalisten reisen anders. Bestimmt nicht bequemer, sondern ziemlich schnell und heftig, damit sie innerhalb k rzester Zeit m glichst viel Hintergrundinformationen, Interviews und meistens auch Bilder mitbringen. Reisejournalisten reisen umsonst, meinen viele. Richtig ist, dass wir f r die Reise nach Gr nland die Fl ge, Schiffspassagen, Ausfl ge und bernachtungen gestellt bekamen. Aber wir waren sechs Tage unterwegs, an denen wir freien Journalisten weder Honorar noch Gehalt erhielten, w hrend unsere Kosten zuhause weiterliefen. Damals gab es noch keine Digital-Kameras. Wir mussten also gen gend Munition an Diafilmen mitbringen. Professionelle Diafilme kosteten zu D-Mark-Zeiten nicht unter 8,90 pro St ck. Ohne Entwicklung. Ohne Rahmung. Eine Grobrechnung unter Fotografen besagte damals, dass es ein tolles Ergebnis sei, wenn man drei verwertbare Fotos pro Film erzielte. 38 sind hier enthalten.