Liliane Weissberg und Ernst Osterkamp widmen sich dem Leben und dem Werk des beruhmten Gelehrten Michael Bernays, der im Mai 1873 ein Extraordinariat an der Universitat Munchen antrat und ab Februar 1874 ebendort Ordinarius war. In einer Germanistik, die sich noch nicht in eine altere und eine neuere Abteilung ausdifferenziert hatte, war seine Schwerpunktsetzung in der neueren deutschen Literaturgeschichte ein Novum. Bernays brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die neue herrliche Disciplin in Munchen fur die Zukunft fest begrundet sein wurde. Weissberg und Osterkamp untersuchen die Voraussetzungen und Auswirkungen dieser hoffnungsfrohen Disziplingrundung.
Angela und Michael Werner wurden zu digitalen Nomaden, als der Begriff noch gar nicht erfunden war.Sie machten, wovon Hunderttausende tr umen, k ndigten ihre Jobs in Deutschland, verkauften die Eigentumswohnung und lie en sich auf La Digue, der sch nsten Insel der Seychellen, nieder und lebten dort fast vier Jahre.Sie sind herzlich eingeladen an diesem Unterfangen teilzuhaben, indem Sie das E-Mail-Tagebuch lesen, das sie mit ihren Freunden geteilt haben.
Es ist die gr te maritime Konfrontation seit Menschengedenken: Wohl seit der Schlacht im Leyte-Golf hat die US-Navy nicht mehr so viele ihrer Kriegsschiffe f r eine Operation zusammengezogen. Damals bestand die Mission darin, das letzte gr ere Aufgebot der japanischen Kriegsmaschinerie niederzuringen. Heute jedoch ist der Gegner von damals - der engste Verb ndete Washingtons: Eine wiedererstandene japanische Seemacht agiert nun Seite an Seite mit der US-Marine, und die Mission besteht in der Formierung einer gigantischen Blockadelinie, welche ihrerseits eine Reaktion auf die Blockadeoperation des Friedensbrechers darstellt. Dieses Mal geht es Washington und Tokio darum, eine andere Macht in die Schranken zu weisen, welche scheinbar nach der Hegemonie in der Region strebt: die Volksrepublik China. Noch stellt dieses Zukunftsszenario eine reine Fiktion dar, doch f r die Pessimisten unter den politischen Analysten k nnte der Aufstieg Chinas im Pazifikraum mittel- bis langfristig zu einem neuen Kalten Krieg, ja sogar zu hei en Konfrontationen f hren. Der zehnte und letzte Band der Gesamtstudie "Vom Raketenschach der Kubakrise zum Krieg gegen den Terrorismus", Resultat eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG unterst tzten Forschungsprojektes, besch ftigt sich im ersten Teilband mit Asiens Sicherheitsarchitektur, welche in den n chsten Jahrzehnten vor allem von folgender Entwicklung gepr gt werden wird: Dem weiteren Aufstieg Chinas zur konomischen, politischen und m glicherweise auch milit rischen Hegemonialmacht, und der sich versch rfenden Konkurrenz zum ebenfalls aufstrebenden Indien, insbesondere in der Zukunftsregion des Indischen Ozeans. China und Indien streben nach einer milit rischen Absicherung ihrer maritimen Lebensadern, sie bereiten l ngst schon das Terrain, um die Region aufzuteilen, lokale Verb ndete an sich zu binden und milit rische Vorposten zu etablieren. Ist ein chinesischer "Griff nach der Supermacht" berhaupt denkbar ohne ein neues Wettr sten mit seiner Eigendynamik und ohne die Formierung neuer Allianzen zur Eind mmung des erwachten Drachen? Welche Folgen wird dies f r das aus den Zeiten des Kalten Krieges stammende, sich ebenfalls transformierende B ndnissystem der USA im Pazifik haben? Dabei wird dem Krisenherd Nordkorea als "Katalysator-Staat" innerhalb jener Sicherheitsarchitektur weiterhin eine Schl sselrolle zukommen. Eine Parallele zum Kalten Krieg zwischen den USA und den Sowjets: Damals wurde von den NATO-Europ ern die Validit t des amerikanischen "nuclear umbrella" ber dem Alten Kontinent immer wieder in Frage gestellt. Heute mehren sich im Lichte der nordkoreanischen Bedrohung, aber auch der Aufr stung Chinas bei Washingtons Verb ndeten im Pazifik die Zweifel an den milit rischen Garantien der USA, an Amerikas "extended deterrence". In diesem Kontext werden auch die m glichen asymmetrischen Konzepte der chinesischen Kriegf hrung er rtert. Die Studie beschreibt ferner die zugrundeliegenden Konzepte der chinesischen Marinestrategen - etwa das Glacis-Konzept der "Ersten und Zweiten Inselkette". Als Gegenpol thematisiert die Studie auch Tokios Seer stung bzw. die japanische Politik gegen ber der bisherigen Schutzmacht USA; und Indiens Luft- und Marinepolitik sowie Neu Delhis Strategien gegen das chinesische "string of pearls"-Konzept (basierend einmal mehr auf der Achse China - Pakistan). Im zweiten Teilband "Lange Kriege in Metamorphose, 1961-2011" wagt dann das Schlusskapitel zur Gesamtserie den Versuch, die Erkenntnisse aus allen zehn Einzelb nden, betrachtend die vergangenen 50 Jahre, in einer Synthese zusammenzufassen und die beschriebenen Einzelepisoden in einen gro en theoretischen Rahmen einzuordnen - ein komparatistischer Br ckenschlag zwischen zwei "Langen Kriegen". Dies wird erg nzt um einen Ausblick, der sich auch mit den sicherheitspolitischen Konsequenzen des Klimawandels besch ftigt.
Das n chste Buch der Reihe k nnen Sie hier vorbestellen: Spiel ohne Regeln (Perimeterverteidigung Buch 4): LitRPG-Serie: https: //www.amazon.de/dp/B097HKSC7XDer Feind kommt immer n her, ein Sternsystem nach dem anderen f llt ihm zum Opfer. Mit jeder Sekunde wird die Lage dramatischer. Unatari - das Sternsystem von Kronprinz Georg - wird von den Aliens bedroht. H chste Zeit, dass Ruslan zur ckkommt, um alles, was ihm am Herzen liegt, vor der drohenden Vernichtung zu bewahren und Perimeterverteidigung zu retten - das Spiel, das sein Lebensinhalt geworden ist.Mit roher Gewalt l sst sich der Feind nicht aufhalten, deshalb bittet Ruslan seine Verb ndeten um Hilfe: Raumschiffe des Schwarms sollen die Ursprungsplaneten der Aliens angreifen, damit diese umkehren, um ihre Heimat zu sch tzen. Doch die Schwarmk nigin ist von diesem Plan nicht berzeugt: Das intelligente Insekt zweifelt daran, dass Ruslan gewinnen kann.Das l sst unserem Helden nur eine Wahl: Er muss unter Beweis stellen, dass er eine vereinte Flotte aus s mtlichen Rassen der Galaxie kommandieren kann, und die Armada der Aliens in der entscheidenden Schlacht besiegen.
Neuere Deutsche Literaturwissenschaft für Dummies ist eine modular angelegte, lebendig präsentierte und leicht verständliche Alternative zu bisherigen literaturwissenschaftlichen Einführungsbüchern. Es hilft unnötige Barrieren überwinden und macht das literaturwissenschaftliche Denken und Grundwissen für Studienanfänger zugänglich, egal, welche Voraussetzungen sie mitbringen. "Neuere Deutsche Literaturwissenschaft für Dummies" präsentiert kompetent und unterhaltsam alle wichtigen Bereiche des Faches (Begriffliche Grundlagen, Textanalyse, Literaturgeschichte, Methodik, Arbeitstechniken) bis zum B.A.-Niveau und legt das Fundament für ein weiterführendes Studium.
Peter Michael Hamel - Komponist von Orchester-, Chor- und Kammermusikwerken, Musiker und Improvisationskünstler, Schriftsteller und Denker - gewährt in dieser Sammlung ausgewählter Schriften und Gespräche tieferen Einblick in seine Klangvorstellungen von einem "neuen Ton". Kulturphilosophische Überlegungen sind dabei ebenso wesentlich wie seine musik-ethnologischen Erfahrungen, die ihn immer wieder zum Grenzgänger zwischen den Welten werden ließen. Doch auch Komponistenkollegen wie Luc Ferrari oder Krzystof Penderecki werden als wichtige Weggefährten ebenso gewürdigt wie sein hoch verehrter Lehrer Günter Bialas oder der "Maestro" Sergiu Celibidache. An der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ist Peter Michael Hamel seit nunmehr 10 Jahren als Kompositionsprofessor in der Nachfolge von György Ligeti tätig und mit seinen Studenten in ambitionierten Projekten dem "neuen Ton" stets auf der Spur. Mit den vielfältigen Beiträgen aus den unterschiedlichen Schaffensperioden Peter Michael Hamels erweist sich dieses Buch nicht zuletzt auch als ein Zeitdokument der jüngeren und jüngsten Musikgeschichte.