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692 tulosta hakusanalla Timm Reitz
In seinem 2001 erschienenen und hochgelobten Roman erzählt Uwe Timm von den Hoffnungen und Wünschen der 68er, von Lebensläufen und ihren Geheimnissen, von den Utopien und Verbrechen unserer Geschichte und von der Kostbarkeit des Lebens. Uwe Timm wird 65. Zu seinem Geburtstag erscheint der Roman als Sonderausgabe, der ihn als Chronisten einer Generation und als einen der besten deutschen Erzähler zeigt: ?Rot?. Die Geschichte vom Jazzkritiker und Beerdigungsredner Thomas Linde, von seiner Liebesaffäre mit der zwanzig Jahre jüngeren Lichtdesignerin Iris, von Aschenberger, der tot ist und die Siegessäule sprengen wollte - die Geschichte eines unvollendeten Lebens.
Ein Oratorium auf eine zu allem entschlossene junge Fliegerin und eine ungelebte Liebe. Marga von Etzdorf, eine junge Fliegerin, erschießt sich im Mai 1933 in Aleppo, Syrien, nach einer Bruchlandung. Sie ist 25 Jahre alt. Ihr Grab liegt auf dem Berliner Invalidenfriedhof. Was hat sie hier, zwischen den Toten der preußischen Militärgeschichte, NS-Größen und zivilen Opfern der letzten Kriegstage, zu suchen? Gibt es eine Erklärung für ihren gewaltsamen Tod? Der Stadtführer, der Uwe Timms Erzähler über den Invalidenfriedhof geleitet, weist auf beunruhigende Nachbarschaften hin. Hier liegt nicht nur Scharnhorst, der Held der Befreiungskriege, sondern auch Heydrich, der Organisator der Judenvernichtung, neben namenlosen Opfer aus dem Mai '45. Die Toten beginnen zu reden, sich zu erklären, zu rechtfertigen. Unter den Stimmen, die zu dem Erzähler sprechen, ist auch der junge Kampfflieger Christian von Dahlem. Auf einem ihrer spektakulären Langstreckenflüge hatte Marga von Etzdorf in Japan Dahlem kennengelernt und mit ihm ein seltsame, zauberhafte Nacht verbracht - eine Nacht des Erzählens. Zusammen in einem Zimmer, aber getrennt durch einen Vorhang, waren die beiden sich fern und gewährten einander doch Nähe. In einem Augenblick innerer Preisgabe erzählen sie sich ihre Leben - und müssen sich am nächsten Morgen trennen. Dieses Oratorium des Schreckens und der Liebe, in dessen Mittelpunkt Marga und von Dahlem stehen - eine unbedingte Liebe und ein Verrat -, beschwört zugleich die Dämonen und Engel der Geschichte und erzählt von Haltungen und Sichtweisen, von denen die deutsche Geschichte geprägt und gezeichnet ist. Vielstimmig und vielschichtig, gedanken- und anspielungsreich, klug und bewegend, begibt sich dieser Roman auf ein Terrain, wo sich die Gewalt der Geschichte, der Zufall und das individuelle Schicksal begegnen, einander bestätigen, aber auch widersprechen - für den, der zu hören vermag.
einfach lesen! Rennschwein Rudi Rüssel. Aufgaben und Übungen
Uwe Timm
Cornelsen Verlag GmbH
2000
nidottu
Lesehefte für den Förderunterricht Altersangemessene Ganzschriften sind häufig zu umfangreich und zu schwierig für leseschwächere Schüler/innen. Die Reihe 'einfach lesen! ' präsentiert gekürzte und vereinfachte Jugendbücher. Jedes Kapitel wird mit einer textentlastenden Illustration eröffnet und schließt mit Aufgaben und Übungen, die das Textverständnis sichern. Es werden sowohl inhaltliche als auch sprachliche Aspekte thematisiert. Lückentexte, Bilder- und Wörterrätsel, problemorientierte Fragestellungen, Malaufgaben und andere spielerische Übungen unterstützen lebendigen Leseförderunterricht. Ein Lösungsheft liegt jeweils bei. Um die Auswahl der passenden Lektüre zu erleichtern, sind die Lesehefte entsprechend dem Lesealter und Leistungsvermögen vier Niveaus zugeordnet: - 'Leseeinsteiger:' Klasse 2 bis 3 - 'Lesefortgeschrittene' Niveau 1: Klasse 3 bis 6 Niveau 2: Klasse 7/8 Niveau 3: Klasse 8 bis 10 Bei einer Tombola gewinnt Zuppi ein kleines Ferkel. Die Kinder sind begeistert, denn das Tier bringt Schwung in das Leben der Familie.
Matronymika, also Benennungen nach der Mutter statt nach dem Vater einschließlich daraus entstandener Familiennamen, sind, gemessen am europäischen Durchschnitt, überraschenderweise gerade im jiddischen Sprachbereich ungewöhnlich häufig, obwohl die traditionelle jüdische Kultur und manchmal speziell das osteuropäische Judentum als patriarchalisch par excellence gelten. Die vorliegende Arbeit verfolgt die räumlich-zeitliche Entfaltung der Matronymika von biblischen Zeiten bis heute, insbesondere auch durch die jiddische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Sodann unternimmt sie es, die faszinierende Komplementarität der sozialgeschichtlichen (hier familienstrukturellen) und der mentalitätsgeschichtlichen (hier religiösen) Ursachen aufzudecken.
The author first discusses the fundamental relationship, in Hebrew writing systems, between script and sound, in particular the investigation of this relationship in texts of the past. In the first major section, an exhaustive description of three texts from around 1600 serves as a fixation point for a presentation, based on some 70 texts, of the development of the writing and sound systems from the oldest texts to the demise of written West Yiddish in Germany around 1800. Main subject of the second major section is the gradual distancing of the German component of West Yiddish from all varieties of German. A comparison of the phonetic system with the other linguistic levels shows that West Yiddish achieved its independence from German most readily at the semantic level, more slowly in phonology. In the final chapter the author tries to organize all observed graphic and phonic speech changes according to a few pragmatically intelligible categories.
Die Sprache der jiddischen Bibelübersetzungstradition ist seit etwa 1400 in reichlichstem Maße durch Handschriften, seit etwa 1535 auch durch Drucke belegt. Ihren Hauptsitz im Leben hat sie im Chejder, der fast ganz dem Elementarstudium der hebräischen Bibel gewidmeten jüdischen "Grundschule", wo vom Beginn des Aschkenasentums an mindestens die gesamte männliche Hälfte der Bevölkerung ihre sprachlich formativsten Jahre verbrachte. Der Beitrag dieser Übersetzungssprache zum Wortschatz (einschließlich Wortbildung und Idiomatik), ja zur Morphologie der jiddischen Gemeinsprache wurde bisher eklatant unterschätzt. Die Studie erfaßt (1) an Hand der ersten hebräisch-jiddischen Bibelkonkordanz (um 1535) möglichst viele Elemente der Chejdersprache als diskrepant zur standarddeutschen Entwicklung und erklärt sie (2) aus dem hebräischen Urtext (wobei häufig die vorjiddischen Übersetzungen vom Targum bis zur jüdischfranzösischen Tradition den Schlüssel zum Verständnis liefern). Sie erweist sie (3) auf dem Weg durch die Bibelglossare und -übersetzungen als feste Bestandteile der Tradition und dokumentiert (4) ihr Einströmen in die jiddische Gemeinsprache bis hin zum Standardjiddischen. Ausgewertet wurden rund 120 Texte vom Ende des 14. bis zum 18. Jahrhundert: Bibelglossare und -übersetzungen, Epik, Lieder, Erzählprosa, Briefe, Brauchtums-, Erbauungs-, Gebetsliteratur etc. Indem die Studie zeigt, wieviel die im westjiddischen Bereich entstandene Übersetzungstradition - und durch welche Kanäle sie es - dem Gesamtjiddischen vermittelt hat, ist sie zugleich eine Dokumentation der fundamentalen Einheit von West- und Ost-Aschkenas im Sinne von Salomo Birnbaum und Max Weinreich.
Hat jemand durch eine Ausserung, insbesondere in Presse, Rundfunk oder Fernsehen, die Ehre eines anderen herabgemindert, so ist es fur den Juristen keineswegs dasselbe, ob sich diese Ausserung als Tatsachenbehauptung oder Meinungsausserung darstellt. Diese Arbeit untersucht in einem Vergleich des deutschen und US-amerikanischen Rechtes die unterschiedliche Haftung fur diese beiden Ausserungsformen und ihre Abgrenzung voneinander. Im Rahmen dieser Untersuchung an der Schnittstelle zwischen Zivil- und Verfassungsrecht wird sowohl die Rechtsprechung zum unterschiedlichen Grundrechtsschutz von Tatsachenbehauptungen und Meinungsausserungen analysiert als auch die umfangreiche Kasuistik zu ihrer Abgrenzung in Fallgruppen strukturiert dargestellt."
Schutz Von Amtstraegern VOR Diffamierenden Aeußerungen in Der Presse in Deutschland Und in Den USA
Carola Timm
Peter Lang AG
1999
nidottu
Durch die Clinton/Lewinsky-Affare ist die Kollision zwischen dem Informationsinteresse der Offentlichkeit und der Privatsphare des einzelnen verstarkt in das offentliche Bewusstsein geraten. In der juristischen Diskussion ist die Frage, wie ein Ausgleich zwischen der Meinungs- und Pressefreiheit und dem Personlichkeitsschutz geschaffen werden soll, seit jeher umstritten. Im Zentrum der Kritik steht die angeblich zu medienfreundliche Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Die Konfliktlosung wird dadurch erschwert, dass durch eine diffamierende Presseberichterstattung in der Offentlichkeit ein negatives Bild von dem Betroffenen entsteht, das sich nur begrenzt durch Recht korrigieren lasst. Auf der anderen Seite sind die kommunikativen Freiheiten wesentlich fur das Funktionieren der Demokratie, zu starke Einschrankungen dieser Rechte wurden den fur die politische Willensbildung erforderlichen offentlichen Diskurs gefahrden. In den USA wird deshalb die Meinungs- und Pressefreiheit privilegiert; insbesondere Amtstrager sind der offentlichen Auseinandersetzung nahezu schutzlos ausgeliefert. Die Arbeit analysiert die deutsche und die amerikanische Rechtsprechung zum Ausgleich zwischen der Meinungsfreiheit und dem Personlichkeitsschutz von Amtstragern. In einem wertenden Vergleich werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet und die verschiedenen Regelungen auf ihre Praxistauglichkeit hin untersucht, wobei auch eigene Losungsansatze entwickelt werden."
Die Arbeit ist ein Beitrag zur angewandten Sprachwissenschaft. Mit einem integrativen und interdisziplinaren Analyseansatz werden Textsorten der englischen Literaturgeschichtsschreibung nach einheitlichen linguistischen Kriterien empirisch-induktiv beschrieben. Schwerpunkte sind die Fachgebietsstruktur der Literaturwissenschaft, das Verhaltnis von Objekt- und Metasprache in literaturwissenschaftlichen Texten sowie die Begriffs- und Terminusbildung in der Literaturwissenschaft. Ergebnis der Analyse ist die Postulierung und theoretische Fundierung einer kumulativen Fachsprache der Literaturwissenschaft als Wissenschaftssprache."
Gestaltungsprinzipien Zur Erhoehung Des Einsatznutzens Von Expertensystemen in Der Betrieblichen Praxis
Haiko Timm
Peter Lang AG
1994
nidottu
Leistungfahige Expertensysteme lassen sich nur in einem strukturierten Gestaltungsprozess entwickeln, in den, neben dem Experten und Knowledge Engineer, auch der zukunftige Anwender durch partizipative Massnahmen einbezogen wird. Eine solide Basis fur die Projektgestaltung stellt die Anwendung von speziell auf den Einsatznutzen zugeschnittenen Prinzipien dar, die nicht nur auf die technische Effizienz, sondern auch auf die okonomische und soziale Einsetzbarkeit des Systems abzielen. Auf diese Weise lasst sich die Effizienz des Projektmanagements erhohen und gleichzeitig eine kooperative Zusammenarbeit der Mitarbeiter im Gestaltungsprozess fordern. Eine weitere wichtige Voraussetzung ist die Berucksichtigung organisatorischer und technischer Veranderungen des Einsatzes, um die Einsetzbarkeit des Systems langfristig aufrechtzuerhalten."