Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich P dagogik - Reformp dagogik, Note: keine, Universit t Hildesheim (Stiftung) (Allgemeine P dagogik), Veranstaltung: Kritische Erzeihungswissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema "Sexualit t" ist aus unserer heutigen Gesellschaft und deren Medienwelt nicht mehr wegzudenken. Im Zeitalter von Aids wird offen ber Sexualit t gesprochen und aufgekl rt. Doch wer denkt, dass diese Vergesellschaftung von Geschlechtlichkeit den Erwerb einer befriedigenden sexuellen Identit t erleichtert, der irrt sich. Immer noch existieren Zw nge und Tabus, die sich im R ckblick auf die vergangenen Jahrzehnte nur verschoben haben und somit schwieriger zu bek mpfen sind. Schon vor rund 83 Jahren setzte sich Alexander Sutherland Neill f r eine freie Erziehung ohne sexuelle Tabus ein. 1921 wagte er ein "Experiment" antiautorit rer Erziehung, indem er "Summerhill" gr ndete. Sein Ziel war es " die Schule kindgeeignet zu machen - nicht die Kinder schulgeeignet" (A.S. Neill, 1969, S. 22). Die Sch ler sollten in Freiheit aufwachsen und die M glichkeit haben, sie selbst zu sein. Aus diesem Grund verzichtete er "auf alle Disziplinarma nahmen, auf Lenkung, suggestive Beeinflussung, auf jede ethische und religi se Unterweisung." (A.S. Neill, 1969, S.22). Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Sch ler von Summerhill machen k nnen was sie wollen. Die pers nliche Freiheit des Einzelnen geht nur soweit, wie sie andere Mitmenschen nicht beeintr chtigt. Immerhin gibt es in Summerhill ca. 200 Regeln, an die sich die Sch ler halten m ssen. In Summerhill ist Sexualit t kein isolierter Bereich, sondern ... . Um mich dieser Diskussion anzuschlie en und diese Missverst ndnisse aufzukl ren, m chte ich mich in der vorliegenden Hausarbeit mit der Sexualp dagogik in Summerhill, die auf den Einstellungen von A.S. Neill basiert, besch ftigen. Hierzu gehe ich auf A.S. Neills Einstellung zur Sexualit t, vor allem der kindlichen Sexualit t in Anlehnung an die psy