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1000 tulosta hakusanalla Jochen Windheuser

Das Panel

Das Panel

Jochen Hansen

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
1982
nidottu
Panels geharen zu den faszinierendsten Techniken der empirischen Sozialforschung, seit den vierzig r Jahren. Trotzdem fiillt der Zugang zu Panels schwer, denn er verlangt Denken in dynamischen GraBen, die sich aus mehreren Momentaufnah- men im Zeitablauf bilden. In die methodische Besonderheit von Panel-Studien machte dieses Buch aile, die sich mit gesellschaftlichem Wandel beschiiftigen - also nicht nur Sozialforscher -, einflihren. BerUcksichtigt werden dabei auch neue Daten der Grundlagenforschung zur Erinnerungs- und Voraussagefiihigkeit von Befragten, die - vor dem Hintergrund internationaler Erkenntnisse analy- siert - auch verdeutlichen, daB bestimmte Forschungsaufgaben ohne Panels nicht zu bewiiltigen sind. Entscheidende Anregungen zu dem Buch verdanke ich den Professoren Elisabeth Noelle-Neumann, Hans Mathias Kepplinger und Winfried Schulz. GroBzUgig unterstUtzt flihle ich mich durch das Institut flir Demoskopie Allens- bach, in dem ich seit den sechziger Jahren mit Panels forsche; sehr danken machte ich Werner SUBlin (Archiv und Bibliothek), Franziska Kreuter (Sekretariat) und Anna Diederichs (Grafik) fUr ihre hilfsbereite Mitarbeit am Buch. Besonderen Dank schulde ich den Auftraggebern der Panel-Studien. Sie ermag- lichten es, die Methode an konkreten Daten aus den letzten Jahrzehnten zu be- schreiben - nur wenige Beispiele wurden aus didaktischen GrUnden erfunden. Wer sich fUr die Methode nur grob interessiert, erhiilt so zumindest weitere Einblicke in die deutsche Gesellschaft; viele Daten sind hier erstmals veraffent- licht. Gern wUrdigte ich die Auftraggeber einzeln - allein das Konzept neutraler Panel-Forschung verbietet, sie in der L>ffentlichkeit namentlich hervorzuheben (Niiheres dazu in Kapitel C).
Alltagstheorien von Beratung

Alltagstheorien von Beratung

Jochen Gerstenmaier

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
1984
nidottu
Therapie und Beratung sind heute ein Hauptge. biet psycho - gischer Tatigkeit, ein bedeutsames Arbeitsfeld psychologischer Praktiker. Weniger als bisher diagnostisch selegierend, sondern eher therapeutisch-beraterisch modifizierend, Uber- nimmt der psychosoziale Berater vielfaltige quantitativ gewachsene und qualitativ veranderte Aufgaben der Soziali- sation und Resozialisation. Wachsender Beratungs- und Thera- piebedarf, die Diskussion urn die psychosoziale Versorgung und ihre Alternativen und ein insgesamt zurnindestens fUr Sozial- arbeiter und Psychologen zunehmend enger werdender Arbeits- markt fUhrten ebenso zu einer Ausweitung des Berufsfeldes Beratung und Therapie wie eine Uberwaltigende Aus- und Fort- bildungsnachfrage. So sah sich Martin Irle, der damalige Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft fUr Psychologie bereits 1978 in Mannheim genBtigt, "energisch" zu "bestreiten", "daB das Studiurn der Psychologie identisch und nur identisch -,1st mit einer Berufsausbildung zu klinischen Psychologen als Psychotherapeuten" (Irle 1979), um gleichzeitig andere Psychologiedirnensionen wieder starker in Erinnerung zu rufen. Dieser Aufruf scheint jedoch nur geringen Erfolg gezei-tigt zu haben. Die therapeutisch-klinische Debatte beherrscht weiterhin in graBen Teilen die Fachaufmerksamkeit, und Psychologiestudenten strBmen bevorzugt in entsprechende Veranstaltungen dieses Ausbildungsganges, da vermehrt schon die. universitare Psychologenausbildung therapeutische Grundausbildung roBglich macht. Zusatzlich zu dieser Bedeu- tungszunahme ist eine tagliche Zunahme von theoretischen und empirischen Auseinandersetzungen mit psychologischer Therapie und Beratung festzustellen. Die aktive professionelle Beschaftigung mit diesen Problemfeldern geht spatestens seit "Psycho-", "Therapie-" und "Beratungs-"Booms Uber die Gruppe klinischer Psychologen und Psychotherapeuten hinaus.
’Erinnerung ist unsere Aufgabe‘

’Erinnerung ist unsere Aufgabe‘

Jochen Vogt

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
1991
nidottu
Vom gespenstischen "Nachleben" des deutschen Faschismus "in der Demokratie", das heiBt konkret: in der westdeutschen Nachkriegs- und Wohlstandsgesellschaft, hat Theodor W. Adorno sehr pointiert schon 1959 gesprochen. Bald danach umreiBen Margarete und Alex- ander Mitscherlich in ihrer bis heute -und heute wieder besonder- aktuellen Studie Die Unftihigkeit zu trauern die sozialpsychologischen Verstrickungen, in denen allzuviele befangen waren, die Nationalso- zialismus und Weltkrieg mit-und iiberlebt hatten. DaB die massive Abwehr der peinlichen und peinigenden Erinnerung, die Leugnung eigener Mitschuld nicht nur das Verhalten vieler Menschen, sondem auch das Klima von Offentlichkeit, Politik, Justiz dominiert hat, diirf- te allen noch gegenwartig sein, die -gerade auch als junge Menschen - die fiinfziger Jahre bewuBt erlebt haben. Der Dichter Felix Pollak, von den Nazis aus seiner Heimatstadt Wi en vertrieben und in den USA zu Ansehen gelangt, hat 1987 in einem seiner letzten Texte* die Rhetorik der Abwehr und Selbstentlastung exemplarisch entfaltet und unter die poetische Chiffre vom Niemalsland gestellt: Wir haben es niemals gewuBt. Die Liigen glaubten wir niemals. Wir sind es niemals gewesen. Der Ausgang stand niemals in Zweifel. Das hat es niemals gegeben. Denn Frevellohnt sich doch niemals. Das ist uns niemals gelungen. Wir haben niemals gefrevelt. Das haben wir niemals versucht. Wir kriimmten niemals ein Haar. Das wurde uns niemals bewiesen. Des hat man uns niemals bezichtigt. Protestiert? Das haben wir niemals. Ja, im Niemalsland lebt sich's behaghch. Wir waren ja niemals dagegen. Man erinnert sich niemals an nichts.
Die Syntax des Tempus

Die Syntax des Tempus

Jochen Zeller

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
1994
nidottu
Vor dem Hintergrund neuerer Tempustheorien, die auf der Basis des Paradigmas der Generativen Grammatik den Zusammenhang zwischen syntaktischer Struktur und temporaler Interpretation untersuchen, werden sowohl sprachspezifische als auch sprachübergreifende Fragestellungen zur Temporalität behandelt. Es wird eine Analyse vorgeschlagen, durch die die syntaktische Abhängigkeit temporaler Interpretationen, das Verhältnis zwischen Temporaladverbien und Tempus sowie das Ineinandergreifen der grammatischen Phänomene Tempus, Modus und Aspekt strukturell erklärt werden kann. Unter Berücksichtigung der morphologischen Struktur des finiten Verbs sowie diachroner Entwicklungen wird auf der Basis dieser Theorie eine differenzierte Gesamtanalyse der Syntax der deutschen Tempusform entwickelt.
Inszenierung und Interpenetration

Inszenierung und Interpenetration

Jochen Hoffmann

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
2003
nidottu
Die Beziehungen zwischen Politikern und Journalisten sind insbesondere auf der Ebene bundesdeutscher Eliten ein sensibles Thema. Die Studie analysiert Normen, Strategien und Handlungsmuster, die zur Strukturierung der Interaktionen beitragen. Empirische Grundlage sind 50 Interviews mit aktiven und ehemaligen Spitzenpolitikern sowie Journalisten uberregionaler Leitmedien. Aufgrund wechselseitiger Abhangigkeiten entsteht zwischen Politik und Journalismus eine Interpenetrationszone, welche Handlungsspielraume gleichermassen eroffnet wie begrenzt.
Die Europäisierung von Umweltorganisationen

Die Europäisierung von Umweltorganisationen

Jochen Roose

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
2003
nidottu
Die Kompetenzen in der Umweltpolitik wurden in den letzten Jahren zunehmend auf die EU-Ebene verlagert. Das Buch untersucht vergleichend, in welchem Ausmass nationale Umweltorganisationen in Deutschland und Grossbritannien sich auf diese Veranderung einstellen. In Anschluss an die Strukturierungstheorie von Giddens wird der in der Bewegungsforschung verbreitete Political Opportunity Structure-Ansatz zu einem Ansatz der Strukturierung politischer Gelegenheiten modifiziert und auf den Gegenstand angewendet. So kann der Ansatz die Aktivitaten der Umweltorganisationen jeweils aus ihrer Situation erklaren und gleichzeitig verstandlich machen, wie bzw. unter welchen Bedingungen diese jeweilige Situation aufrechterhalten wird. Dabei zeigt sich, dass zwar in fast allen Umweltorganisationen die EU als sehr wichtiger Akteur wahrgenommen wird, aber nur ein kleiner Teil in der Lage ist, auf europaischer Ebene in nennenswertem Ausmass politisch aktiv zu werden. Vor allem Organisationen, die traditionell auf Lobbying setzen und auf europaischer Ebene in einem thematisch spezifischen Netzwerk intensiv eingebunden sind, konnen mit den Schwierigkeiten der politischen Arbeit bei der EU umgehen. Dagegen tun sich vor allem solche Umweltorganisationen schwer, die auf Offentlichkeitsarbeit, Protest und aktive Einbindung der Basis setzen.
Organisation und Differenz

Organisation und Differenz

Jochen Koch

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
2003
nidottu
Es gibt in der jüngeren Zeit nicht viele intellektuellen Debatten, die einen so nach­ haltigen Einfluss auf die Theoriebildung in den verschiedensten Disziplinen gehabt haben wie die Postmoderne. Zu den Disziplinen, die sich in besonderem Maße von dieser zunächst vor allem philosophischen Debatte haben anregen lassen, gehört zweifellos die Organisationstheorie. Die Reaktionen auf die Rezeption waren heftig, und zwar sowohl auf Seiten der Befürworter als auch auf Seiten der Kritiker. Die Thesen und Themen der Postmoderne erwiesen sich als aufwühlend, die daran ange­ schlossenen Diskurse verzweigten sich aber schnell und verloren sich bisweilen auf etwas exotisch anmutenden Sonderwegen. Der Autor vorliegender Arbeit bringt sein Unbehagen über die Art und Weise, wie die postmoderne Philosophie in der Organisationstheorie großenteils verarbeitet wurde, gleich zu Anfang zum Ausdruck. Sein gut nachvollziehbares Unbehagen richtet sich sowohl gegen Protagonisten der Szene wie auch und insbesondere gegen die Kritiker der Postmoderne. Letzteren wird vor allem Oberflächlichkeit in der Analyse vorgeworfen und fehlende Bereitschaft, sich ernsthaft mit den Thesen der postmodernen Philosophen, vor allem aber mit den theoretischen und praktischen Implikationen ihres Denkens, auseinanderzusetzen. Um die falschen Weichen­ stellungen korrigieren zu können, ergibt sich für den Autor die Notwendigkeit, die Debatte noch einmal bis zu ihren Anfangen zurückzuverfolgen.
Die Modernisierung der Stromversorgung

Die Modernisierung der Stromversorgung

Jochen Monstadt

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
2004
nidottu
Aufbauend auf der theoretischen Analyse der Struktur und gesellschaftlichen Bedeutung grosstechnischer Systeme der Infrastrukturversorgung bietet das Buch eine systematische Untersuchung des gegenwartigen Transformationsprozesses der deutschen Stromversorgung. Im Mittelpunkt steht der Wandel von Staatlichkeit in der Stromversorgung, der in den Politik- und Rechtswissenschaften als "Ubergang vom Leistungs- zum Gewahrleistungsstaat" diskutiert wird. Hierbei werden die okologische Modernisierungspolitik, die Privatisierungs- und Liberalisierungspolitik in der deutschen Stromversorgung empirisch nachvollzogen. Das Buch verdeutlicht Probleme auf dem Weg zu einem Gewahrleistungsstaat und zeigt konkrete Anforderungen an regionale Modernisierungspolitik auf.
Deutsche Wahlwerbekampagnen made in USA?

Deutsche Wahlwerbekampagnen made in USA?

Jochen Wagner

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
2005
nidottu
Jochen W. Wagner entwickelt ein neues Erklärungsmodell zur Erfassung und Bewertung von wahlkampagnenspezifischen Übernahme- bzw. Transferprozessen zwischen den USA und Deutschland. Er analysiert die Wandlungsproblematik bundesrepublikanischer Wahlkampagnen und die damit einhergehenden Auswirkungen auf die Zukunft der politischen Kommunikation in Deutschland.
Die Türkei - 'Das Ding auf der Schwelle'

Die Türkei - 'Das Ding auf der Schwelle'

Jochen Walter

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
2008
nidottu
Ob die Türkei zu Europa gehört oder nicht ist eine Frage, welche kaum je - schließend zu beantworten sein wird. Zu zentral ist die Auseinandersetzung über genau dieses Thema in der Konstruktion jeweils spezifischer Vorstell- gen dessen, was Europa „ist“. Es erstaunt dabei, dass sich trotz der umfangr- chen Diskussion um einen möglichen EU-Beitritt der Türkei und trotz eines umfangreichen Literaturkorpus sowohl zu den Beziehungen zwischen der EU und der Türkei auf der einen Seite sowie den vielfältigen Facetten der K- struktion einer europäischen Identität auf der anderen Seite bislang kaum - stematische Auseinandersetzungen mit der Frage finden, wie sich der Diskurs über die Zugehörigkeit der Türkei zu Europa im Laufe der Zeit wandelt. Genau an dieser Stelle hat Jochen Walter ein Buch vorgelegt, welches hier eine - merkenswerte Lücke in der Forschung schließt. Ein zentrales Ergebnis der auf einem anspruchsvollen konzeptionellen Fundament aufruhenden Analyse ist dabei, dass der Status der Türkei als dem „Dazwischen“ offensichtlich kaum aufzuheben ist – die Türkei bleibt „Das Ding Dazwischen“ bzw. „Das Ding auf der Schwelle“. In diesem Sinne erlauben die Ergebnisse des vorliegenden Buches keine Vorhersagen darüber, ob und wann die Türkei der EU beitreten wird oder b- treten könnte. Es zeigt aber überzeugend auf, dass dies zu einem nicht geringen Teil davon abhängen wird, welche Diskursformationen andere überlagern und welche Selbstbeschreibungen Europas dadurch plausibler und welche weniger plausibel werden.
Kognitive Grundlagen sozialen Verhaltens

Kognitive Grundlagen sozialen Verhaltens

Jochen Mayerl

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
2008
nidottu
Die Erklärung sozialen Verhaltens nimmt in den Sozialwissenschaften eine zentrale Stellung ein. Als wichtigste Erklärungsansätze gelten einerseits die Einstellungs-Verhaltens-Forschung mit der Unterscheidung eines spontanen und überlegten Informationsverarbeitungsmodus und andererseits Framing-Modelle im Kontext der modernen Rational Choice Theorie. In der Arbeit wird ein integratives Framing-Modell entwickelt und empirisch getestet, welches die theoretischen und empirischen Vorzüge von Einstellungs-Verhaltens-Modellen und der Rational Choice Theorie nach Maßgabe höchst möglicher Kompatibilität vereint. Die entwickelten theoretischen Annahmen werden zudem einer survey-basierten empirisch-statistischen Überprüfung im Themenbereich des Spendenverhaltens unterzogen.
Antwortreaktionszeiten in Survey-Analysen

Antwortreaktionszeiten in Survey-Analysen

Jochen Mayerl; Dieter Urban

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
2008
nidottu
Das Buch erläutert das „Wie und Warum“ der Messung und Analyse von Antwortreaktionszeiten für computergestützte Bevölkerungsumfragen. Verfahren zur empirischen Erhebung von Antwortreaktionszeiten (z.B. aktive oder passive Zeitmessmethoden) werden ebenso erläutert wie statistische Methoden zur Behandlung und Bereinigung der erhobenen Reaktionszeiten (z.B. Operationalisierung und Kontrolle individueller Basisgeschwindigkeiten und statistische Identifizierung ungültiger Zeitmessungen). Das Buch beschreibt viele Anwendungsbeispiele von Reaktionszeitanalysen aus der aktuellen Forschungspraxis. Anwendungen aus der Einstellungs- und Verhaltensforschung und der Untersuchung von Befragtenverhalten (z.B. Aufdecken von Response-Effekten) verdeutlichen, welch vielfältige Möglichkeiten die Auswertung von Reaktionszeitmessungen zur Verbesserung von Survey-Analysen eröffnet.
Vergesellschaftung an Europas Binnengrenzen

Vergesellschaftung an Europas Binnengrenzen

Jochen Roose

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
2010
nidottu
In dieser Untersuchung sollen zwei zentrale Themen behandelt werden: 1. Was sind die Bedingung für die soziale Integration einer Gesellschaft? 2. Was sind die Bedingungen für die gesellschaftliche Integration der Europäischen Union? Bei näherer Betrachtung handelt es sich um nur eine Frage, die sich allgemein oder konkret mit Bezug auf die Europäische Union (EU) stellen lässt. Zwei getrennte Fragen sind es aber in der Disziplin, denn beide wurden bisher weitgehend getrennt voneinander und ohne systematische Aufnahme der jeweils anderen Perspektive diskutiert. In der soziologischen Theorie haben Überlegungen zu den Voraussetzungen der sozialen Integration von Gesellschaften eine lange Tradition. Dabei waren die Fra gen zentral, ob Gesellschaften ein gemeinsames Wertefundament brauchen und wie dieses Fundament aussehen muss. Parsons mit seiner These eines Wertekon sens als Bedingung für Gesellschaft und als Gegenspieler die Konflikttheorie sind zu Eckpunkten einer ausdifferenzierten Debatte geworden (vgl. u.a. Friedrichs/ Jagodzinski 1999, Münch 1997). Die Diskussion wurde vor allem theoretisch geführt. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Gesellschaften sind uns immer schon als integrierte Gesellschaften gegeben. Es ist sogar nicht eindeutig klar, was eine nicht integrierte Gesellschaft empirisch bedeutet und ob es sie geben kann.
Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse

Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse

Jochen Gläser; Grit Laudel

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
2010
nidottu
Viele sozialwissenschaftliche Untersuchungen beruhen auf Rekonstruktionen von Situationen oder Prozessen. Das Lehrbuch vermittelt anhand zweier Beispieluntersuchungen anwendungsbereites Wissen über alle Phasen solcher rekonstruierender Untersuchungen und stellt je eine Erhebungs- und eine Auswertungsmethode ausführlich vor. Die Interviewpartner werden als Experten aufgefasst, die über spezifisches Wissen über die zu rekonstruierenden Sachverhalte verfügen. Die qualitative Inhaltsanalyse ermöglicht eine systematische Extraktion relevanter Informationen aus den Interviews und ist zugleich offen für nicht erwartete Befunde. Mit Lernfragen nach jedem Kapitel und einer übersichtlichen Gliederung eignet sich das Buch als praxisorientierte Einführung.
Zur Theorie der Informationsgesellschaft

Zur Theorie der Informationsgesellschaft

Jochen Steinbicker

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
2011
nidottu
Begriffe wie Wissens- und Informationsgesellschaft beherrschen die Diskussion um die Zukunft der Industriegesellschaften. Doch im Gegensatz zur Vollmundigkeit, mit der die Ankunft eines neuen Zeitalters verkündet wird, nehmen sich die Bemühungen um eine analytische Klärung von Begriff und Phänomen eher bescheiden aus. Von einer sozialwissenschaftlich befriedigenden Theorie der Informationsgesellschaft sind wir heute noch weit entfernt, und das, obwohl zentrale Begriffe und Vorstellungen bereits in den 60er und 70er Jahren ausgearbeitet wurden. Das Buch führt in diese drei Konzeptionen ein und liefert eine vergleichende Gegenüberstellung der Ansätze, um einen theoretischen Zugang zur Informationsgesellschaft zu eröffnen.
Politische Eliten in Slowenien und Makedonien

Politische Eliten in Slowenien und Makedonien

Jochen Töpfer

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
2011
nidottu
Politische Entscheidungsträger handeln nicht unabhängig von formellen und informellen Strukturen, seien diese politischer, ökonomischer oder kultureller Natur. Differente Verhaltensmuster dieser Akteure können aber - auch innerhalb ähnlicher formaler Gefüge - sehr unterschiedliche Folgewirkungen erzeugen, mit denen sich die Menschen in Südosteuropa heute konfrontiert sehen. So haben sich in einigen Gesellschaften der Region Eigentums- und Machtstrukturen verfestigt, die zwar mit demokratischen Institutionen leben, jedoch weniger mit den Ideen dieser Herrschaftsform.
Heimspiel der "Europa-Parteien"?

Heimspiel der "Europa-Parteien"?

Jochen Blind

Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften
2012
nidottu
?Seit 1979 finden alle fünf Jahre Direktwahlen zum Europäischen Parlament statt. Bei allen bisherigen Europawahlen war die Union, die sich in der Tradition Konrad Adenauers als „Europa-Partei“ begreift, die stärkste Kraft in Deutschland. Jochen Blind geht der Frage nach, wieso CDU und CSU dies gelungen ist. Dafür werden Ausgangslage, Organisation, Strategie, Programmatik und Ergebnis der sieben bisherigen Wahlkämpfe analysiert und miteinander verglichen. Auch untersucht der Autor, wie sich die Annahmen der „Second-order Elections“-Konzeption auf die Wahlkampfplanungen der Unionsparteien ausgewirkt haben.
Aspekte erzählender Prosa

Aspekte erzählender Prosa

Jochen Vogt

VS Verlag fur Sozialwissenschaften
1998
nidottu
Die seit vielen Jahren in Studium und Schule bewahrte Einfuhrung "Aspekte erzahlender Prosa" liegt mit dieser Ausgabe in aktualisierter und erweiterter Fassung vor. Der Autor vermittelt die grundlegenden Bedingungen, Strategien und Techniken literarischen Erzahlens sowie die Terminologie und die Kategorien der Erzahlforschung anhand zahlreicher Beispieltexte aus der deutschen und internationalen Literatur. Diskutiert werden ferner die historische Dimension und die Entwicklung verschiedener Erzahlstrukturen und -techniken sowie die Beziehung zwischen Romanform und moderner Gesellschaft. Der Leser erhalt mit diesem Band ein leichtverstandliches Instrumentarium fur die selbstandige Analyse von Erzahltexten aller Art.