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Hans Kelsen Werke

Hans Kelsen Werke

Hans Kelsen

Mohr Siebeck
2014
sidottu
Band 4 der HKW vereinigt insgesamt 17 von Format, Stil und Inhalt her sehr unterschiedliche Beiträge Kelsens aus der Zeit unmittelbar nach Auflösung der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie im Oktober 1918 bis zur Konsolidierung der Ersten Republik unter dem Bundes-Verfassungsgesetz vom Oktober 1920. Das Augenmerk des Verfassungsberaters von Staatskanzler Karl Renner richtet sich in dieser Zeit in besonderem Maße auf die aktuellen staatsrechtlichen und staatspolitischen Probleme - sei es die Stellung des unter der Republik erstmals eingerichteten Amtes des Staatskanzlers oder ganz grundsätzlich die Organisation der Exekutive, seien es Fragen nach dem Anschluss Deutsch-Österreichs an das Deutsche Reich oder die Stellung der Länder im künftigen Verfassungswerk, seien es Fragen des (Verhältnis-)Wahlrechts, dem er in rascher Folge allein vier Beiträge widmet. In dieselbe Schaffensphase - und in spürbarem Zusammenhang mit den Wahlrechtsbeiträgen - fallen die ersten systematischen Studien Kelsens zu Wesen und Wert der Demokratie, die 1929 in der berühmten Zweitauflage des gleichnamigen Werkes ihren vorläufigen Abschluss finden werden. Mit den beiden Grundlagenarbeiten "Zur Theorie der juristischen Fiktionen", in der sich Kelsen mit Hans Vaihingers "Philosophie des Als Ob" auseinandersetzt, und "Das Problem der Souveränität und die Theorie des Völkerrechts", in der er erstmals auch das Völkerrecht in seine rechtstheoretische Feldvermessung einbezieht, führt Kelsen den Reifungs- und Konsolidierungsprozess seiner im Jahre 1911 begründeten und in "Das Problem der Souveränität …" erstmals als "rein" bezeichneten Rechtslehre fort.
Hans Kelsen Werke

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Hans Kelsen

Mohr Siebeck
2011
sidottu
Band 5 der chronologisch angelegten und historisch-kritisch bearbeiteten Gesamtausgabe der Schriften von Hans Kelsen (1881-1973) vereinigt die von Kelsen besorgte Kommentierung der Verfassungsgesetze aus der Umbruchzeit vom Ende der Monarchie über die Republik Deutschösterreich bis hin zur konsolidierten, eigenständigen und bundesstaatlich ausgerichteten Republik Österreich. Damit dokumentierte Kelsen unter Mithilfe von Georg Fröhlich und Adolf Julius Merkl die Arbeiten der Provisorischen (1918-1919) sowie der Konstituierenden Nationalversammlung (1919-1920).Kelsen, der im Jahre 1919 sowohl Mitglied des deutschösterreichischen Verfassungsgerichtshofes als auch Ordinarius an der Universität Wien wurde, konnte sich hier seines Spezialwissens als Verfassungsberater des Staatskanzlers Karl Renner bedienen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die - jeweils politisch brisanten - Thesen, dass zwischen der Monarchie und der Republik rechtliche Diskontinuität bestehe und dass Deutschösterreich ein zentralistischer Einheitsstaat sei.
Hans Kelsen Werke

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Hans Kelsen

Mohr Siebeck
2020
sidottu
Die Jahre 1920 und 1921 erlebt Kelsen als rising star der Wiener juridischen Szene: als Verfassungsberater des Staatskanzlers Karl Renner, Mitglied des neu eingerichteten Verfassungsgerichtshofs, Ordinarius an und - im Studienjahr 1920/21 - Dekan der Rechts- und Staatwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien ist Kelsen in Österreich so einflussreich und bekannt wie kaum ein anderer Rechtswissenschaftler. Trotz seiner vielfältigen Verpflichtungen ist der gerade einmal Vierzigjährige literarisch außerordentlich produktiv. Dies dokumentiert auch dieser Band nicht nur durch die Anzahl, sondern auch durch die thematische Weite und Breite der Beiträge: Von solchen zu der in Entstehung begriffenen Verfassung der Ersten Republik in Gestalt des B-VG 1920 über solche des inter- oder pluridisziplinären Zugangs zum Phänomen "Staat", über solche zur Demokratietheorie und der seinerzeit vieldiskutierten Demokratisierung der Verwaltung, über solche zu Fragen der Universitätspolitik bis hin zu solchen zur Auseinandersetzung mit dem Marxismus, weiß Kelsen tagespolitische Fragen mit allgemeineren Entwicklungen und Grund(lagen)fragen zu verbinden. Besondere Hervorhebung verdienen hinsichtlich ihrer Bedeutung drei Schriften: erstens die heute als moderner Klassiker der Demokratietheorie geltende Abhandlung "Vom Wesen und Wert der Demokratie", zweitens der Beitrag "Das Verhältnis von Staat und Recht im Lichte der Erkenntniskritik" - ein Vorabdruck des Schlussabschnitts der 1922 erscheinenden Monographie "Der soziologische und der juristische Staatsbegriff" - und drittens Kelsens erste eingehende Auseinandersetzung mit dem Marxismus unter dem Titel "Sozialismus und Staat. Eine Untersuchung der politischen Theorie des Marxismus".
Hans Kelsen Werke

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Hans Kelsen

Mohr Siebeck
2022
sidottu
Band 7 der HKW umfasst vier Schriften aus den letzten Jahren der Formationsphase der Reinen Rechtslehre. Sie dokumentieren das sowohl in disziplinärer als auch regionaler Hinsicht übergreifende Interessens- und Wirkensspektrum Kelsens. Neben dem (zweiten) Bericht über Österreichs Verfassungslage im Jahrbuch für Öffentliches Recht enthält der Band Kelsens Positionssuche im Blick auf zentrale soziologische, (sozial)psychologische und theologische Deutungsansätze. Stets geht es dabei, wie es im Untertitel der wegweisenden Monografie Der soziologische und der juristische Staatsbegriff heißt, um eine "kritische Untersuchung des Verhältnisses von Staat und Recht". Die Auseinandersetzungen mit Sigmunds Freuds Theorie der Masse sowie die Parallele von Gott und Staat bzw. Theologie und (Staats-)Rechtswissenschaft sind Teil weitergehender Kontroversen.
Hans Kelsen Werke

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Hans Kelsen

Mohr Siebeck
2020
sidottu
Band 8 der HKW enthält den "Kelsen/Froehlich/Merkl", sprich: den ersten, noch heute verwendeten Kommentar zur definitiven Bundesverfassung der Ersten (österreichischen) Republik, die im Jahr 2020 ihren einhundertsten Geburtstag begeht. In Kooperation mit dem damaligen Leiter des Verfassungsdienstes der Staatskanzlei/des Bundeskanzleramtes, Georg Froehlich (1872-1939), und seinem seinerzeit ebenfalls in den Diensten des Verfassungsdienstes stehenden Schüler, Adolf Julius Merkl (1890-1970), legt Kelsen 1922 einen rasch zum Klassiker und Standardwerk avancierenden Referentenkommentar zum Bundes-Verfassungsgesetz 1920 ("Gesetz vom 1. Oktober 1920, womit die Republik Österreich als Bundesstaat eingerichtet wird") sowie zum sog. Übergangsgesetz 1920 ("Verfassungsgesetz vom 1. Oktober 1920, betreffend den Übergang zur bundesstaatlichen Verfassung") vor. Das Gemeinschaftswerk ist davon geprägt, dass seine drei Autoren als Experten von Anfang an eng in die Verfassungsberatungen im weiteren Sinne und in die Formulierung der Verfassung im engeren Sinne einbezogen waren. Der "Kelsen/Froehlich/Merkl" schließt als Band 5 die Reihe der von Kelsen herausgegebenen "Verfassungsgesetze der Republik [Deutsch-]Österreich" ab; die Bände 1 bis 4 (1919-1920) sind bereits in HKW 5 enthalten. Mit diesem Kommentar etabliert sich der bis dahin vornehmlich durch seine rechtstheoretischen Schriften hervorgetretene Kelsen, der zu dieser Zeit auch Verfassungsberater des Staatskanzlers Karl Renner (1870-1950) und einflussreiches Mitglied des neugegründeten Verfassungsgerichtshofs ist, als der führende Verfassungsrechtlicher der jungen österreichischen Republik.
Hans Kelsen Werke

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Hans Kelsen

Mohr Siebeck
2025
sidottu
Band 10 der HKW umfasst drei Beiträge aus dem Jahr 1923 und einen erst jüngst entdeckten Nachruf Kelsens auf seinen Lehrer Edmund Bernatzik aus dem Jahr 1919. Unter den drei 1923er-Schriften finden sich zwei Monografien, die - neben der Konsolidierung der Reinen Rechtslehre - Kelsens wissenschaftliche Hauptinteressen jener Jahre widerspiegeln: Mit der Zweitauflage von "Sozialismus und Staat" setzt Kelsen die Reihe von Publikationen gegen die seinerzeit wirkmächtigen Strömungen des (Austro-)Marxismus und Leninismus fort; die - von Carlos Miguel Herrera, Paris, eingeleitete - Monografie darf als die profundeste zeitgenössische Kritik gelten. Und mit dem "Österreichischen Staatsrecht" - mit einer Einleitung von Clemens Jabloner, Wien - präsentiert Kelsen die erste wissenschaftliche Gesamtdarstellung des Verfassungsrechts der Ersten Republik und festigt damit neben seiner Rolle als Verfassungsarchitekt seine Stellung als bedeutendster Chronist und Mittler des neuen Verfassungsrechts.
Hans Kelsen und die deutsche Staatsrechtslehre
Der Band dokumentiert eine Tagung, die sich am 11. und 12. Oktober 2011 in der Carl Friedrich von Siemens Stiftung dem wechselvollen Umgang der deutschen Staatsrechtslehre mit Hans Kelsen (1881-1973) gewidmet hat. Fünf diskursleitende Annäherungsweisen wurden für ein Urteil über Rezeption und Rejektion von Lehre und Person Kelsens in der und durch die deutsche Staatsrechtslehre gewählt: Kelsen als Diskurspartner während der Weimarer Zeit, Kelsen als Stein des Anstoßes in den ersten Jahrzehnten der bundesrepublikanischen Staatsrechtslehre, Kelsen durch die autobiographische Brille herausragender Nachkriegsstaatsrechtslehrer, die posthume Wiederentdeckung Kelsens seit Mitte der Achtziger Jahre sowie der heutige Umgang der Staatsrechtslehre mit einem ihrer Klassiker. Mindestens so sehr wie das Phänomen Kelsen stand die Reflexion über Aufgabe, Entwicklung und Selbstverständnis der Staatsrechtslehre im Fokus.
Hans Kelsen

Hans Kelsen

Thomas Olechowski

Mohr Siebeck
2021
sidottu
Die vorliegende Biographie widmet sich dem bewegten Leben Hans Kelsens, des wohl bedeutendsten Rechtsphilosophen des 20. Jahrhunderts. In seinem Lebensweg, der ihn von Prag und Wien über Köln, Genf und andere Stationen bis nach Berkeley in Kalifornien führte, spiegeln sich die letzten Jahre der Habsburgermonarchie, die beiden Weltkriege, Aufstieg und Niedergang der Demokratie in der Zwischenkriegszeit, die Gründung der UNO und vieles mehr wider. Der überzeugte Befürworter einer parlamentarischen Demokratie wurde "Architekt" des noch heute in Österreich geltenden Bundes-Verfassungsgesetzes von 1920. Mit der von ihm entwickelten Reinen Rechtslehre, die u.a. die theoretische Grundlage für die moderne Verfassungsgerichtsbarkeit lieferte, hat er weltweit Beachtung gefunden; seine Werke wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt."Dabei stellt Olechowski explizit nicht das Werk, sondern die Person Kelsens und dessen Lebensweg in den Mittelpunkt. […] Thomas Olechowski hat diesen Weg in erschöpfender Gründlichkeit bis in den letzten Winkel ausgeleuchtet. Sein Buch, reife Frucht von anderthalb Jahrzehnten intensiver Arbeit, ist ein Meilenstein der Kelsen-Literatur." Horst Dreier FAZ 21.08.2020, 10"Ein großer Wurf ist Olechowskis Buch deshalb, weil es die Wegmarken von Kelsens Lebenslauf meisterlich mit seiner Denkbiographie verbindet. [...] Während die Ideen seiner Widersacher längst vergilbt sind, ist Kelsens Werk frisch und lebendig […]" Franz Leander Fillafer Die Presse 26. September 2020, Beilage "Spectrum", V"Olechowskis Arbeit leistet die notwendige Voraussetzung für einen 'historical turn' auch in der Kelsen-Forschung. […] Das Buch richtet sich auch an alle, die sich für die ehemalige Wiener Kultur und deren Fortsetzung im Exil interessieren. Infolge dieser Biographie wird […] Kelsen wohl auch jenseits seines Faches Beachtung erfahren - etwa in den Geschichts- und Kulturwissenschaften." Péter Techet H-Soz-Kult http://www.hsozkult.de/publicationreview/ 03.11.2020
Hans Kelsen in America - Selective Affinities and the Mysteries of Academic Influence
This volume explores the reasons for Hans Kelsen’s lack of influence in the United States and proposes ways in which Kelsen’s approach to law, philosophy, and political, democratic, and international relations theory could be relevant to current debates within the U.S. academy in those areas. Along the way, the volume examines Kelsen’s relationship and often hidden influences on other members of the mid-century Central European émigré community whose work helped shape twentieth-century social science in the United States. The book includes major contributions to the history of ideas and to the sociology of the professions in the U.S. academy in the twentieth century. Each section of the volume explores a different aspect of the puzzle of the neglect of Kelsen’s work in various disciplinary and national settings. Part I provides reconstructions of Kelsen’s legal theory and defends that theory against negative assessments in Anglo-American jurisprudence. Part II focusesboth on Kelsen’s theoretical views on international law and his practical involvement in the post-war development of international criminal law. Part III addresses Kelsen’s theories of democracy and justice while placing him in dialogue with other major twentieth-century thinkers, including two fellow émigré scholars, Leo Strauss and Albert Ehrenzweig. Part IV explores Kelsen’s intellectual legacies through European and American perspectives on the interaction of Kelsen’s theoretical approach to law and national legal traditions in the United States and Germany. Each contribution features a particular applications of Kelsen’s approach to doctrinal and interpretive issues currently of interest in the legal academy. The volume concludes with two chapters on the nature of Kelsen’s legal theory as an instance of modernism.
Hans Kelsen in America - Selective Affinities and the Mysteries of Academic Influence
This volume explores the reasons for Hans Kelsen’s lack of influence in the United States and proposes ways in which Kelsen’s approach to law, philosophy, and political, democratic, and international relations theory could be relevant to current debates within the U.S. academy in those areas. Along the way, the volume examines Kelsen’s relationship and often hidden influences on other members of the mid-century Central European émigré community whose work helped shape twentieth-century social science in the United States. The book includes major contributions to the history of ideas and to the sociology of the professions in the U.S. academy in the twentieth century. Each section of the volume explores a different aspect of the puzzle of the neglect of Kelsen’s work in various disciplinary and national settings. Part I provides reconstructions of Kelsen’s legal theory and defends that theory against negative assessments in Anglo-American jurisprudence. Part II focusesboth on Kelsen’s theoretical views on international law and his practical involvement in the post-war development of international criminal law. Part III addresses Kelsen’s theories of democracy and justice while placing him in dialogue with other major twentieth-century thinkers, including two fellow émigré scholars, Leo Strauss and Albert Ehrenzweig. Part IV explores Kelsen’s intellectual legacies through European and American perspectives on the interaction of Kelsen’s theoretical approach to law and national legal traditions in the United States and Germany. Each contribution features a particular applications of Kelsen’s approach to doctrinal and interpretive issues currently of interest in the legal academy. The volume concludes with two chapters on the nature of Kelsen’s legal theory as an instance of modernism.
Phemie Keller

Phemie Keller

J H Riddell

Hansebooks
2017
pokkari
Phemie Keller - Vol. 1 is an unchanged, high-quality reprint of the original edition of 1866. Hansebooks is editor of the literature on different topic areas such as research and science, travel and expeditions, cooking and nutrition, medicine, and other genres. As a publisher we focus on the preservation of historical literature. Many works of historical writers and scientists are available today as antiques only. Hansebooks newly publishes these books and contributes to the preservation of literature which has become rare and historical knowledge for the future.