Erlauterung des Ursprungs und der Funktionsweise des Sympathieprinzips bei Adam Smith, sowie dessen systematische Bedeutung fur seine Moraltheorie
Niels Von Wardenburg
Grin Publishing
2010
nidottu
Essay aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, sthetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,0, Hochschule f r Philosophie M nchen, Veranstaltung: Seminar: A. Smiths "Theorie der moralischen Gef hle," Sprache: Deutsch, Abstract: Vor knapp zwei Jahrzehnten machten italienische Neurophysiologen eine bahnbrechende Entdeckung: die sog. Spiegelneuronen. Sie werden so bezeichnet, da sie Tiere wie Menschen dazu bef higen, das Verhalten anderer zu spiegeln, d.h. das Verhalten gedanklich nachzuvollziehen. Diese Spiegelung ist f r das Lernen durch Nachahmen verantwortlich, bspw. f r die Erlernung der Sprache beim Menschen. K rzlich erst entdeckten sie, dass nicht nur das Verhalten, sondern auch Empfindungen gespiegelt werden. Dieses Verm gen wird von ihnen als Empathie oder Einf hlungsverm gen bezeichnet. Das bedeutet aber nicht, dass man die Gef hle des Gegen bers auf gleiche Weise f hlt. Wenn es aber zu einem gemeinsamen Gef hl kommt, bezeichnen sie es als Mitgef hl. Der schottische Philosoph Adam Smith hat bereits im 18. Jahrhundert dieses Verm gen des Menschen und die enorme Auswirkung desselben auf unser Verhalten erkannt. Er entfaltete auf Basis dieses Verm gens eine Theorie, die erkl ren soll, nach welchen Prinzipien sich der Mensch naturgem Urteile ber Verhalten und Charakter seiner Mitmenschen und seiner selbst bildet. F r das Mitgef hl verwendet Smith den Begriff der Sympathie. Dieses Essay soll erl utern, worin die Urspr nge des Sympathieprinzips bei Adam Smith liegen, wie er aus diesem seine Theorie entwickelt und zuletzt, welche Bedeutung es f r seine Moraltheorie insgesamt hat.