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Interkulturelles Marketing-Management

Interkulturelles Marketing-Management

Christin Emrich

Springer Gabler
2013
nidottu
Christin Emrich verfolgt das Ziel, dem Leser ein Wissen für Kulturen und Methoden zu vermitteln, das ihn vor schwierigen Situationen und Fehlern beim interkulturellen Marketing-Management bewahrt. Der Praxisbezug erfolgt durch Praxisbeispiele aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen und kulturellen Clustern. Interkulturelle Fallstudien und -unternehmenspraktische Übungen ermöglichen, das zuvor Gelernte unmittelbar zu überprüfen.Neu in der 3. AuflageDie 3. Auflage wurde neu strukturiert und vollständig überarbeitet. Die Autorin entwickelt erstmals ein nicht-hierarchisches wissenschaftliches Modell für ein modernes interkulturelles Marketing-Management und adaptiert die Modellteile auf die Instrumente des Marketing-Mix sowie auf ein interkulturelles Netzwerkmanagement..
Spritzgießwerkzeuge mit SolidWorks effektiv konstruieren
Dieses Übungsbuch und Nachschlagewerk behandelt anschaulich und an einem realen Projekt die Konstruktion von Spritzgießwerkzeugen mit SolidWorks 2013/14. Die gesamte Werkzeugkonstruktion, Gussformherstellung, Flächenmodellierung bis hin zur Ableitung von Elektroden und Zeichnungserstellung wird für einen realen Eiskratzer gezeigt. Die zahlreichen neuen Konstruktionsübungen sind didaktisch so aufgebaut, dass der Leser auch eine eigene Konstruktion verwenden kann. Ein beliebiger Einstieg ist möglich, da Zwischenschritte vom Hochschulserver abrufbar sind.
Fabriken ohne Menschen

Fabriken ohne Menschen

Louis Emrich

Gabler Verlag
1957
nidottu
Im Frühsommer 1956 erhielt ich von der Generaldirektion eines westdeutschen Großunternehmens den Auftrag, ein Gutachten dar­ über auszuarbeiten, welche Vorteile die Einführung der Automation gegenüber der herkömmlichen Produktionsweise ergibt. Bei der Ausarbeitung dieses Gutachtens stieß ich auf so viele völlig neue Momente, welche die Automation generell offenbart, daß ich mich entschloß, über das Gesamtproblem eine richtungweisende Broschüre zu schreiben. Aus der Broschüre wurde zuletzt das vorliegende Buch, das erste in deutscher Sprache, in welchem der Problemkomplex der Automation nicht nur bis zur Gegenwart, sondern auch in ihren grundlegenden zukünftigen Aspekten behandelt ist. Die Automation ist ja selbst vorausgegriffene Zukunft! Alles, was heute geplant, gebaut, gelehrt und investiert wird, gilt der Zukunft. Jeder Plan, der aufgestellt, jeder Bau, der errichtet, jede neue These, die vertreten, und jeder Betrag, der für Neuanlagen und Erhöhung der Produktion ausgegeben wird, gilt der Entwicklung von morgen, gilt den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Nichts belegt diese Auffassung eindeutiger als die Tatsache, daß zur Zeit nicht weniger als über eine Million Wissenschaftler damit be­ schäftigt sind, Fragen zu studieren und Aufgaben zu lösen, die aus­ schließlich der Zukunft gelten. Allein in den USA stehen hinter den neuen Produkten, die morgen auf der Basis der Automation auf den Markt kommen, und hinter den Studien und Forschungsplätzen, die geschaffen wurden, um die Massenproduktion von morgen auch reibungslos abzusetzen, über 300 000 Forscher aller Wissenszweige.
Die Staatsgrenze zwischen beiden deutschen Staaten
Das Hoheitsgebiet umfa t das Festlandgebiet einschlie lich des Erdinnern und der Binnengew sser (Fl sse, Kan le, Seen, Staubecken), die Inneren Seegew sser, die Territorialgew sser und den Grund und Untergrund dieser Gew sser sowie den Luftraum ber allem. Die Staatsgrenze ist jene Linie, die das Hoheitsgebiet des einen von den Hoheitsgebieten benachbarter bzw. gegen berliegender Staaten und vom Offenen Meer abgrenzt. Die Staatsgrenze verl uft so, wie sie in v lkerrechtlichen Vertr gen festgelegt oder festgestellt, oder in bereinstimmung mit dem V lkerrecht auf dem Offenen Meer einseitig festgelegt wurde (vgl. 1 und 2 des Grenzgesetzes der DDR). Die auch heute h ufig benutzte Formel von der "Innerdeutschen Grenze" w hrend der Existenz zweier deutscher Staaten, geh rt ins Reich politischer Fabeln w hrend des Kalten Krieges. Innerdeutsche Grenzen gibt es zwischen benachbarten Bundesl ndern. Entscheidend bleibt die absolute Trennung zwischen dem territorialen Grenzregime einerseits, das einer staatsrechtlichen, innerstaatlichen Regelung des anwendenden Staates und dem Verlauf der Grenze anderseits, der v lkerrechtlichen und vertraglichen Regelungen zwischen den Nachbarstaaten unterliegt. Nicht die Sicherungsma nahmen der DDR an der Staatsgrenze ("Mauer", Stacheldraht) oder die Ein- und Ausreisebestimmungen sind f r den Verlauf und Charakter dieser Grenze bestimmend, sondern grunds tzlich die Vereinbarungen zwischen beiden deutschen Staaten.
Die Grenzkommission beider deutscher Staaten

Die Grenzkommission beider deutscher Staaten

Klaus Emmerich

Books on Demand
2014
pokkari
Die Staatsgrenze war untrennbar von der Existenz beider deutscher Staaten. Ihr Verlauf wurde durch Vereinbarungen zwischen ihnen und den ehemaligen Besatzungsm chten, die ihre Zonen abgrenzten, bestimmt. Der Grundlagenvertrag DDR/BRD aus dem Jahre 1972, der als Staatsvertrag ausgestaltet war, bestimmte u.a. die Bildung einer gemeinsamen Grenzkommission. Sie erhielt die Aufgabe, vor allem den Verlauf dieser Staatsgrenze zu berpr fen, soweit erforderlich zu erneuern, erg nzen, festzustellen oder festzulegen, eine Grenzdokumentation zu erarbeiten und sonstige mit dem Grenzverlauf zusammenh ngende Probleme zu kl ren. Im Zeitraum vom 31. Januar 1973 bis 26. Oktober 1978 hielt sie insgesamt 44 Sitzungen ab. Sie bildete unter Zuziehung von Experten zeitweilige Arbeitsgruppen. Die geod tischen Vermessungen ergaben eine L nge der Grenze von 1.296,7 km, davon entfielen 14,9 km auf die festgelegte Seegrenze (Territorialgew ssergrenze) in der L becker Bucht. Nicht festgelegt bzw. festgestellt wurden etwa 95 km in der Elbe und rund 1,2 km in der Warmen Bode. Die Staatsgrenze wurde auf dem Festland unter anderem mit 15.028 neuen Grenzsteinen gekennzeichnet (siehe Titelblatt). Die Staatsgrenze zwischen beiden Staaten verlief genau in der Mitte dieser Grenzsteine. Die Identifizierung des Verlaufs der Grenze mit der einseitigen Sicherung durch die DDR ist ein Irrweg, der in der ffentlichkeit immer noch herumgeistert.
Befohlene Entnazifizierung oder "verordneter" Antifaschismus in Deutschland 1945 bis 1948?
Mit der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus, die mit der bedingungslosen Kapitulation der Hitlerwehrmacht im Mai 1945 ihren Anfang nahm, kam es in den vier Besatzungszonen darauf an, auch die K pfe der Menschen von nazifaschistischer Ideologie frei zu machen und ein antifaschistisch-demokratisches Deutschland aufzubauen, wie es die Potsdamer Konferenz 1945 beschlo . Der Alliierte Kontrollrat, der sich aus den obersten Milit rs der vier Besatzungsm chte zusammensetze, bte die Regierungsgewalt aus. Seine Beschl sse konnten nur einstimmig gefasst werden. Das betraf selbstverst ndlich auch alle Rechtsvorschriften zur Entnazifizierung. Im Buch wird - dem Kontrollratsgesetz Nr. 10 vom 20. Dezember 1945 "Bestrafung von Personen, die sich Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen den Frieden oder die Menschlichkeit schuldig gemacht haben"; - der Kontrollratsdirektive Nr. 24 vom 12. Januar 1946 "Entfernung von Nationalsozialisten und Personen, die den Bestrebungen der Alliierten feindlich gegen berstehen, aus mtern und verantwortlichen Stellungen"; - der Kontrollratsdirektive Nr. 38 vom 12. Oktober 1946 "Verhaftung und Bestrafung von Kriegsverbrechern, Nationalisten und Militaristen und Internierung, Kontrolle und berwachung von m glicherweise gef hrlichen Deutschen" besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Sie bildeten die Grundlage f r das "Gesetz Nr. 104 zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus" vom 5. M rz 1946 f r Bayern, Gro -Hessen und W rttemberg-Baden und den "Befehl Nr. 201 des Obersten Chefs der Sowjetischen Milit radministration in Deutschland ber die Anwendung der Kontrollratsdirektiven Nr. 24 und Nr. 38 ber die Entnazifizierung" vom 16. August 1947. Der Autor erl utert beispielhaft das unterschiedliche Herangehen nicht nur der Besatzungsm chte 1945 bis 1949. Es wird weitgehend darauf verzichtet, diese Dokumente zu kommentieren, weil sie Sinn, Inhalt, Ziel und auch Fehler der Entnazifizierung in Deutschland in den ersten Nachkriegsjahren am